Nachrichten (Guatemala, Umwelt)

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Regierung verhängt erneut Ausnahmezustand im Nordosten von Guatemala

Militär und Polizei im Einsatz. Kritik von sozialen Bewegungen und Gemeinden: Protest gegen Umweltzerstörung soll unterbunden werden
Guatemala-Stadt. Der Präsident von Guatemala, Alejandro Giammattei, hat auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie am 19. Juli 2020 für 30 Tage den Ausnahmezustand in fünf Landkreisen im Nordosten des Landes verhängt. Betroffen sind El Estor, Livingston und Morales in Izabal sowie Santa... weiter

Umweltaktivistin in Guatemala getötet

Suchitepéquez. In Guatemala ist die Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Diana Isabel Hernández Juaréz ermordet worden. Darüber informierte die katholische Hilfsorganisation Caritas vergangene Woche in einer Pressemitteilung. Die 35-Jährige arbeitete unter anderem in einem... weiter

Ausnahmezustand im Nordosten von Guatemala

Mutmaßlicher Mord an drei Soldaten als Begründung. Vor allem umliegende Regionen mit vielen natürlichen Ressourcen betroffen
Guatemala-Stadt. Rund eine Woche nach der Verhängung des Ausnahmezustands in 22 Landkreisen in sechs verschiedenen Provinzen von Guatemala regt sich gegen diese Maßnahme immer mehr Widerstand. Hintergrund ist die ungeklärte Tötung von drei Soldaten der guatemaltekischen Armee, die... weiter

Indigene Aktivisten in Guatemala aus der Haft entlassen

Prozess gegen sieben Widerstandsführer der Maya-Q’anjob’al gegen Wasserkraftprojekte in Huehuetenango endet nach über einem Jahr Haft mit Freisprüchen
Guatemala-Stadt. Nach elf Verhandlungstagen kam das Gericht am Freitag zu dem Schluss, dass die Anschuldigungen ungerechtfertigt waren und die sieben Angeklagten sofort freigelassen werden müssen. Den Gemeindeführern wurde die Anstiftung zu kriminellen Handlungen, illegales... weiter

Verfassungsgericht in Guatemala stoppt Bau eines neuen Wasserkraftwerks

Klage von indigenen Gemeinden stattgegeben. Erfolg nach jahrelangen Protesten. Korruptionsvorwurf gegen Ministerium für Energie und Bergbau
Nebaj, Guatemala. Einstimmig hat das Verfassungsgericht in Guatemala zugunsten der indigenen Bevölkerung gegen den Bau des Wasserkraftwerks "La Vega 1" entschieden. Das Ministerium für Energie und Bergbau (MEM) muss sich nun mit den betroffenen Gemeinden über das Projekt beraten.... weiter

Umweltkatastrophe im Norden von Guatemala

Mehr als 12.000 Menschen sind wegen der Vergiftung eines Flusses in Gefahr. Massives Fischsterben. Bevölkerung beschuldigt Palmölunternehmen
Guatemala-Stadt. Die Behörden der Gemeinde Sayaxché im Departamento Petén haben die Alarmstufe Rot für das Einzugsgebiet des Flusses La Pasión ausgerufen. Vor zwei Wochen waren dort Tausende tote Fische an der Wasseroberfläche aufgetaucht. Anhand von Wasserproben ist nun... weiter

Neues Megawasserkraftwerk in Guatemala geplant

Betroffene indigene Gemeinden beklagen mangelnde Transparenz und Befragung vor Baubeginn. Zehntausende von Staudammbau betroffen
Guatemala-Stadt. Die guatemaltekische Regierung hat den Bau eines weiteren Megawasserkraftwerkes angekündigt. Laut einer Studie der Pastoral Social Ixcán könnten bis zu 14.000 Bewohner in 58 Gemeinden direkt durch Überflutungen beim Bau des Staudamms betroffen... weiter

Entschädigung für Indigene in Guatemala möglich

Mauerbild in Rabinal für die Opfer der Massaker des Bürgerkriegs
Neues Gesetz in USA soll nach 30 Jahren Indigene Gemeinden für Massaker und Vertreibungen bei Staudammbau entschädigen
Guatemala-Stadt. Ein Gesetz, das Präsident Barack Obama am vergangenen Freitag unterzeichnet hat, soll die Weltbank und die Interamerikanische Entwicklungsbank (IADB) dazu bringen, Indigene in Guatemala für erlittene Massaker und Vertreibungen in den 80er Jahren zu entschädigen.... weiter