Nachrichten (Honduras)

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Honduras: Werden Garífunas für Reality-Show "Survivor" vertrieben?

Der Staat ignoriert erneut ein Urteil des Interamerikanischen Gerichtshofs. Internationale Delegation dokumentiert schwere Übergriffe
La Ceiba/Tegucigalpa. Die Repression und gewaltsamen Übergriffe gegen afro-indigene Gemeinschaften in Honduras gehen weiter. Seit dem 14. September bedrängen Polizeieinheiten Bewohner:innen auf der Inselgruppe Cayos Cochinos, die gegen die Dreharbeiten einer Reality-Show... weiter

Investigativ-Medium Criterio in Honduras bedroht

Gestrichene Fördergelder und Verleumdungskampagne erschweren Arbeit. Spendenkampagne soll Fortbestand sichern
Tegucigalpa. Criterio ist eines der wenigen unabhängigen Medien in Honduras und beklagt eine Verleumdungskampagne sowie eine Serie von Attacken auf seine Inhalte. Menschenrechtsorganisationen befürchten, dass das Medium geschlossen werden soll. Hinzu kommt durch die Streichung von... weiter

UN-Experten fordern Stopp von Räumungsbefehlen und Vertreibungen in Honduras

Neue Gesetze bevorzugen die Agrarindustrie. Gewalt gegen Kleinbauern und eine Ernährungskrise werden befürchtet
Tegucigalpa. Experten der Vereinten Nationen (UN) haben sich in zwei Dokumenten an den Staat Honduras gewandt und die aktuelle Politik in Landfragen scharf kritisiert. Im Fokus stehen die Dekrete 107–2026 und 84–2026, die in den vergangenen Monaten in Honduras beschlossen wurden.... weiter

Expräsident von Honduras: Verurteilt, von Trump begnadigt und jetzt Verfahren eingestellt

Juan Orlando Hernández war wegen Betrugs und Geldwäsche angeklagt. Gericht in Tegucigalpa beendete Prozess wenige Tage nach Beginn. Anhänger der linken Libre kündigen Proteste an
Tegucigalpa. Nur wenige Tage nach Prozessbeginn hat ein Gericht in Tegucigalpa das Verfahren gegen den Expräsidenten von Honduras, Juan Orlando Hernández, eingestellt. Dies teilte der Sprecher der Justizbehörde, Carlos Silva, am Dienstag mit. Hernández war des Betrugs und der... weiter

El Niño: Dürre, höchste Alarmstufe in Honduras, Panamakanal betroffen

Für 75 Gemeinden gilt Alarmstufe Rot. Ernteausfälle und Hunger sind Folgen. Auch Panamakanal betroffen. Regierung und UNO kündigen Nothilfe an
Tegucigalpa. Die honduranische Regierung hat wegen schwerer Dürre für 75 Gemeinden im zentralen und südlichen Landesteil die höchste Alarmstufe Rot ausgerufen. Nach Angaben des Nationalen Zentrums für atmosphärische, ozeanografische und seismische Studien (CENAOS) herrschen in... weiter

Honduras: Garífuna protestieren für Land und Gerechtigkeit

Protestcamp vor Oberstem Gerichtshof in Tegucigalpa. Anlass ist der Konflikt um ein Grundstück in San Juan
Honduras. In Honduras organisiert die Organización Fraternal Negra Hondureña (OFRANEH) seit einer Woche ein Camp vor dem Obersten Gerichtshof des Landes. Der Zusammenschluss von 46 Garífuna-Gemeinden reagierte damit auf die Zuspitzung eines seit 2006 andauernden Landkonflikts: In... weiter

Ex-Bürgermeister wegen mutmaßlichem Mordauftrag gegen honduranischen Umweltschützer in Haft

Kriminelles Netzwerk hinter dem Mord an Juan López vermutet. Prozess gegen Unternehmer Lenir Pérez wegen illegalen Bergbaus und Umweltdelikten erneut vertagt
San Pedro Sula. Der jüngst abgewählte Bürgermeister der Kreisstadt Tocoa im Aguán-Tal im Norden von Honduras, Adán Fúnes, muss sich als mutmaßlicher Auftraggeber des Mordes an dem bekannten Umweltaktivisten Juan López vor Gericht verantworten. Der Aktivist, Stadtrat und katholische... weiter

Massaker an Kleinbäuer:innen in Honduras

Verbrechen in einer Region mit Landkonflikten. UN-Menschenrechtsbüro und lokale Gruppen fordern Aufklärung und Schutz. Regierung kündigt mehr Polizei im Aguán-Tal an.
Trujillo. Am Donnerstagmorgen sind 19 Bauern:innen, unter ihnen drei Kinder, von Unbekannten auf der Finca Paso Aguán im nördlichen Department Colón erschossen worden. Die Getöteten, die auf dem Weg zur Arbeit in der Ölpalmenplantage waren, lebten in den Gemeinden Rigores und... weiter