Nachrichten (Menschenrechte, Umwelt)

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Ex-Bürgermeister wegen mutmaßlichem Mordauftrag gegen honduranischen Umweltschützer in Haft

Kriminelles Netzwerk hinter dem Mord an Juan López vermutet. Prozess gegen Unternehmer Lenir Pérez wegen illegalen Bergbaus und Umweltdelikten erneut vertagt
San Pedro Sula. Der jüngst abgewählte Bürgermeister der Kreisstadt Tocoa im Aguán-Tal im Norden von Honduras, Adán Fúnes, muss sich als mutmaßlicher Auftraggeber des Mordes an dem bekannten Umweltaktivisten Juan López vor Gericht verantworten. Der Aktivist, Stadtrat und katholische... weiter

"Gold gegen Glasperlen": Kritik an neuem Freihandelsabkommen EU-Mexiko

Abkommen wurde neun Jahre verhandelt und braucht noch Ratifizierung. 72 Organisationen warnen vor einseitigen Vorteilen für Konzerne
Mexiko-Stadt. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum haben in Mexikos Hauptstadt ein neues Freihandelsabkommen unterzeichnet. Im Rahmen der Unterzeichnungszeremonie kritisierten 72 Organisationen aus Lateinamerika und... weiter

Indigene stürmen Baubeginn von Trump-geförderter Methanolfabrik in Mexiko

Vom weltweit größten geplanten Methanolwerk profitieren mehrere Konzerne. Fracking wird eingesetzt. Das Projekt gilt als Priorität für Trump
Mexiko-Stadt. Mit einer Protestaktion haben indigene Umweltaktivisten die Grundsteinlegung für den Bau einer Methanolfabrik im Bundesstaat Sinaloa verhindert. Rund 100 Demonstranten stürmten die Veranstaltung im Hafen von Topolobampo und demontierten den Grundstein des... weiter

Bayer wegen Pestizidexporten nach Brasilien in der Kritik

Leverkusen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Bayer-Konzern bei seiner Hauptversammlung am 24. April aufgefordert, Verantwortung für die Gefährdung Indigener Völker durch in der EU verbotene Pestizide zu übernehmen und den Export dieser Pestizide zu stoppen. Die... weiter

Beschwerde in Deutschland gegen Chemiewerk in Mexiko

Delegation aus Sinaloa wendet sich mit Eingabe an KfW IPEX. Promans Ammoniakprojekt in Ohuira liegt auf indigenem Boden und in geschütztem Gebiet
Culiacán Rosales/Berlin. Eine Delegation von mexikanischen Aktivist:innen hat diese Woche in Deutschland eine Beschwerde gegen den Bau einer Chemiefabrik im Bundesstaat Sinaloa eingereicht. Das Projekt des schweizerisch-deutschen Konzerns Proman AG mit einer Tageskapazität von 2.... weiter

EU treibt Mercosur-Abkommen voran, Kritik aus Deutschland

Die EU-Kommission will den Handelsteil vorab anwenden. NGOs aus Deutschland und Europa warnen vor mehr Abholzung in Brasilien. Die EuGH-Prüfung zum Vertrag steht noch aus
Berlin/Brüssel/Brasília et al. Trotz erheblicher Widerstände und rechtlicher Bedenken will die EU-Kommission den Handelsteil des EU-Mercosur-Partnerschaftsabkommens vorläufig anwenden. Dies ist geplant, obwohl das Europäische Parlament im Januar 2026 zunächst eine juristische... weiter

Sieben Jahre nach Dammbruch in Brasilien startet Prozess gegen Vale

Betroffene und Famlien der Opfer fordern Gerechtigkeit. TÜV-Süd beteiligt. Auch in Deutschland soll Anklage erfolgen.
Belo Horizonte. Am Montag hat am Bundesgericht der 6. Region (TRF-6) in Belo Horizonte der Strafprozess zum Dammbruch von Brumadinho begonnen. Sieben Jahre nach der Katastrophe vom 25. Januar 2019 müssen sich der Bergbaukonzern Vale, eine brasilianische Tochtergesellschaft von TÜV-... weiter