Nachrichten (Menschenrechte, Umwelt)

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Politische Justiz in Honduras: Gericht entscheidet gegen Umweltaktivisten

Acht Umweltschützer bleiben in Untersuchungshaft. Weiteren fünf Aktivisten droht nun ebenfalls Gefängnis und Anklage
Tegucigalpa/Tocoa. Schlechte Nachrichten für acht politische Gefangene aus den Dörfern Guapinol und Sector San Pedro in Honduras: Statt sie aus der inzwischen einjährigen U-Haft zu entlassen, beschloss ein Berufungsgericht, dass Porfirio Sorto Cedillo, José Avelino Cedillo, Orbin... weiter

Tag der indigenen Völker: Zwischen Pandemie und Gewalt

UNO mahnt prekäre Situation autochthoner Völker in Lateinamerika an. In Peru sterben drei Indigene bei Auseinandersetzungen mit der Polizei
Genf/Lima. Anlässlich des Tages der indigenen Völker am 9. August hat sich die UN-Menschenrechtskommission der Lage indigener Gruppen auf der ganzen Welt gewidmet. Kommissarin Michelle Bachelet betonte in ihrer Ansprache die Notwendigkeit, dass indigenen Völkern ermöglicht werden... weiter

Ecuador: Ölpipelinebruch verursacht Umweltkatastrophe im Amazonas

2,5 Millionen Liter Rohöl haben mehrere Flüsse verseucht. Regierung und verantwortliche Unternehmen weisen Schuld von sich
Quito. Anfang April ereignete sich im ecuadorianischen Amazonasgebiet eine der verheerendsten Ölkatastrophen des Landes der letzten 15 Jahre. Ein Erdbeben löste einen Erdrutsch in den Provinzen Sucumbíos und Napo aus, was zum Bruch von zwei Pipelines führte. In der Folge traten... weiter

UN-Experte: Corona nicht als Vorwand für Verwässerung von Umweltstandards missbrauchen

Industrielle Landwirtschaft, illegaler Handel mit Wildtieren, Entwaldung und andere Arten der Umweltzerstörung erhöhen Risiko von Pandemien
Genf. David Boyd, UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte und Umwelt, diagnostiziert eine aktuelle globale Umweltkrise. Angesichts dessen sei es "unvernünftig, unverantwortlich und gefährlich", dass manche Länder die Covid-19-Pandemie als Vorwand nutzten, um ihre... weiter

Regierung von Kolumbien will wieder Glyphosat versprühen

Trotz erheblicher Erfolge der freiwilligen Substitution von Kokapflanzungen setzt die Duque-Führung auf die gefährliche chemische Bekämpfung
Bogotá. Angesichts der nach wie vor hohen Zahlen an Kokapflanzungen plädieren die kolumbianische Regierung von Präsident Iván Duque und einige Experten erneut für die Wiederaufnahme der heftig umstrittenen großflächigen Besprühungen mit dem Herbizid Glyphosat aus der Luft. Dem... weiter