Blog

Auseinandersetzung um Medien- und Kommunikationsgesetz in Ecuador geht in die nächste Runde

Der Versuch der rechten Regierung, das fortschrittliche Kommunikationsgesetz der "Bürgerrevolution" zu kippen, ist vorerst gescheitert
Am 21. Juli 2022 stimmte Ecuadors Parlament über weitreichende Änderungen an der Gesetzgebung zu Kommunikation und freier Meinungsäußerung ab. Mit 75 Stimmen dafür, 21 dagegen und 30 Enthaltungen fand das von der linken Oppositionspartei Unes und des regierungskritischen Teils von Pachakutik... weiter

Kuba: "Am 11. Juli schien die imperiale Strategie Früchte zu tragen"

Der kubanische Journalist Randy Alonso Falcón zum Jahrestag der Proteste vom 11. Juli 2021
An jenem 11. Juli vor einem Jahr führte Kuba einen frontalen Kampf für das Leben. Das Gesundheitsministerium meldete 6.923 neue Covid-19-Fälle, mehr als 50.000 Einweisungen in Krankenhäuser und 47 Todesfälle. Die Delta-Variante verbreitete sich rasant unter unserer Bevölkerung. Führende Vertreter... weiter

In eigener Sache: Autorinnen und Autoren gesucht

amerika21 sucht Autorinnen und Autoren mit Fachkenntnissen zu einzelnen oder mehreren Ländern in Lateinamerika, die Interesse an journalistischer Arbeit in einem netten und internationalen Team haben. Wer sind wir und was machen wir? Das Internetportal amerika21.de stellt... weiter

Die Schlüsselfaktoren für einen Erfolg der Linken in Kolumbien

Nach jahrzehntelanger Herrschaft der Rechten ist Kolumbien einer beispiellosen politischen Wende näher denn je
Kolumbien, eine Woche vor der Wahl. Noch nie zuvor ist es einer linken Partei gelungen, sich in dem ausgesprochen konservativen Land als Regierungspartei zu behaupten; der blutige Konflikt zwischen Staat und Guerilla hat bisher noch jede progressive Alternative ausgebremst. Doch nun liegt das linke... weiter

Kolumbien: Die Stunde der Entscheidung

Der Paramilitarismus wurde nie demobilisiert, sondern ganz im Gegenteil haben sich seine Präsenz und Handeln verstärkt und ausgeweitet
Einige Gedanken über den bewaffneten Streik des Golf-Clans und die konkrete Existenz eines Paramilitarismus, der wieder erstarkt ist und sich formiert gegen die landesweite Bewegung für den demokratischen Wandel, die heute in Kolumbien unaufhaltsam voranschreitet. Zum Kontext gehört die... weiter

Warum ist Rosario die gewalttätigste Stadt in Argentinien?

Die Mordrate ist viermal so hoch wie der Landesdurchschnitt. Die Veränderung zum Schlechten begann vor etwa zehn Jahren
Rosario ist bekannt als die Stadt, in der Che Guevara, Lionel Messi und der rock nacional geboren wurden. In den letzten Jahren ist die "Wiege der Landesfahne" Cuna de la Bandera als die gewalttätigste Stadt Argentiniens zu trauriger Berühmtheit gelangt: Gewalt ist zu einer alltäglichen Erscheinung... weiter

Kuba: Lehren aus einem nicht beendeten Krieg

Die in Miami ansässige Kulturindustrie gewinnt insbesondere unter spanischsprachigen Jugendlichen und Heranwachsenden immer mehr an Einfluss. Auch in Kuba
"Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse" (sagten Marx und Engels). In der Epoche des Imperialismus sind dies bekanntlich die der Bourgeoisie, der gesellschaftlichen Klasse, die die Macht und Hegemonie im globalisierten Kapitalismus ausübt, in dem die USA... weiter

Kritiker der Kohlemine El Cerrejón in Kolumbien in Lebensgefahr

Forderung nach Schutzmaßnahmen für das Leben der Familie des Wayuu-Anführers Socarrás und der gesamten Gemeinschaft
Albania. Misael Socarrás und seine Familie sind in Gefahr. Bewaffnete Männer haben den Menschenrechts- und Umweltaktivisten der Indigenen Wayuu aus dem Departamento Guajira in seinem Wohnhaus gesucht, er ist jedoch gerade nicht zu Hause gewesen. Einige in der Nähe wohnende... weiter

Guatemala: Ein Tag bei den Blockaden im Valle de Palajunoj

Indigene Gemeinden blockieren den Zugang zur zentralen Mülldeponie in Quetzaltenango. Sie protestieren gegen einen Plan der städtischen Entwicklung der ländlichen Region
Im Valle de Palajunoj in Quetzaltenango haben indigene Gemeinden seit dem 1. März den Zugang zur zentralen Mülldeponie in Quetzaltenango blockiert. Sie protestieren damit gegen einen Plan der städtischen Entwicklung der ländlichen Region. Während der Protest weitergeht, stapelt sich der Müll in den... weiter

Peruanische Lähmung

Castillo versprach "eine Regierung mit dem Volk und für das Volk". Seit er im Amt ist, gab es indes kaum Fortschritte. Interne Konflikte und massive Attacken der Rechten blockieren die Politik
Anfang Februar 2022 traf sich Perus Präsident Pedro Castillo mit Jair Bolsonaro im brasilianischen Bundesstaat Acre. Die Zusammenkunft, für beide auch ein Fototermin, sollte die Gespräche über eine grenzüberschreitende Straße zwischen den beiden Ländern voranbringen. Die Bilder des Treffens wurden... weiter

Venezuela: Die (un)gewollte Privatisierung

Über die schleichende Privatisierung in der Wirtschaft und im Bewusstsein der Bevölkerung
Vor einigen Jahren schrieb ich für einen Wirtschaftsblog, und meine Kollegen sprachen immer wieder von einer bevorstehenden Privatisierungswelle, die alles oder fast alles erfassen würde: Verkehr, Dienstleistungen, Produktionsunternehmen usw. Früher habe ich das einfach abgetan. Wie können sie... weiter

Paraguay: Europas Ultrarechte auf der Suche nach ihrem Paradies?

Die deutsche Kolonie in Paraguay ist Treffpunkt für Ultrarechte, Impfgegner und Antidemokraten
Hohenau bedeutet auf Deutsch "Hohes Grasland". Es verdankt seinen Namen der erhöhten Lage, auf der es sich befindet, mit einem sanften Abhang zum Fluss Paraná. Diese kleine Stadt von etwas mehr als 15.000 Einwohnern im äußersten Süden Paraguays wurde im Jahre 1900 von vier Deutschen gegründet:... weiter

Reisen auf Kuba ohne Kreditkarte – schlechte Idee

Ein Erfahrungsbericht
Endlich konnte ich wieder nach Kuba. Da ich mich vor einer Reise über Aktuelles erkundigte, erfuhr ich, dass die Fahrkarten für Busse von Viazul nur noch mit Kredikarte bezahlt werden können. Viazul-Busse wurden ursprünglich mal als Ergänzung für Touristen zu den vorhandenen Bussen zwischen den... weiter

In eigener Sache: Spendenziel leider nicht ganz erreicht

Wir schließen die Spendenkampagne mit 17.120 Euro ab
Liebe Leserinnen und Leser, verbunden mit einem großen Dank an alle Spenderinnen und Spender beenden wir nach zwei Monaten unsere Spendenkampagne. Leider hat es bei diesem Mal nicht ganz geklappt, unser Ziel von 20.000 Euro zu erreichen. 17.120 sind aber trotzdem eine Menge. Auch wenn wir nun... weiter

"Marsch für die Menschenrechte" ‒ Gerechtigkeit für die Opfer der Putsch-Regierung in Bolivien

Opfer klagen vor UN-Ausschuss gegen De-facto-Präsidentin Áñez und ihren Minister Murillo
Die bolivianische Anwältin und Vorsitzende der unabhängigen und gemeinnützigen Organisation Pro Derechos Humanos Bolivia, Nadesdha Guevara, und der ehemalige politische Gefangene Ayben Huaranca befinden sich auf einer Reise durch Europa. Sie trägt den Namen "Marsch für die Menschenrechte", begann... weiter