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amerika21 startet Spendenkampagne 2022
Liebe Leserinnen und Leser, 15 Jahre berichtet amerika21 nun schon aus und über Lateinamerika. Ihre Spendenbereitschaft über all die Jahre hat dazu einen enormen Beitrag geleistet. Zum Jahresende möchten wir Sie wieder um Ihre Spende bitten. Damit können Sie ein weiteres Jahr unsere unabhängige... weiter

Nicaragua: Der Konflikt um inhaftierte Oppositionsmitglieder

Die Auseinandersetzung um die Situation der Gefangenen ähnelt dem internationalen politischen Konflikt um das ganze Land
Der UN-Unterausschuss zur Verhütung von Folter (SPT) hat am 23. November mitgeteilt, dass ein für 2023 geplanter Besuch in Nicaragua wegen mangelnder Kooperationsbereitschaft des Vertragsstaates nicht stattfinden wird. Nicaragua hatte das Fakultativprotokoll zum Übereinkommen gegen Folter 2009... weiter

Stimmen in Lateinamerika für eine Wiederbelebung der Unasur

In einem Exklusivinterview mit Venezuelanalysis analysiert der ehemalige ecuadorianische Außenminister Guillaume Long die Aussichten
Mexiko-Stadt. Eine Gruppe hochrangiger lateinamerikanischer Politiker hat die amtierenden Präsidenten Südamerikas aufgefordert, die Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) wieder ins Leben zu rufen, die 2008 als regionales Integrationsgremium gegründet wurde und ein Jahrzehnt... weiter

Venezuela: Der aufsteigende Pfad der Revolte

Während die Regierungspartei die Existenz eines Wirtschaftswunders suggeriert, macht die Mehrheit der Bevölkerung harte Zeiten durch
Aber nie darf einer seinen Frieden mit Armut schließen, wenn sie wie ein riesiger Schatten über sein Volk und sein Haus fällt. Dann soll er seine Sinne wachhalten für jede Demütigung, die ihnen zuteil wird, und so lange sie in Zucht nehmen, bis sein Leiden nicht mehr die abschüssige Straße des... weiter

Der europäische Garten oder Borrells Eurozentrismus

Ein Kommentar von Randy Alonso Falcón aus Kuba zu den umstrittenen Äußerungen des EU-Außenbeauftragten
Von Washington zu einer offenen Konfrontation mit Russland verleitet, in seiner Handlungsfähigkeit gegenüber der Energiekrise eingeschränkt und konfrontiert mit historischen Inflationsrekorden, durchläuft Europa eine seiner kompliziertesten Phasen seit Jahrzehnten. Doch für den Kommissar für... weiter

Kolumbien: Angeschlagene militärische Führung?

Strukturelle Veränderungen beim Militär nötig. Handeln der Regierung Petro verdient Anerkennung. Kabinett hat breite Zustimmung.
Die erste Anordnung von Präsident Gustavo Petro war, das Schwert Simón Bolívars nicht nur als Symbol für die Zeremonie der Amtseinführung, sondern auch für die Kontinuität des Kurses und der Tragweite einer popularen Regierung zu präsentieren. Das Handeln der neuen Regierung unter Präsident... weiter

Chile: Warum fand der Entwurf für eine neue Verfassung keine Mehrheit?

Die Gegner waren fähig, ihre Kampagne über die Rechte hinaus auszuweiten
Der Entwurf für eine neue chilenische Verfassung wurde an den Wahlurnen abgelehnt. Das Ergebnis war durchschlagend: 61,88 Prozent Ablehnung und 38,12 Prozent Zustimmung, mit einer Rekordbeteiligung von fast 13 Millionen Wählern, 4,5 Millionen mehr als im Dezember 2021. Der Abstand zwischen den... weiter

Ein Bischof aus Nicaragua kniet nieder, aber nicht, weil er um Vergebung bitten will

"Lasst uns für die Kirche in Nicaragua beten, die von der Realität abgekoppelt ist und kein historisches Gedächtnis hat", meint die Soziologin Magda Lanuza
Bischof Rolando José Álvarez, der katholische Bischof von Matagalpa und Estelí, wurde diesen Monat am Sitz der Diözese in Matagalpa festgesetzt, gegen ihn wird wegen "Organisierung gewalttätiger Gruppen zur Destabilisierung der Regierung" ermittelt. Er war einer der katholischen Anführer, die an... weiter

In Kolumbien hat der Wandel begonnen

In weniger als einer Woche setzte die Regierung Petro eine internationale Agenda in die Praxis um, die Vertrauen in der Bevölkerung schafft. Auch eine Steuerreform wurde auf den Weg gebracht
Am 7. August traten Gustavo Petro und Francia Márquez vor mehr als 100.000 Menschen ihr Amt als Präsident bzw. Vizepräsidentin Kolumbiens mit dem Versprechen an, das Land zu verändern. Bereits ab dem ersten Tag der Regierungstätigkeit begannen, wie versprochen, die Umgestaltungen in diesem neuen... weiter

Kuba: "Der Sozialismus soll und muss an alle denken"

Wo andere nur die Eliten befriedigen, muss der sozialistische Staat nach Lösungen für alle oder für die Mehrheit suchen
Für die Kubaner ist es schwer, über die Runden zu kommen. Die Löhne reichen nicht aus, um mit den hohen Preisen fertig zu werden, die uns der Mangel an Angeboten, die reale Inflation und die Spekulation bescheren. Was wir auf der Ebene der Haushalte gut wissen, verstehen wir auf der Ebene des... weiter

Auseinandersetzung um Medien- und Kommunikationsgesetz in Ecuador geht in die nächste Runde

Der Versuch der rechten Regierung, das fortschrittliche Kommunikationsgesetz der "Bürgerrevolution" zu kippen, ist vorerst gescheitert
Am 21. Juli 2022 stimmte Ecuadors Parlament über weitreichende Änderungen an der Gesetzgebung zu Kommunikation und freier Meinungsäußerung ab. Mit 75 Stimmen dafür, 21 dagegen und 30 Enthaltungen fand das von der linken Oppositionspartei Unes und des regierungskritischen Teils von Pachakutik... weiter

Kuba: "Am 11. Juli schien die imperiale Strategie Früchte zu tragen"

Der kubanische Journalist Randy Alonso Falcón zum Jahrestag der Proteste vom 11. Juli 2021
An jenem 11. Juli vor einem Jahr führte Kuba einen frontalen Kampf für das Leben. Das Gesundheitsministerium meldete 6.923 neue Covid-19-Fälle, mehr als 50.000 Einweisungen in Krankenhäuser und 47 Todesfälle. Die Delta-Variante verbreitete sich rasant unter unserer Bevölkerung. Führende Vertreter... weiter

In eigener Sache: Autorinnen und Autoren gesucht

amerika21 sucht Autorinnen und Autoren mit Fachkenntnissen zu einzelnen oder mehreren Ländern in Lateinamerika, die Interesse an journalistischer Arbeit in einem netten und internationalen Team haben. Wer sind wir und was machen wir? Das Internetportal amerika21.de stellt... weiter

Die Schlüsselfaktoren für einen Erfolg der Linken in Kolumbien

Nach jahrzehntelanger Herrschaft der Rechten ist Kolumbien einer beispiellosen politischen Wende näher denn je
Kolumbien, eine Woche vor der Wahl. Noch nie zuvor ist es einer linken Partei gelungen, sich in dem ausgesprochen konservativen Land als Regierungspartei zu behaupten; der blutige Konflikt zwischen Staat und Guerilla hat bisher noch jede progressive Alternative ausgebremst. Doch nun liegt das linke... weiter