Hintergrund & Analyse (Venezuela, Soziale Bewegungen)

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Ist die Bolivarische Revolution ein populistischer Fehlschlag?

Die Sozialprogramme in Venezuela sind keine "milden Gaben" einer populistischen Regierung, sondern beinhalten die Beteiligung und Befähigung der Bevölkerung
Im zweiten Teil unseres Interviews mit Steve Ellner spricht der Professor der Universidad de Oriente eine Reihe kontroverser Themen in Venezuela an, einschließlich der Wirksamkeit von staatlichen Sozialprogrammen, Ölrentenökonomie und das umstrittene Bergbauprojekt "Arco Minero"In der als Minen-... weiter

Stimmen zum venezolanischen Wirtschaftskrieg

Angehörige von Basiswegungen in Venezuela sprechen über die Gründe des Wirtschaftskrieges, ihre Strategien, mit denen sie der Situation begegnen, und die Lösungen, die sie vorschlagen
In Venezuela ist der Wirtschaftskrieg in vollem Gange. Wie gewohnt, werden in den großen internationalen Medien die Gründe dafür und weitaus komplexere, nuanciertere Meinungen derjenigen, die täglich mit den Problemen konfrontiert sind, nur ungenau oder verfälscht dargestellt. Der US-amerikanische... weiter

Wie weiter in dieser Phase der Revolution?

Temir Porras über das Führungsproblem in Venezuela und die aktuell notwendigen wirtschaftlichen und politischen Strategien der bolivarischen Bewegung
Temir Porras ist "Beauftragter für strategische Fragen" des venezolanischen Präsidenten. Er arbeitete vorher unter anderem als stellvertretender Minister unter Nicolás Maduro im Außenministerium, wo er für die Beziehungen Venezuelas zu Europa zuständig war. Während des Putschversuchs der Opposition... weiter

"Gewerkschaften und Leitung blockieren die Arbeiterkontrolle"

Interview mit Alexis Adarfio von der Bolivarischen Arbeiteruniversität Jesus Rivero in Venezuela über die Schwierigkeit, sozialistische Demokratie in Venezuelas Staatsbetrieben einzuführen
Ciudad Guayana ist der größte Industriestandort Venezuelas. Fast die komplette Schwerindustrie – Eisen, Stahl und Aluminum – ist dort angesiedelt. Nach dem Erdöl stellen die Betriebe des Bundesstaates Bolívar den wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes dar. Mit der Verstaatlichung zentraler... weiter

Sozialistische Fabriken können funktionieren

Nach einem langen Arbeitskampf verstaatlichte Venezuela eine Fabrik für Autoscheiben. Die Belegschaft bilanziert drei Jahre unter Arbeiterkontrolle
Seit einem Jahr produziert "Vivex" im Osten von Venezuela Autoscheiben und beliefert mehr als 60 Werkstätten im ganzen Land. Die Belegschaft besetzte die Fabrik im November 2008, nachdem der Besitzer angekündigt hatte, keine weiteren Löhne zu zahlen. Nach dreijähriger Besetzung, mehreren... weiter

Die Entwicklung des nationalen Dialogs

Übersicht über die Gespräche zwischen Regierung und Opposition in Venezuela sowie erste Ergebnisse
Der Präsident der bolivarischen Republik von Venezuela, Nicolas Maduro, hat bereits seit seiner Wahl am 14. April 2013 bei zahlreichen Anlässen zu Gesprächsrunden mit allen Akteuren des öffentlichen Lebens aufgerufen. Nach den Protesten seit Februar 2014 rief die venezolanische Regierung erneut... weiter

"Die Kollektive sind kein Synonym für Waffen und Gewalt, sondern für Beteiligung und Organisation"

Reinaldo Iturriza kritisiert die Stigmatisierung von Basisorganisationen in Venezuela
Im Zusammenhang mit den gewalttätigen Ausschreitungen radikalisierter Teile der Opposition in Venezuela sind seit Anfang Februar bislang fast 40 Menschen getötet worden. Vor allem in vielen Privatmedien und in digitalen Netzwerken wie Twitter wurden immer wieder "Kollektive" (Colectivos) für die... weiter

Rechte in linkem Gewand

Die von den Rechten angeführten Massenproteste zeigen vor allem eines: ihre Fähigkeit, sich linke Symbole anzueignen
Am 17. Februar 2003 schrieb Patrick Tyler in der US-amerikanischen Tageszeitung New York Times über die damaligen Protste gegen den Irak-Krieg: "Die enormen weltweiten Proteste gegen den Krieg am vergangenen Wochenende sind eine Erinnerung daran, dass es immer noch zwei Supermächte auf diesem... weiter

#LaSalida? Venezuela an einem Scheideweg

Entweder der Transformationsprozess radikalisiert sich oder die alten Eliten kehren zurück an die Macht, argumentiert George Ciccariello-Maher
Ukraine. Bosnien. Venezuela. Tränengas. Vermummte. Wasserwerfer. Wir leben in einer Zeit der Unruhen und Aufstände, radikaler Selbstschöpfung in aufgewühlten Straßen: Spaniens Indignados, die Occupy-Bewegung, in Mexiko Yo Soy 132, und natürlich auch der arabische Frühling. Wir sind... weiter

Sehnsucht nach Chávez


In Venezuela müssen sich die chavistischen Bewegungen nach dem Tod des Ex-Präsidenten neu organisieren
Dieser Beitrag erscheint in der kommenden Ausgabe der Lateinamerika Nachrichten (LN 473) Hugo Chávez ist noch immer der wichtigste Bezugspunkt in der venezolanischen Politik. Doch bei den Basisbewegungen hat sein Tod Spuren hinterlassen. Die direkte Verbindung, die er vor allem zur ärmeren... weiter

Venezuelas Wunsch nach der Kommune

Venezuelas Minister für Kommunen und soziale Sicherheit, Reinaldo Iturriza, über die Entwicklung der Kommunen
Am 10. August 2012, vor etwas mehr als einem Jahr, wurde die erste KommuneDie Kommunen in Venezuela sind Zusammenschlüsse von Kommunalen Räten. In ihnen sollen sich die vor allem auf Nachbarschaften orientierten Gremien koordinieren und so einen größeren Teil der kommunalen Selbstverwaltung ausüben... weiter

Venezuela nach Hugo Chávez

Der "Chavismus ohne Chávez" beginnt als ein Projekt, das von der zivilen Linken angeführt wird. Ob diese Tendenz von Dauer ist, hängt auch von ihrer Fähigkeit ab, repräsentative Funktionen im Staat auszufüllen
Die bolivarische Bewegung steht durch den Tod von Präsident Hugo Chávez vor einer historischen Zäsur. Nach 14 Jahren an der Regierung erweist sich ihr zentrales parlamentarisches Projekt, die "Vereinigte Sozialistische Partei" (PSUV), als erfolgreicher denn jemals zuvor. Der Wegfall ihrer zentralen... weiter

Chávez wiedergewählt

Venezuelas Präsident Hugo Chávez sichert sich neues Mandat bis 2019. Eindrücke aus dem Wahlkampf in Venezuela
Dieser Beitrag erscheint in der kommenden Ausgabe der Lateinamerika Nachrichten (LN 461). Der bolivarische Prozess in Venezuela lebt auch nach 13 Jahren an der Macht. Das zeigten die Massendemonstrationen der Chavistas vor den Wahlen am 7. Oktober. Und das zeigte das Ergebnis: Der amtierende... weiter

Venezuela: Transition & Revolution

Diskussionspapier aus den sozialen Bewegungen Venezuelas zu den Wahlen und den Herausforderungen des bolivarischen Prozesses
Diese Präsidentschaftswahlen bedeuten einen entscheidenden Moment der Konfrontation. Die Opposition hat sich vorgenommen, den Kampf um die Macht mit einem ausgearbeiteten Plan wieder aufzunehmen. Es geht nicht allein um die (geringe) Möglichkeit, den Präsidenten Hugo Chávez am 7. Oktober zu... weiter

Widersprüchlicher Sozialismus in Venezuela

Basisbewegungen unterstützen Wiederwahl von Präsident Chávez – fordern aber mehr Demokratie und Wirtschaftsreformen
In der Schlacht der Umfragen liegt Präsident Hugo Chávez vor den Wahlen am 7. Oktober vorne. Allerdings ist der Wahlkampf hart, emotional und zugespitzt. Die Opposition hat sich auf einen Kandidaten, Enrique Capriles, geeinigt. Er führt einen weniger konfrontativen Wahlkampf gegen den bolivarischen... weiter