Hintergrund & Analyse (Umwelt, Soziales)

Aktive Filter: Umwelt (zurücksetzen) und Soziales (zurücksetzen)

Mexiko: Heilsbringer im Stresstest

Eine Bilanz des ersten Jahres von Mexikos neuem Präsidenten Andrés Manuel López Obrador
Mit viel Rückenwind in der Bevölkerung war der linke Hoffnungsträger Andrés Manuel López Obrador in seine Präsidentschaft gestartet. Er wollte und sollte die dramatische Abwärtsspirale des Landes umkehren. Ein Jahr später fällt die Bewertung seiner Politik in den wichtigsten Themenfeldern gemischt... weiter

Kolumbien: Der Fluss fließt nicht mehr

Der Staudamm Hidroituango hat enorme Auswirkungen auf das Klima und das Leben der Anwohner
Im November 2018 besuchten Delegierte europäischer Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen einige der vom Mega-Staudammprojekt Hidroituango betroffenen Dörfer und Gemeinden, um Informationen über ihre Menschenrechts- und Sicherheitssituation zusammenzutragen. Christiane Schwarz nahm für... weiter

Die Schattenseiten des Lithium-Booms

Der globale Bedarf an Lithium steigt rasant. In Chile führt der Abbau zu Problemen für die Umwelt und die Indigenen Gemeinschaften
Elektroautos gelten als saubere Lösung für die Umwelt. Hersteller wollen die Batteriekosten senken, die Ladezeiten verkürzen und die Reichweite erhöhen. 2030 könnte schon jedes dritte Neufahrzeug einen elektrischen Antrieb haben, verkündete Anfang des Jahres das Gemeinschaftsunternehmen Valeo... weiter

Bolivien: Das gallische Dorf von Alto Beni

In der bolivianischen Amazonas-Region ist der Bau mehrerer Staudämme geplant. Eine indigene Gemeinde wehrt sich dagegen
El Bala – der Ort verdankt seinen Namen der ungewöhnlichen Form des Felsens, der sich über ihn erhebt. Die Legende erzählt, dass das halbkreisförmige Loch auf dem Grat das Einschlagloch einer riesigen Kugel (spanisch bala) sei, die jemand vor Urzeiten hier abgefeuert habe. El Bala befindet sich... weiter

...und noch einmal zum sogenannten Extraktivismus

Indem wir den Extraktivismus überwinden, überwinden wir nicht automatisch den Kapitalismus. Schön wär‘s, wenn es so einfach wäre
Seit Marx wissen wir, dass das, was Gesellschaften kennzeichnet und unterscheidet, ihre Art und Weise der Organisation von Produktion, Verteilung und Verwendung materieller und symbolischer Reichtümer ist, die sie besitzen. Anders formuliert ist es die ProduktionsweiseKarl Marx, Das Kapital, erstes... weiter

Umsiedlungsprozess von El Hatillo in Kolumbien

Im Laufe des Jahres 2016 hat sich die Situation laufend verschlechtert und gegen Jahresende massiv zugespitzt
Aufgrund der Bergbauaktivitäten im Departamento Cesar werden die drei Gemeinden El Hatillo, Boquerón und Plan Bonito zwangsweise umgesiedelt. Verantwortlich für die Umsiedlungsprozesse sind laut einer im Jahr 2010 verabschiedeten Regierungsverordnung die Hauptbergbauunternehmen der Region. Die... weiter

Der Nicaragua-Kanal – Ein sozialistisches Projekt für wirtschaftlichen Wandel

Das Kollektiv Tortilla con Sal aus Nicaragua antwortet auf Kritiken aus Nordamerika und Europa am Bau des Interozeanischen Kanals
Das Hauptargument für Nicaraguas Interozeanischen Kanal ist, dass er die Wirtschaftsstruktur Nicaraguas in einer Weise ändert, dass die Armut dramatisch reduziert wird und so eine Umkehr des derzeitigen destruktiven landesweiten und regionalen Trends zur Umweltausbeutung aus Gründen der Verarmung... weiter

Schattenbericht: Glencore in Kolumbien

Nichtregierungsorganisationen über die Nachhaltigkeit der Operationen der weltgrößten Unternehmensgruppe im Rohstoffhandel in Kolumbien
Dieser Bericht versteht sich als ein Beitrag zu den Aufgaben der Zivilgesellschaft, die Geschäfte von großen Unternehmen und transnationalen Konzernen zu beobachten und deren Verantwortlichkeit einzufordern. Es geht dabei insbesondere um die vielfältigen Auswirkungen, die große Konzerne weltweit in... weiter

Polizei und Armee als Partner der Minenbetreiber

Der honduranische Staat bietet den Minenunternehmen Straflosigkeit bei der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. Über ein Gespräch mit dem Aktivisten Pedro Landa
In Honduras wurden anderthalb Millionen Hektar des Bodens extraktivistische Projekte vergeben. Die transnationalen Minenunternehmen nutzen diese Fläche nicht nur, um die natürlichen Ressourcen des Landes auszubeuten, sondern sie schädigen die Gesundheit der Bevölkerung schwer. Aktuell sind 530... weiter

Kolumbien: Bergbau, Armut und Krankheit

Zweiter Bericht des Rechnungsprüfungshofes zeigt gravierende Missstände auf
Im Mai 2013 veröffentliche der Rechnungsprüfungshof (Contraloría) einen ersten Bericht über den Bergbau, der unter anderem den gesamtwirtschaftlich fraglichen Nutzen des Bergbaus thematisierte. Mitte Januar hat nun die Contraloría einen zweiten Band veröffentlicht, unter dem Titel "Bergbau in... weiter

Fahrradfrühling in Lateinamerika

Jeden Sonntag nutzen eine Million Freizeitradler die zu Radwegen umfunktionierte
Zunehmende Bedeutung des Fahrrads in lateinamerikanischen Metropolen
"Ich fahre täglich 43 Kilometer und bin begeistert", sagt Carlos Cantor in Bogota. "Vor fünf Jahren habe ich mein Auto gegen ein Fahrrad getauscht", erzählt Tomás Fuenzalida aus Santiago. Beide bringen die wachsende Bedeutung des Fahrrads und damit eine mögliche Lösung für die Beförderung in... weiter

USAID und NGOs: Die leise Einmischung in Lateinamerika

Die Ausweisung der dänischen NGO IBIS aus Bolivien wirft neue Fragen über die Rolle von privaten Organisationen in Lateinamerika und der Karibik auf
Die kürzlich erfolgte Ausweisung der dänischen Nichtregierungsorganisation (NGO) IBIS aus Bolivien wirft neue Fragen über die Rolle der NGOs in Lateinamerika und der Karibik auf, insbesondere in Bezug auf die post-neoliberalen Regierungen. Die angekündigte Ausweisung der US-amerikanischen Agentur... weiter

Einigung zwischen Ecuador und Kolumbien kann Herbizideinsätze nicht stoppen

Bilaterale Vereinbarung erschwert das Versprühen von Glyphosat an der Grenze und stärkt die Rechte der Anwohner
Die Geheimniskrämerei um eine außergerichtliche Einigung zwischen den Regierungen in Bogotá und Quito über Sprüheinsätze zur Bekämpfung des Drogenanbaus in der Grenzregion mit Ecuador sorgt für Unmut bei den Opfern des Herbizideinsatzes. Die Einigung erspart Kolumbien ein Verfahren vor dem... weiter

"Jetzt wird unsere Stimme gehört"

Ecuadors Parlamentspräsidentin Gabriela Rivadeneira im Exklusiv-Interview über die "Bürgerrevolution", Yasuní-ITT und die politische Partizipation der Jugend
Amerika21.de sprach in Genf mit Ecuadors Parlamentspräsidentin Gabriela Rivadeneira über die "Bürgerrevolution", die Yasuní-ITT-Initiative, das Gute Leben und die politische Partizipation der Jugend. Die 30-Jährige, die als erste Frau in der Geschichte Ecuadors das Amt der Vorsitzenden der... weiter

Chevron-Texaco: Eine giftige Firma

Anstatt Ecuador für massive Umweltschäden zu entschädigen, fordert der Erdöl-Riese Milliarden
Der 2002 von Chevron – dem zweitgrößten US-amerikanischen und sechstgrößten Erdölunternehmen der Welt – eingekaufte US-amerikanische Konzern Texaco hat in Ecuador zwischen 1964 und 1992 operiert. Im Norden des ecuadorianischen Amazonas hat er Hunderte von Brunnen gegraben. Von 1972 bis 1992 hat die... weiter