Hintergrund & Analyse (Kolumbien)

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Estrada Álvarez: "Kolumbiens Justiz ordnet sich der US-amerikanischen unter"

Die Festnahme von Jésus Santrich mit dem Ziel der Auslieferung an die USA beeinträchtigt den Friedensprozess
Das Gespräch mit Professor Jairo Hernando Estrada Álvarez führte Amerika21-Autor Georg Sturm am 20. April in Bogotá Herr Professor Estrada Álvarez, Jesús Santrich hat eine Abschiedsnachricht... weiter

Der alte Klientelismus und der neue unabhängige Block in Kolumbien

Obwohl die traditionelle klientelistische Macht weiter besteht, kann ein neuer unabhängiger Block ein Gegengewicht bilden
Die vorhersehbare Kontinuität Die Wahlergebnisse spiegeln die Kontinuität der parlamentarischen Mehrheit wider, die mit der traditionellen Macht verbunden ist und was sie repräsentiert:... weiter

Kolumbien: Linkskandidat Gustavo Petro hat Chancen, Präsident zu werden

Petros Regierungsprojekt könnte eine Wende in der neoliberalen Ausrichtung des Landes bedeuten. Amerika21 sprach mit seinem Mitstreiter Hollman Morris
Es ist recht ungewöhnlich, dass ein linker Kandidat wie Gustavo Petro in einem Land wie Kolumbien mit traditionell konservativen, neoliberalen Regierungen bei den Präsidentschaftswahlen alle Umfragen... weiter

Der Krieg als Geschäft in Kolumbien und Mexiko

Hinter den Begriffen Sicherheit, Befriedung und Kampf gegen den Drogenhandel steht das Milliardengeschäft mit Waffen
Mit der Umsetzung des "Plan Colombia" und der "Initiative Mérida" in Mexiko hat sich der Zustrom von Waffen, Militärausrüstungen und nachrichtendienstlicher Software in beiden Ländern wie niemals... weiter

Farc in Kolumbien: von der Guerilla zur Bewegungspartei?

Die neue Linkspartei Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común (Alternative revolutionäre Kraft des Volkes) steht vor zahlreichen großen Herausforderungen
Vom 27. August bis zum 1. September tagten rund 1.200 Delegierte der ehemaligen Guerillaorganisation Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (Farc) im Zentrum der Hauptstadt Bogotá. Das Ziel der... weiter

Brasiliens De-facto Präsident gibt dem US-Militär freie Bahn

Gemeinsames Militärmanöver von Brasilien, Kolumbien, Peru und den USA bedeutet für Südamerika eine 180-Grad Wende in Sachen Souveränität
Die Streitkräfte der USA werden im kommenden November auf Einladung von Michel Temer erstmalig an einer Militärübung im brasilianischen Amazonasgebiet teilnehmen. Das Manöver trägt den Namen América... weiter

Investoren-Klagen gegen Kolumbien und der Friedensprozess

Wie Schiedsverfahren zwischen Investoren und Staat Kolumbiens Suche nach Frieden und sozialer Gerechtigkeit unterminieren könnten
Im Jahr 2016 wurde Kolumbien erstmals mit Investoren-Klagen vor dem Weltbank- Schiedsgericht ICSID konfrontiert, dafür gleich mehrfach. Diese richten sich gegen staatliche Maßnahmen, die das... weiter

Umsiedlungsprozess von El Hatillo in Kolumbien

Im Laufe des Jahres 2016 hat sich die Situation laufend verschlechtert und gegen Jahresende massiv zugespitzt
Aufgrund der Bergbauaktivitäten im Departamento Cesar werden die drei Gemeinden El Hatillo, Boquerón und Plan Bonito zwangsweise umgesiedelt. Verantwortlich für die Umsiedlungsprozesse sind laut... weiter

"Unterschriften schaffen keinen Frieden in Kolumbien"

Rechtsanwalt Enrique Santiago Romero über das Abkommen zwischen Farc-Rebellen und Regierung in Kolumbien und die politischen Perspektiven
Herr Santiago, die deutsche Bundesregierung gehört neben Spanien zu den exponierten Unterstützern des Friedensprozesses zwischen Farc-Guerilla und Regierung in Kolumbien. Nun hat Berlin neben... weiter

Der Volksentscheid in Kolumbien – eine verpasste Chance

Die mit dem Paramilitarismus verbundene Rechte und die Kommunikationsmedien bildeten den harten Kern gegen das Abkommen, der sich trotz seiner minoritären Position durchsetzen konnte
Das Ergebnis des Volksentscheids in Kolumbien offenbart die tiefe Polarisierung, die die kolumbianische Gesellschaft seit den Anfängen ihrer Geschichte kennzeichnet. Es ist auch ein Zeichen der... weiter

Paramilitarismus in Kolumbien – Der illegale bewaffnete Arm der Eliten und des Kapitals

Der Paramilitarismus ist ein strategisches Projekt und ein integraler Bestandteil des Staates
1. Einführung Die Paramilitärs in Kolumbien sind der bewaffnete Arm der Eliten, der von allen staatlichen Behörden, auf sämtlichen Verwaltungsebenen und in allen sozialen Schichten unterstützt wird... weiter

"Die Zeit für den Frieden hängt unmittelbar mit Lösungen für die Probleme der Gesellschaft zusammen"

Interview mit den Sprechern der Friedensdelegation der ELN, Pablo Beltrán und Antonio García
Mit Jubel vernahm das Land am 30. März die Ankündigung der öffentlichen Phase des Dialogs zwischen der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) und der kolumbianischen RegierungAnfang Mai hat Präsident... weiter

Fünf Lektionen aus Zentralamerika für den kolumbianischen Friedensprozess

Wenn Kolumbien nicht aus den Erfahrungen Zentralamerikas lernt, wird es im Sumpf aus struktureller Armut, Gewalt und Korruption versinken
El Salvador beging am 16. Januar den 24. Jahrestag der Unterzeichnung des Friedensvertrags, der den Bürgerkrieg im Land beendete. Am 29. Dezember dieses Jahres wird Guatemala 20 Jahre... weiter

15 Jahre Plan Colombia - eine Bilanz

Für die arme Bevölkerung stellt der Plan Colombia ein tragisches Erlebnis dar. Ihre Rechte wurden verletzt, sie verloren geliebte Menschen, ihr Land und ihr Hab und Gut
Der Plan Colombia, eine Strategie zur Drogen- und Aufstandsbekämpfung, wird der Weltöffentlichkeit und dem eigenen Land als militärischer und politischer Erfolg verkauft. Dass dies irreführend ist... weiter