Nachrichten (Mexiko, Soziale Bewegungen)

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Mexiko: Massengräber nahe WM-Stadion entdeckt

Über 16.000 Personen werden in Jalisco vermisst. Angehörige beklagen mangelnde staatliche Unterstützung. Aktivisten kritisieren, Regierung wolle vor Weltmeisterschaft "Ordnung schaffen"
Zapopan. In den vergangenen Monaten haben Kollektive rund um das Akron-Stadion in Zapopan, Jalisco, mehr als 500 Müllsäcke mit menschlichen Überresten entdeckt. Das Stadion ist einer der geplanten Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Die Funde verstärken die... weiter

Mexiko: Indigene fordern Gerechtigkeit nach Mord in Jalisco

Organisationen von Indigenen verurteilen den Angriff. Menschenrechtsgruppen warnen vor weiterer Gewalt in Jalisco
Mexiko-Stadt. Nach einem tödlichen Angriff hat das indigene Dorf San Lorenzo Azqueltán zu landesweiten Unterstützungsaktionen in Mexiko aufgerufen. Marcos Aguilar Rojas, Agrarvorstand der indigenen Gemeinschaft im Bundesstaat Jalisco, war am 26. November erschossen worden. Bei dem... weiter

Fünf indigene Aktivisten in Mexiko nach mehr als drei Jahren frei

Ursprüngliches Verfahren wies schwere Mängel auf. Inhaftierung laut UN willkürlich. Menschenrechtsorganisationen feiern Freilassung
San Cristóbal de Las Casas. Nach mehr als drei Jahren Haft sind am 21. November 2025 die fünf indigenen Tzeltal-Menschenrechtsverteidiger aus San Juan Cancuc im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas freigelassen worden. Manuel Sántiz Cruz, Agustín Pérez Domínguez, Juan Velasco... weiter

Über 50 Organisationen wollen "toxische" EU-Lateinamerika-Abkommen stoppen

Aktivisten aus Lateinamerika beklagen "neokoloniale" Muster. Scharfe Kritik von PowerShift Deutschland an multinationalen Konzernen
Montevideo/Berlin. Mehr als 50 Organisationen aus mindestens 17 Ländern Lateinamerikas, der Karibik und der Europäischen Union haben am Montag dieser Woche eine Kampagne gegen die Handelsabkommen mit Mercosur und Mexiko gestartet, die sie als "toxisch" bezeichnen. Die virtuelle... weiter

Vorsitzende eines Wasserverbands in Mexiko erschossen

Bauernbewegung sieht die Tat im Zusammenhang mit Megaprojekten. Forderung nach Entprivatisierung der Bewässerungsbezirke
Cuautla. Die Interimsvorsitzende des Bewässerungsverbands am Fluss Cuautla (Asurco), Carolina Plascencia Carvajal, ist inmitten eines Streits um die Nutzung der lokalen Wasserquellen in Mexiko erschossen worden. Die Tat ereignete sich am vergangenen Freitag am helllichten Tag... weiter

Indigener Aktivist in Mexiko verschleppt, Täter weiter straffrei

Das Land verteidigen ist kein Verbrechen
Politiker sollen in das Verbrechen involviert sein, Zeugen bekamen Morddrohungen. Anwalt musste wegen Drohungen gewechselt werden
Zoquitlán/Mexiko-Stadt. Der indigene Aktivist Sergio Rivera Hernández gilt seit dem 23. August 2018 als gewaltsam verschwunden. An diesem Tag haben Augenzeugen gesehen, wie Rivera absichtlich angefahren und anschließend von bewaffneten Männern mit einem Pick-up-Truck verschleppt ... weiter