Brasília. Europas größtes Finanzinstitut, die spanische Banco Santander, hat die Finanzierung für Brasiliens umstrittenen Santo-Antonio-Staudamm auf Eis gelegt. Santander hätte Berichten zufolge 400 Millionen US-Dollar für die Staumauer bereitstellen sollen. Die Bank führt für die... weiter
Nachrichten (Menschenrechte, Wirtschaft)
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Deutschland hilft Mexiko im "Krieg gegen Drogen"
Botschafter: Kooperationsabkommen behandelt unter anderem Sicherheitspolitik. Bundespräsident Wulff in Mexiko angekommen
Mexiko-Stadt. Deutschland handelt zur Zeit ein Kooperationsabkommen mit Mexiko aus, welches dieses Jahr konkretisiert werden soll. Dies erklärte kurz vor der Ankunft des deutschen Bundespräsidenten, Christian Wulff, in Mexiko der deutsche Botschafter in Mexiko-Stadt, Edmund... weiter
UNO-Berichterstatterin kritisiert WM-Zwangsräumungen
Rio de Janeiro. Die UNO-Sonderberichterstatterin für angemessenes Wohnen, Raquel Rolnik, hat am Dienstag die Präfekturen der brasilianischen WM-Städte São Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Curitiba, Porto Alegre, Recife, Natal und Fortaleza scharf kritisiert. Sie warf ihnen... weiter
Belo Monte: Brasilien bittet CIDH um Aufschub
Brasília. Die brasilianische Bundesregierung hat die Interamerikanische Menschenrechtskommission CIDH um "Aufschub von weiteren acht Tagen" gebeten, um die Kritik der Kommission am umstrittenen Staudammprojekt Belo Monte zu beantworten. Dies berichtet die staatliche... weiter
Menschenrechtsrat CDDPH attackiert Belo Monte scharf
Brasília. Der brasilianische "Rat für den Schutz der Rechte der menschlichen Person" (CDDPH) hat am Mittwoch in Brasília in Anwesenheit der Ministerin des Sonderstaatssekretariat für Menschenrechte, Maria do Rosário, das Staudammprojekt Belo Monte im nordbrasilianischen Bundesstaat... weiter
Kolumbiens Präsident Santos in Berlin
Berlin. Der kolumbianische Staatschef Juan Manuel Santos wird am heutigen Donnerstag in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, anderen Regierungsvertretern und Bundespräsident Christian Wulff zusammenkommen. Der konservative Politiker war zuvor zu einem Staatsbesuch in Spanien... weiter
Terror für Chiquita-Bananen
Neue Dokumente belegen eine enge Zusammenarbeit zwischen US-Unternehmen Chiquita und rechten Paramilitärs in Kolumbien
Washington. Das US-Justizministerium hat offenbar Hinweise über eine direkte Zusammenarbeit zwischen dem Bananenproduzenten Chiquita Brands International und rechtsgerichteten Paramilitärs in Kolumbien wissentlich übergangen. Das geht aus umfangreichen Aktenbeständen hervor, die... weiter
Kritik an EU-Handel mit Kolumbien und Peru
Wirtschaftsexperten: EU-Freihandelsabkommen bringt für Kolumbien und Peru Nachteile. Brüssel stellt Wirtschaftsbeziehungen vor Menschenrechte
Bogotá/Madrid. Ungefähr 200 internationale Organisationen haben sich gegen das Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru
ausgesprochen. Mit der Unterzeichnung der Verträge stelle die EU ihre ökonomischen Interessen den Menschenrechten in den beiden Ländern voran, beklagte... weiter
BASF: 480 Millionen Euro Entschädigung für Arbeiter
Brasília. Der deutsche Chemiekonzern BASF ist zusammen mit dem Erdölkonzern Shell von einem brasilianischen Arbeitsgericht im Bundesstaat São Paulo in dritter Instanz zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 1,1 Milliarden Reais (umgerechnet 480 Millionen Euro) verurteilt worden... weiter
Deutsche Kredite für Paramilitär-Chef
Agrarunternehmer beantragte Millionengelder einer KfW-Gesellschaft. Antragsteller werden Dutzende Morde zur Last gelegt
Hamburg/Tegucigalpa. Der Palmölkonzern Corporación Dinant des honduranischen Agrarmoguls Miguel Facussé hat laut Informationen der Nichtregierungsorganisation Rettet den Regenwald bei der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) einen Kredit in Höhe von 20... weiter
Studie: Agrargifte in Muttermilch im Bundesstaat Mato Grosso
Brasília. Eine neue Studie der Bundesuniversität von Mato Grosso findet alarmierende Werte von Agrargiften in der Milch stillender Mütter in der Gemeinde Lucas do Rio Verde im zentralbrasilianischen Bundesstaat Mato Grosso. Dies berichtet die Folha de São Paulo. Demnach wurde bei... weiter
Staatskonzern verweigert Indigenen seit 36 Jahren Entschädigung
Brasília. Auch 36 Jahre nach der Vertreibung der Indigenen der Akrãnkykatejê aus ihrer angestammten Region am Fluss Rio Tocantins im brasilianischen Bundesstaat Pará, weigert sich der staatliche Stromkonzern Eletronorte, das nun abschließend gesprochene Gerichtsurteil auf... weiter
Sklaverei: Argentinien bestraft Agrarmulti
Nach Skandal um Sklavenarbeit: Transnationaler Konzern DuPont verliert Zoll- und Steuerprivilegien. Kein Einzelfall
Buenos Aires. Die argentinische Steuerbehörde (AFIP) hat dem multinationalen Agrarunternehmen DuPont mit sofortiger Wirkung Zoll- und Steuererleichterungen entzogen. Begründet wurde diese Entscheidung mit der Verantwortung des Konzerns für sklavenähnliche Bedingungen, unter denen... weiter
Indigene Gruppe in Brasilien durch Holzmafia bedroht
Brasilia. Eine unkontaktierte indigene Gruppe im brasilianischen Amazonasgebiet, an der Grenze zu Peru, ist durch illegalen Holzeinschlag in ihrem Überleben bedroht. Das berichtete am gestrigen Montag Survival International, Menschenrechtsorganisation für indigene Völker. Survival... weiter
Brasiliens Arme müssen der WM weichen
Staatsanwaltschaft fürchtet Massenumsiedlungen durch geplante Baumaßnahmen für die Fußball-WM im Jahr 2014
Brasília. Die Bundesstaatsanwaltschaft in Brasilien befürchtet "massive Umsiedlungen" von ärmeren Bevölkerungsschichten wegen der geplanten Baumaßnahmen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Dies geht aus einer Mitteilung der Behörde hervor.
Die Staatsanwaltschaft im Bundesstaat... weiter






