Nachrichten (Lateinamerika, Soziales)

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Venezuela: Debatte über Amnestiegesetz vertagt

Regierung und Opposition diskutieren, ob sich Begünstigte schuldig bekennen müssen. Verschiebung soll "Klima der Versöhnung" schützen. Studierendenbewegung demonstriert für Freilassungen
Caracas. In der zweiten Lesung des geplanten Amnestiegesetzes hat sich das venezolanische Parlament am Donnerstag nicht abschließend auf den endgültigen Wortlaut einigen können. Während die ersten sechs Artikel, teils mit leichten Änderungen zur ursprünglichen Fassung,... weiter

Boric ruft in Chile wegen Waldbränden den Katastrophenfall aus

Weite Teile Zentral- und Südchiles brennen seit Wochen. Regionen Biobío und Ñuble besonders betroffen. 20 Tote, über 1.500 Verletzte und mehr als 50.000 Evakuierte
Santiago. Seit mehreren Wochen stehen weite Teile Zentral- und Südchiles in Flammen. Besonders betroffen sind die Regionen Biobío und Ñuble. Dort brachen am 16. und 17. Januar zahlreiche Feuer nahezu gleichzeitig aus. Dabei starben 20 Personen und mehr als 1.500 Menschen wurden... weiter

Ecuador: Kann die Regierung die Medikamentenkrise lösen?

Gesundheitsministerin verspricht Beschaffung der fehlenden Medikamente. Medikamentenknappheit ist Ausdruck einer systemischen Krise, warnt die ecuadorianische Ärzt:innenkammer
Quito. María José Pinto, Vizepräsidentin und Gesundheitsministerin von Ecuador, hat am zweiten Weihnachtsfeiertag versichert, dass bis März 2026 die Engpässe in der Versorgung mit Medikamenten durch Großeinkäufe gelöst werden sollen. Die Regierung hatte bereits im September den... weiter

13 Tote bei Zugunglück in Mexiko auf neuer Strecke

108 Verletzte, 44 in Behandlung. Regierung kündigt Untersuchung an und warnt vor Spekulationen über Ursachen
Mexiko-Stadt. Ein Zug mit 250 Personen an Bord ist auf der kurvenreichen Strecke des interozeanischen Korridors im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca entgleist. In den Wagen, die am Sonntag bei der Ortschaft Nizanda in eine Schlucht stürzten, starben 13 Personen, 108 weitere... weiter

Generalstreik in Bolivien gegen Streichung von Kraftstoffsubventionen

Präsident verteidigt die Reformen, Subventionen seien "schlecht konzipiert". Rückendeckung aus Washington. Gewerkschaften warnen vor sozialen Folgen. Proteste in den Tagen vor Weihnachten
Sucre/La Paz. Rodrigo Paz, neuer Staatschef von Bolivien, hat ein weitreichendes neoliberales Reformpaket verabschiedet. Im Zentrum steht die Abschaffung der Treibstoffsubventionen. Während Regierung und Wirtschaftsverbände von notwendiger Stabilisierung sprechen, warnen... weiter