Nachrichten (Lateinamerika, Soziale Bewegungen)

Aktive Filter: Lateinamerika (zurücksetzen) und Soziale Bewegungen (zurücksetzen)

Brasilien: Greenpeace fordert Bohrstopp nach Leck im Amazonasbecken

Petrobras entdeckt Leck im Amazonasbecken und stoppt Bohrungen. Greenpeace und Anrainergemeinden haben vor Verschmutzung gewarnt und verlangen sofortigen Bohrstopp
Brasília. Anfang 2026 sind rund 15.000 Liter Bohrflüssigkeit aus einem Bohrloch der brasilianischen Ölgesellschaft Petrobras in der Nähe des Amazonasbeckens ausgetreten. Nach Angaben des Unternehmens wurde das Leck am 4. Januar 2026 etwa 175 Kilometer vor der Küste von Amapá in... weiter

Zapatistas in Mexiko treffen sich mit Zivilgesellschaft

Seminar in Chiapas zum Jahrestag des Aufstandes von 1994. 1.400 Teilnehmende. Fokus auf Gemeinschaftliches. Kritik an progressiven Regierungen in Lateinamerika
San Cristóbal de las Casas. Im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas haben sich Ende Dezember Aktivist:innen, Akademiker:innen und zapatistische Unterstützungsbasen getroffen. Ziel des Seminars war der Austausch von Kapitalismus- und herrschaftskritischen Analysen, um Aktionen des... weiter

Weltweit Proteste gegen Angriff der USA auf Venezuela

Demonstranten in Venezuela fordern seit Samstag die Rückkehr von Maduro. Kundgebungen in vielen Ländern vor US-Botschaften. Auch Gegner der Regierung gehen auf die Straße
Caracas/Madrid et al. In Caracas und weiteren Städten Venezuelas gehen seit Samstag Tausende Menschen gegen den US-Angriff von Samstagmorgen auf die Straße. "Seit Samstag sind breite Schichten der venezolanischen Bevölkerung auf den Straßen, Plätzen und Alleen verschiedener Städte... weiter

Inspirationen aus 2025 in Lateinamerika

Soziale Bewegungen kämpften 2025 für ein besseres Leben, Erhalt der Natur, soziale Sicherheit und nationale Souveränität. amerika21 wird auch 2026 berichten und wünscht ein bewegtes und friedliches Jahr
Belém et al. Einer der Höhepunkte im Jahr 2025 ist vom 12. bis 16. November der Gipfel der Völker in Belém in Brasilien gewesen. In der gleichen Stadt fand auch der Klimagipfel COP30 statt. Der Gipfel der Völker konnte 23.000 Teilnehmende aus 65 Ländern vereinen und erstmals waren... weiter

Mexiko: Massengräber nahe WM-Stadion entdeckt

Über 16.000 Personen werden in Jalisco vermisst. Angehörige beklagen mangelnde staatliche Unterstützung. Aktivisten kritisieren, Regierung wolle vor Weltmeisterschaft "Ordnung schaffen"
Zapopan. In den vergangenen Monaten haben Kollektive rund um das Akron-Stadion in Zapopan, Jalisco, mehr als 500 Müllsäcke mit menschlichen Überresten entdeckt. Das Stadion ist einer der geplanten Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Die Funde verstärken die... weiter

Mexiko: Indigene fordern Gerechtigkeit nach Mord in Jalisco

Organisationen von Indigenen verurteilen den Angriff. Menschenrechtsgruppen warnen vor weiterer Gewalt in Jalisco
Mexiko-Stadt. Nach einem tödlichen Angriff hat das indigene Dorf San Lorenzo Azqueltán zu landesweiten Unterstützungsaktionen in Mexiko aufgerufen. Marcos Aguilar Rojas, Agrarvorstand der indigenen Gemeinschaft im Bundesstaat Jalisco, war am 26. November erschossen worden. Bei dem... weiter

Nicaragua: Lässt die Regierung Oppositionelle im Exil verfolgen?

Regierung soll hinter Morden in Costa Rica und Honduras stecken. NGO Nunca Más geht von mindestens neun Fällen aus
San José. Das Menschenrechtskollektiv Colectivo de Derechos Humanos Nicaragua Nunca Más, kurz Nunca Más, hat in San José einen Bericht vorgestellt, der Morde an nicaraguanischen Exilierten zwischen 2020 und 2025 in Costa Rica und Honduras dokumentiert. Die Organisation vertritt die... weiter