Nachrichten (Lateinamerika, Umwelt)

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Kanadisches Bergbauprojekt in Kolumbien stößt auf Kritik

Kanadisches Unternehmen legt Bericht mit höherem Kupferpotenzial vor. Indigene Gruppen und Umweltverbände kritisieren zu geringe Beteiligung. Projekt befindet sich in der Exploration und hat keine Umweltgenehmigung
Mocoa. Anfang 2026 steht das Kupfer- und Molybdän-Bergbauprojekt in Mocoa im Süden Kolumbiens erneut im Zentrum einer öffentlichen Debatte. Im Fokus stehen der kanadische Bergbaukonzern Copper Giant Resources Corp., indigene Gemeinschaften und Umweltorganisationen. Auslöser ist ein... weiter

Brasilien: Greenpeace fordert Bohrstopp nach Leck im Amazonasbecken

Petrobras entdeckt Leck im Amazonasbecken und stoppt Bohrungen. Greenpeace und Anrainergemeinden haben vor Verschmutzung gewarnt und verlangen sofortigen Bohrstopp
Brasília. Anfang 2026 sind rund 15.000 Liter Bohrflüssigkeit aus einem Bohrloch der brasilianischen Ölgesellschaft Petrobras in der Nähe des Amazonasbeckens ausgetreten. Nach Angaben des Unternehmens wurde das Leck am 4. Januar 2026 etwa 175 Kilometer vor der Küste von Amapá in... weiter

Widerstand in Argentinien gegen geplante Kupfermine in Mendoza

Bürgergruppen marschieren über 100 Kilometer zum Provinzparlament. Senat der Provinz billigt die Umweltprüfung. Präsident Milei wirbt für Projekt
Mendoza. In der Provinz Mendoza formiert sich massiver Widerstand aus der Bevölkerung gegen das Bergbauprojekt PSJ Cobre Mendocino. Vergangene Woche initiierten zahlreiche Vereinigungen sowie soziale und politische Organisationen die "Befreiungsaktion für das Wasser", einen über... weiter

Gipfel der Völker in Brasilien übergibt Erklärung an COP30

Rekordbeteiligung in Belém. Regierungsvertreter Brasiliens und der COP30 beim Gipfel der Völker. Erklärung nennt den Kapitalismus als Hauptursache der Klimakrise
Belém. Der Gipfel der Völker, der vom 12. bis 16. November in Belém stattgefunden hat, hat sein Programm am vergangenen Sonntag mit einem politischen Meilenstein beendet. Offiziell wurde ein Schreiben, die Abschlusserklärung, während einer öffentlichen Anhörung an der... weiter

COP30 in Brasilien: La Vía Campesina fordert Klimagerechtigkeit

Die Bewegung verlangt Agrarreform und Ernährungssouveränität. Sie lehnt Emissionshandel und -kompensationen ab. Keine Lösung für Klimakrise im Kapitalismus
Belém. Zu Beginn der Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien hat die internationale Bewegung La Vía Campesina ("Der bäuerliche Weg") ihr globales Manifest für Klimagerechtigkeit vorgestellt, in dem sie konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Beendigung... weiter

Brasilien, Argentinien und Mexiko bauen Förderung von Öl und Gas aus

Vor COP30 legt NGO Urgewald neue Daten zu Projekten vor. Diese zeigen einen fossilen Boom für Lateinamerika
Berlin/Belém. Kurz vor der Weltklimakonferenz COP30 hat die deutsche Umweltorganisation Urgewald vergangene Woche ihre aktualisierten globalen Datenbanken zur fossilen Industrie vorgestellt. Es handelt sich um die Global Coal Exit List (GCEL 2025) und die Global Oil... weiter