Nachrichten (Mercosur-Länder, Soziales)

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Ende der Sechs-Tage-Woche wird in Brasilien zum Wahlthema

Senatsausschuss stimmt für Arbeitszeitverkürzung. Entscheidung im Plenum erst nach dem ersten Wahlgang erwartet
Brasília. Der Justizausschuss des brasilianischen Senats hat am vergangenen Mittwoch einer Verfassungsänderung zur Abschaffung der Sechs-Tage-Arbeitswoche zugestimmt. Eine geplante Abstimmung im gesamten Senat fand jedoch nicht statt. Die Entscheidung dürfte nun erst nach dem... weiter

Venezuela zwei Monate nach dem Erdeben

Caracas. Laut offiziellen Angaben steigen in Venezuela die Todeszahlen nach dem Doppelbeben auf 6.438. Fast 18.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren und befinden sich noch immer in den 107 über die Krisenregionen verteilten Notunterkünften. Enni, die Mutter eines achtjährigen... weiter

Venezuela: "Wird Hilfe politisch instrumentalisiert?"

a21-Redakteurin und Autorin Ani Diesselmann spricht mit Lateinamerika-Referent Timo Dorsch von medico international über Risiken der Nothilfe
Etablieren sich in Venezuela unter dem Deckmantel der Nothilfe langfristige militärische oder geopolitische Interessen? Noch ist es zu früh, von einer Etablierung langfristiger ausländischer geopolitischer Interessen in Venezuela zu sprechen. Die Lage im Land ist weiterhin... weiter

Erdbeben in Venezuela: Staatstrauer und Folgen der US-Blockade

Rettungskräfte, ausländische Helfer und freiwillige Helfer im Einsatz. Teilweise Kritik am Krisenmanagement der Regierung
Caracas. Venezuelas geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez hat eine siebentägige Staatstrauer für die Opfer der verheerenden Erdbeben vom 24. Juni ausgerufen. "Venezuelas Seele ist zutiefst erschüttert über die menschlichen Verluste, die durch die verheerenden Erdbeben... weiter

Busfahrer in Brasilien streiken, Teile von Rio lahmgelegt

Busfahrer fordern Fünf-Tage-Woche und Lohnerhöhungen. Gewerkschaft verhandelt bisher ohne Erfolg
Río de Janeiro. Ein unbefristeter Streik von Busfahrern beeinträchtigt seit Montag den öffentlichen Nahverkehr in Río de Janeiro. Der Ausstand wurde am 2. Juli zwar bis zum 6. Juli vorübergehend ausgesetzt, eine Einigung zwischen den Tarifparteien steht jedoch weiterhin aus. Der... weiter

Nachbeben erschüttert Krisenregion in Venezuela

Bereits mehrere Nachbeben. Zahlen über Opfer und Schäden steigen. Versorgung mit internationaler Hilfe
Caracas. Ein neuerliches Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala, 4,6 laut dem geologischen Dienst der USA, hat am Montag den Norden Venezuelas erschüttert. Die gleiche Region war letzten Mittwoch von einem verheerenden Doppelbeben innerhalb von 40 Sekunden verwüstet worden.... weiter

Steigende Opferzahl nach Erdbeben in Venezuela

Bislang zählen die Behörden 589 Tote und 2.980 Verletzte. Maduro sendet eine Botschaft. USA und China sagen Hilfe zu
Caracas. Nach den verheerenden Erdbeben vom vergangenen Mittwochabend hat Venezuelas Präsidentin Delcy Rodríguez neue Opferzahlen bekanntgegeben. Demnach wurden bisher 589 Tote und 2.980 Verletzte gezählt. Das ist der Stand der offiziellen Angaben zu den Opfern von 15:00 Uhr am... weiter

Rekordzahl im Kampf gegen Kinderarbeit in Brasilien

Maßnahmen des Arbeitsministeriums führten zum Höchstwert bei der Bekämpfung illegaler Beschäftigung von Kindern
Brasília. Die Regierung von Inácio Lula da Silva hat im Jahr 2025 landesweit 4.318 Kinder und Jugendliche aus Situationen unerlaubter Arbeit herausgeholt. Dies berichtete das Ministerium für Arbeit und Beschäftigung (MTE) anlässlich des Welttages gegen Kinderarbeit. Das ist die... weiter

Massenproteste in Argentinien gegen Mileis Unikürzungen

Bis zu 1,5 Millionen Menschen auf der Straße. Regierung spricht von "politisch motivierten" Demonstrationen und weigert sich, auf Forderungen einzugehen
Buenos Aires et al. Zahlreiche Menschen sind am Dienstag in Buenos Aires und anderen Landesteilen von Argentinien auf die Straße gegangen, um gegen die Budgetkürzungen des rechten Staatspräsidenten Javier Milei an den öffentlichen Hochschulen zu protestieren. Nach Schätzungen... weiter

Polizei räumt Besetzung im Rektorat der USP in Brasilien

Einsatz in São Paulo am frühen Sonntagmorgen. Dutzende Beamte setzen Schlagstöcke und Tränengas ein. Fünf Studierende verletzt, 150 vorübergehend festgenommen
São Paulo. Gewaltsam hat die Militärpolizei des Bundesstaats São Paulo am frühen Sonntagmorgen die Besetzung der Zentralhalle des Rektorats der öffentlichen Universität von São Paulo (USP) durch streikende Studierende beendet. Auf in sozialen Medien veröffentlichten Bildern sind... weiter

Wahlkampf in Brasilien: Lula stellt neues Entschuldungsprogramm vor

Regierung strebt wirtschaftliche Erholung und Entlastung für sozial Benachteiligte an. Kritiker bemängeln, dass Ursachen der Verschuldung nicht adressiert werden
Brasília. Die Regierung von Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat am Montag ein neues Programm zur Umschuldung von Familien, Studierenden, Rentnern und kleinen Unternehmen vorgestellt. Ziel ist es, die hohe Verschuldung von Millionen Brasilianern zu verringern und die... weiter