Nachrichten (Peru, Wirtschaft)

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Präsident Castillo will Peru "von unten nach oben" neu aufbauen

Antrittsrede setzt Akzente: Keine Wirtschaftsprojekte ohne sozialen Nutzen, Kampf gegen Missbrauch von Monopolen und die Korruption, Gesundheit und Bildung als Grundrechte
Lima. 200 Jahre nach der Unabhängigkeit Perus von Spanien hat Pedro Castillo als erster Präsident aus der ländlichen Bevölkerung sein Amt angetreten. Er kündigte an, die peruanische Verfassung im Rahmen des Gesetzes und mit Zustimmung des Kongresses zu erneuern. Fast zwei Monate... weiter

Zweite Covid-Welle: Großteil von Peru im Lockdown

Präsident erklärt "extremen Alarmstand" in zehn Regionen, darunter die Hauptstadt Lima. Linke kritisieren unzureichende Bonuszahlungen, Rechte möchten Wirtschaft nicht gefährden
Lima.  Perus Präsident Francisco Sagasti hat neue Maßnahmen für die Eindämmung der Corona-Pandemie verkündet: In zehn Departamentos, darunter in der bevölkerungsreichsten Region Lima, wurde die höchste Covid-Alarmstufe ausgerufen. Das bedeutet einen neuen Lockdown. In... weiter

Deutschland investiert in Perus Amazonas-Schutzgebiete

KfW-Entwicklungsbank stellt 20 Millionen für Naturschutzgebiete bereit. Dennoch: Entwaldung auf dem Vormarsch. Gefährdung durch illegale Landbesetzer:innen
Lima. Kurz vor dem Jahreswechsel haben das Finanzministerium von Peru und die KfW-Entwicklungsbank ein Abkommen zur Unterstützung peruanischer Naturschutzgebiete unterzeichnet. Dabei sollen 20 Millionen Euro an die nationale Naturschutzbehörde sowie die Regionalregierung des... weiter

Kongress in Peru verabschiedet neues Agrargesetz, zwei Tote bei Protesten

Gewerkschafter bezeichnen neue Normen als Hohn, Unternehmen gehen sie zu weit. Panamericana wieder von Landarbeiter:innen blockiert
Lima. Zwanzig Tage nach der Aufhebung des alten Agrargesetzes, das Unternehmen zahlreiche Umgehungen arbeitsrechtlicher Mindeststandards ermöglichte, hat der peruanische Kongress nun ein neues Gesetz verabschiedet. Die Neuregelungen stoßen bei Unternehmen und Landarbeiter:innen auf... weiter

Nach gescheiterter Reform: Landarbeiter:innen in Peru zurück auf der Straße

Protesierende blockieren Panamericana: "Man behandelt uns wie Hunde". Wirtschaftsminister: "Profitabilität der Unternehmen nicht gefährden"
Lima. Erneut haben Landarbeiter:innen die panamerikanische Fernstraße an mehreren Stellen blockiert, nachdem eine Reform des umstrittenen Agrararbeitsgesetzes im peruanischen Kongress vorerst gescheitert ist. Erst Anfang Dezember war die Regelung zurückgenommen worden, nachdem ein... weiter

Schweiz vergibt die Chance, Bergbauopfern in Peru zu ihrem Recht zu verhelfen

Scheitern des Referendums zur Verantwortung der Konzerne hat Folgen für Opfer von Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen in Lateinamerika
Bern/Cerro de Pasco. In einer Volksabstimmung hat die Schweiz am vergangenen Wochenende die Gesetzesinitiative "Für verantwortungsvolle Unternehmen" abgelehnt. Der Entwurf sah vor, dass Firmen mit Hauptsitz im Alpenstaat für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden im Ausland... weiter

Nach angedrohter Enteignung: Privatkliniken in Peru senken Tarife für Covid-19-Therapie

Präsident Vizcarra wirft Privatkliniken Profitgier in Krisenzeiten vor und droht privatem Gesundheitssektor mit Enteignungen
Lima. Ungewöhnlich scharfe Töne hat Perus Präsident Martín Vizcarra am Mittwoch in einer Fernsehansprache gewählt. Bereits seit Wochen befand sich die Regierung mit dem privaten Gesundheitssektor am Verhandlungstisch, um über die Tarife der Covid-19-Behandlung zu entscheiden. Doch... weiter

Corona-Paket in Peru: "Rettung" der Unternehmen auf Kosten der Armen?

Firmen dürfen Lohnzahlungen für Angestellte mit befristeten Verträgen bis zu 90 Tagen aussetzen. Verlust von Millionen Arbeitsplätzen droht
Lima. Auch die peruanische Regierung schnürt "Rettungspakete" für die Wirtschaft, um die kommende ökonomische Krise aufgrund der Covid-19-Pandemie abzuschwächen. Für ihren Umgang mit der Pandemie im eigenen Land erhielten Präsident Martín Vizcarra und seine Regierung bislang viel... weiter

Corona in Lateinamerika: Was hat sich diese Woche getan?

Unterstützung für Venezuela. Mexiko spricht mit Blackrock. Peru trennt Frauen und Männer. Cepal und ILO sehen schweren Schaden für Wirtschaft
Brasília u.a. Das Coronavirus hat Lateinamerika unverändert im Griff. Am stärksten stiegen die offiziellen Zahlen Covid-19-Infizierter in den vergangenen Tagen in Brasilien. Täglich kommen dort etwa 2.000 neue nachgewiesene Fälle hinzu, gestern waren es insgesamt 16.192 Fälle, 822... weiter

Coronavirus in Südamerika: Regierungen verschärfen die Maßnahmen

Ausgangssperren und Reisebeschränkungen in immer mehr Staaten. Nur Bolsonaro geht trotz unklarer Infektionslage auf eine Demonstration
Lima/Bogotá et al. Angesichts der pandemischen Verbreitung des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) schränken auch in Südamerika immer mehr Staaten die Bewegungsfreiheit ein und machen Grenzen dicht. In Peru etwa verkündete Präsident Martín Vizcarra am Sonntag den nationalen Notstand... weiter