Nachrichten (Bolivien, Umwelt)

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Bolivien und Kolumbien fordern Ende des Verbots der Kokapflanze

Kokablätter beim Tag des Kokakauens in La Paz
Beide Staaten setzen sich vor UN-Suchtstoffkommission für die Entkriminalisierung ein. Bolivien strebt die Industrialisierung der Pflanze an. Kolumbien forciert neue Drogenpolitik
Bogotá/La Paz. Kolumbien will Bolivien bei seinen Bestrebungen unterstützen, das Kokablatt endgültig von der internationalen UN-Liste der Betäubungsmittel zu streichen. Wie die stellvertretende kolumbianische Ministerin für multilaterale Angelegenheiten, Laura Gil, mitteilte, wird... weiter

Mehr als 600.000 Familien in Bolivien von Wassermangel und Dürre betroffen

Wasserknappheit in sieben der neun Departamentos. Landwirtschaftliche Erzeugung stark beeinträchtigt. Klimakrise verändert Produktionszyklus
Santiago/La Paz. In Bolivien sind die Hälfte der 336 Verwaltungsbezirke seit 2022 von anhaltender Dürre betroffen, 5.559 Gemeinden und 647.015 Familien leiden schwer darunter. Dies berichtete der stellvertretende bolivianische Außenminister Freddy Mamani bei den Regionalen... weiter

In Bolivien stehen Wälder erneut in Flammen

Santa Cruz. Seit Tagen werden die bewaldeten Tieflandregionen Boliviens, insbesondere aber das Departamento Santa Cruz, von schweren Waldbränden heimgesucht. Nach dem Einsatz von Feuerwehrleuten, die von Freiwilligen und Militär unterstützt werden, sind laut dem Ministerium für... weiter

Weltklimagipfel: Boliviens Präsident prangert "Kohlenstoff-Kolonialismus" an

Forderung nach Abkehr vom "grünen Kapitalismus" und besserer internationaler Zusammenarbeit. Reiche Länder würden ihrer Verantwortung nicht gerecht
La Paz. In seiner Rede auf der UN-Weltklimakonferenz (COP26) in der schottischen Stadt Glasgow hat Boliviens Präsident Luis Arce den Industrieländern Vorwürfe wegen ihrer Klimapolitik gemacht. Sie würden einen neuen Prozess der globalen Rekolonisierung befördern, den er als "... weiter

Verheerende Brände auch in Bolivien und Paraguay

Ein Feuerwehrmann schreitet die verbrannte Erde ab, während im Vordergrund eine neue Pflanze wächst.
750.000 Hektar Weideland und Wald in Bolivien, 40.000 Hektar in Naturschutzgebiet in Paraguay vernichtet. Internationale Kooperation gestartet
Asunción/La Paz. Nicht nur im brasilianischen Amazonasgebiet wüten derzeit die Flammen: Auch in den Nachbarländern Bolivien und Paraguay stehen große Areale in Flammen – unter anderem im "kleinen Bruder" des Amazonas, dem Gran Chaco. In Paraguay sollen die Brände dort bisher rund... weiter

Abholzung des Regenwaldes in Lateinamerika nimmt zu

Ganze Ökosysteme werden durch Abholzungen vernichtet. Kolumbien weltweit auf Platz vier der Länder mit den meisten Rodungen
Brasília et al. Einer Studie des World Resource Instituts (WRI) und der University of Maryland zufolge sind im vergangenen Jahr zwölf Millionen Hektar Regenwald abgeholzt worden, davon zwei Millionen in Lateinamerika. Auf einer interaktiven Karte können diese Daten eingesehen... weiter