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Petro wirft Trump "ethnischen Krieg" vor, auch Sheinbaum übt Kritik

Auslöser sind Krawalle und der Einsatz des Militärs in Chicago. Abschiebeflüge gehen vor allem nach Lateinamerika und in die Karibik
Bogotá/Mexiko-Stadt/Chicago. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump vorgeworfen, mit seinen Maßnahmen zur Beschleunigung der Abschiebung von Migrant:innen einen ethnischen Krieg ausgelöst zu haben. Auch die mexikanische... weiter

Dreifacher Femizid schockiert Argentinien

Opfer sind zwei 20-Jährige und ein 15-jähriges Mädchen. Ermittler prüfen einen Bezug zu Drogenbanden. Video soll in einer geschlossenen Gruppe gezeigt worden sein
Buenos Aires. Die Nachricht eines dreifachen Femizids unter brutalen Umständen erschüttert seit letzter Woche die argentinische Öffentlichkeit. Die Opfer waren zwei 20-jährige Frauen und ein 15-jähriges Mädchen. Sie wurden vor ihrem Tod gefoltert, während die Prozedur angeblich... weiter

Generalstreik in Ecuador: Polizei und Militär gehen gewaltsam vor

Conaie mobilisiert seit Montag landesweit. Auslöser ist Abschaffung der Dieselsubventionen. Regierung spricht von "terroristischen Akten" und will "nicht verhandeln"
Quito. In Ecuador spitzt sich die soziale und politische Krise nach der abrupten Abschaffung der Dieselsubventionen weiter zu. Die indigene Dachorganisation Conaie ruft seit Montag zu einem landesweiten und unbefristeten Generalstreik auf. Inzwischen haben sich nicht nur Gemeinden... weiter

Sondergericht in Kolumbien verurteilt FARC-Spitze zu gemeinnütziger Arbeit

Urteil gegen sieben ehemalige Kommandeure des Sekretariats der Guerilla. Keine Haft, UN überwacht Umsetzung. 450 Morde an Unterzeichnern des Friedensabkommens
Bogotá. Die Sondergerichtsbarkeit für den Frieden (JEP) in Kolumbien hat am 16. September das Urteil gegen ehemalige Mitglieder des letzten Sekretariats der aufgelösten FARC-EP (Bewaffnete Revolutionäre Streitkräfte-Armee des Volkes) verkündet. Die Angeklagten, sieben ehemalige... weiter

Kolumbien: Regierung beginnt in Doha Gespräche mit krimineller Gruppe Clan del Golfo

Erste Vereinbarungen getroffen. Clan lehnt Begriff Paramilitär ab. Kein Waffenstillstand, Militäroffensive läuft weiter
Bogotá/Doha. Im Rahmen ihrer Friedenspolitik hat die kolumbianische Regierung in Doha, Katar, die erste Gesprächsrunde mit der kriminellen Vereinigung Clan del Golfo geführt. Ziel des Verhandlungsprozesses ist die Entwaffnung dieser kriminellen Organisation, die sich selbst "Gaitán... weiter

NGOs und Angehörige in Mexiko fordern Freiheit für fünf Indigene

Seit drei Jahren kämpfen Angehörige um Freilassung. UN bestätigten: Männer sitzen zu Unrecht im Gefängnis. Hoffnung nach Neuwahl der Richter:innen
Tuxtla Gutiérrez. Im Rahmen einer Pressekonferenz haben Angehörige, das Centro de Derechos Humanos Fray Bartolomé de Las Casas (Frayba) und das Kollektiv No Estamos Todxs (Wir sind nicht alle) in Tuxtla Gutiérrez die Freilassung der "Fünf von San Juan Cancuc" gefordert. Es handelt... weiter