Nachrichten (Menschenrechte, Politik)

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Indigener Aktivist in Mexiko verschleppt, Täter weiter straffrei

Das Land verteidigen ist kein Verbrechen
Politiker sollen in das Verbrechen involviert sein, Zeugen bekamen Morddrohungen. Anwalt musste wegen Drohungen gewechselt werden
Zoquitlán/Mexiko-Stadt. Der indigene Aktivist Sergio Rivera Hernández gilt seit dem 23. August 2018 als gewaltsam verschwunden. An diesem Tag haben Augenzeugen gesehen, wie Rivera absichtlich angefahren und anschließend von bewaffneten Männern mit einem Pick-up-Truck verschleppt ... weiter

Aktivistin in Venezuela nach kurzer Haft freigelassen. Verfahren läuft weiter

Grajales kommt unter Auflagen frei. Surgentes wird auch von Rosa-Luxemburg-Stiftung finanziert. Internationale Aufmerksamkeit übt Druck auf Regierung aus
Caracas. Die am 8. August in Venezuela verhaftete Aktivistin Martha Lía Grajales ist am Dienstag vergangener Woche unter Auflagen aus der Haft entlassen worden. Ihr Ehemann Antonio Gonzales Plessmann, der wie Grajales Mitglied der linken Menschenrechtsorganisation Surgentes ist,... weiter

Ex-Geheimdienstchef stirbt in Guatemala vor Abschluss des Völkermordprozesses

Prozess wurde über Jahre systematisch verzögert, Angeklagter Callejas 2024 als verhandlungsunfähig eingestuft. Letzter noch lebender Angeklagter ist 92 Jahre alt
Guatemala-Stadt. Der ehemalige Militär Manuel Antonio Callejas y Callejas ist am 23. Juli in Guatemala gestorben. Callejas y Callejas war einer der Beschuldigten im Völkermordprozess, bei dem Verbrechen gegen die indigene Bevölkerung in der Region Ixil im Norden Guatemalas in den... weiter

Nicaragua klagt Deutschland wegen Beihilfe zum Völkermord in Palästina an

Laut Nicaragua verstoße Deutschland "seit Jahrzehnten" gegen Völkerrecht. Das mittelamerikanische Land unterstützt weiterhin die Klage Südafrikas gegen Israel
Managua/Berlin. Die Regierung von Nicaragua legt vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) fristgerecht die schriftliche Begründung ihrer Klage gegen Deutschland wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Völkerrecht vor. Im April 2024 reichte Managua die Klage gegen Berlin ein und... weiter

"Zurück aus der Hölle"- in El Salvador inhaftierte Migranten wieder in Venezuela

Gefangenenaustausch zwischen Venezuela und USA. Staatsanwaltschaft in Caracas plant juristische Schritte gegen El Salvador
Caracas/San Salvador/Washington. 252 in El Salvador inhaftierte Migranten sind am 18. Juli nach Venezuela zurückgekehrt. Die Migranten waren seit März im Megagefängnis Cecot (Zentrum zur Bekämpfung des Terrorismus) inhaftiert. Die US-Regierung begründete die Inhaftierung und... weiter

UN warnen vor wachsender Repression in Argentinien

Repression in Argentinien
Förmliches Schreiben an Regierung kritisiert Polizeigewalt. Unabhängigkeit der Justiz in Gefahr. Aggressive Töne von Regierungsvertretern gegen soziale Bewegungen
Genf/Buenos Aires. Neun Sonderberichterstatter:innen des UN-Menschenrechtsrats schlagen Alarm: Seit dem Amtsantritt von Präsident Milei im Dezember 2023 beobachten sie einen massiven Abbau von Grundfreiheiten in Argentinien. In einem förmlichen Schreiben an die Regierung... weiter