Nachrichten (Menschenrechte, Wirtschaft)

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Progressives Lateinamerika bei UN-Generalversammlung: Harte Töne gegen die Weltmächte

Gegen die Finanz- und Kriegsmächte komme die UNO nicht an. Demokratisierung notwendig. "Globale Oligarchie" verantwortet "Völkermord" in Gaza mit
New York. Progressiven Regierungen aus Lateinamerika haben auf der 79. UN-Generalversammlung die Ineffektivität der Vereinten Nationen angesichts akuter globaler Probleme wie der Klimakrise, den Aufstieg des Rechtextremismus und des "Völkermords" in Gaza scharf kritisiert.... weiter

Brasilien: 593 Menschen aus sklavereiähnlichen Lebensbedingungen gerettet

Die Operation "Resgate IV" wurde zwischen Juli und August 2024 durchgeführt. Unter den Geretteten waren auch eine 94-jährige Arbeiterin und 16 Kinder
Brasília. Eine Task Force verschiedener Behörden hat zwischen dem 19. Juli und dem 28. August in 15 Bundesstaaten und im Bundesdistrikt Brasília 593 Menschen gerettet, die unter Bedingungen moderner Sklaverei leben mussten. Operationen wie diese finden in Brasilien jedes Jahr... weiter

Verschmutzte Flüsse und Wasserraub: Konflikte durch Ölpalmanbau in Lateinamerika

Datenbank dokumentiert Beschwerden über Zerstörung der Umwelt, Verlust von Tropenwäldern und die Beeinträchtigung von Wasserressourcen
Menlo Park, USA. Eine Datenbank des US-amerikanischen Webportals für Naturschutznachrichten Mongabay Lateinamerika und der Journalistenallianz "Tras las huellas de palma" (Auf den Spuren der Ölpalme) dokumentiert die wachsenden Beschwerden über Umweltzerstörung und die... weiter

Druck auf US-Regierung nimmt zu: Kuba soll von Terror-Liste gestrichen werden

Expertengruppe der Vereinten Nationen, 123 Länder des UN-Menschenrechtsrates sowie Abgeordnete der Demokraten fordern Biden zum Handeln auf
Genf/Washington. Eine Arbeitsgruppe unabhängiger internationaler Expertinnen und Experten des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen hat die US-Regierung aufgefordert, Kuba von seiner Liste der staatlichen Sponsoren des Terrorismus (SSOT) zu streichen. Das sei angesichts der... weiter

Latifundisten in Brasilien attackieren Indigene, Regierung greift ein

Indigene erobern bereits demarkiertes Land zurück, das von Agrargroßbetrieben genutzt wird. Mehrere Verletze bei bewaffneten Überfällen
Brasília et al. Mit einer Vermittlungsmission will die brasilianische Regierung Auseinandersetzungen zwischen indigenen Gemeinschaften und Großgrundbesitzern der Agrarindustrie schlichten. Anlass sind gewaltsame Übergriffe auf Indigene im Süden und Westen Brasiliens. Beamte des... weiter

Neben Chiquita soll auch Coca-Cola Paramilitärs in Kolumbien finanziert haben

Inhaftierter Paramilitär spricht von Killerarmeen im Dienste der Unternehmen in Urabá. Ziel sei die Vernichtung der Gewerkschaften gewesen
Bogotá. Nach dem Urteil gegen den Bananenkonzern Chiquita wegen der Finanzierung der ehemaligen paramilitärischen Selbstverteidigungskräfte Kolumbiens (AUC) (amerika21 berichtete) hat ein Ex-Kommandant der AUC weitere Großunternehmen des gleichen Verbrechens beschuldigt. Darunter... weiter

Historisches Urteil: Chiquita finanzierte Todesschwadronen in Kolumbien

US-Gericht verurteilt Bananenkonzern wegen der Finanzierung paramilitärischer Kräfte zur Durchsetzung der kommerziellen Interessen
Miami/Bogotá. Ein US-Geschworenengericht in Miami hat am 10. Juni den Bananenkonzern Chiquita Brands International für die Finanzierung der Vereinigten Selbstverteidigungskräfte von Kolumbien (Autodefensas Unidas de Colombia, AUC), einer paramilitärischen Todesschwadron, verurteilt... weiter

UN-Berichterstatter zum Recht auf Nahrung fordert Aufhebung der Sanktionen gegen Venezuela

Einseitige Zwangsmaßnahmen seien "grausam und bösartig und behindern die Verwirklichung des Rechts auf Nahrung", so Michael Fakhri
Genf/Caracas. Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zum Recht auf Nahrung, Michael Fakhri, hat ein Ende der einseitigen Zwangsmaßnahmen gegen Venezuela gefordert. Fakhri veröffentlichte am Ende seines zweiwöchigen Besuchs in dem karibischen Land eine vorläufige... weiter

Konflikt um Weltraumbahnhof in Brasilien, Quilombolas beenden Dialog mit der Regierung Lula

Raketenstartplatz soll um fast das Dreifache erweitert werden. Ländereien in Alcântara gehören traditionell den Quilombola-Gemeinschaften
Alcântara. Die Regierung von Luiz Inácio Lula da Silva will den einzigen brasilianischen Weltraumbahnhof von 87 auf 213 Quadratkilometer erweitern. Die Quilombola-Gemeinschaften von Alcântara haben daraufhin erklärt, dass sie die Interministerielle Arbeitsgruppe (GTI) verlassen... weiter