Nachrichten

Mexiko: Tote bei Angriffen des organisierten Verbrechens in Chiapas

Bewaffnete griffen Bewohner in Nicolás Ruíz und Venustiano Carranza an. Einwohner machen paramilitärische Gruppen und kriminelle Banden verantwortlich. Staatsanwaltschaft bestätigt vier Tote und acht Verletzte, zwei Menschen gelten als vermisst
Chiapas. Bei bewaffneten Auseinandersetzungen im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas sind mindestens vier Personen getötet und acht Personen verletzt worden. Eine bewaffnete Gruppe griff Bewohner der Landkreise Nicolás Ruíz und Venustiano Carranza an. Einwohner von Nicolás Ruíz,... weiter

Solidarität mit Kuba prägt den 1. Mai in Lateinamerika

Hohe Lebenshaltungskosten und Solidaritätsaufrufe prägen viele Demonstrationen. Kontroverse um Lohnerhöhungen in Venezuela. Linke Präsidentschaftskandidaten in Kolumbien sprechen auf Kundgebungen
Havanna/Caracas et.al. Eine der größten Kundgebungen hat in Havanna stattgefunden. In der kubanischen Hauptstadt versammelten sich nach Veranstalterangaben rund eine halbe Million Menschen, um in den frühen Morgenstunden gegen die Aggression der USA zu protestieren. An der Spitze... weiter

US-Senat lehnt Resolution ab, um Krieg gegen Kuba zu verhindern

Republikanische Mehrheit stimmt mit 51 zu 47 dagegen. Demokratische Vorlage hätte Trump vor Aktionen gegen Kuba an die Zustimmung des Kongresses gebunden
Washington/Havanna. Der republikanisch geführte US-Senat hat am Dienstag eine Resolution der Demokraten abgelehnt, die Präsident Donald Trump verpflichtet hätte, vor militärischen Aktionen gegen Kuba eine Genehmigung des Kongresses einzuholen. Die Abstimmung endete mit 51 zu 47... weiter

Latinos in den USA mobilisieren zum 1. Mai

Netzwerke wie CHIRLA, Movimiento Cosecha und United We Dream koordinieren Aktionen in mehreren Städten. Themen sind Arbeit, Migration und soziale Rechte
Washington. Zum 1. Mai haben in den USA Latino-Organisationen zu Demonstrationen und Veranstaltungen mobilisiert. Beteiligt waren die "Coalition for Humane Immigrant Rights" in Los Angeles, "Movimiento Cosecha" in Städten wie New York und Boston, "United We Dream" in landesweiten... weiter

Großkundgebung gegen Sanktionen in Venezuela, Regierung kündigt Lohnerhöhung an

Regierung schließt Kundgebungsreihe gegen US-Sanktionen. Delcy Rodríguez kündigt 240 US-Dollar Mindesteinkommen an. Renten steigen um 40 Prozent
Caracas. In Venezuela ist am 30. April die "Große Nationale Pilgerfahrt" zu Ende gegangen, eine von der Regierung organisierte Kundgebungsreihe gegen die US-Sanktionen. Die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez führte die Schlusskundgebung in Caracas vor Tausenden von... weiter

Konferenz in Kolumbien legt Ausstiegsplan aus Öl, Gas und Kohle vor

Geplant sind ein wissenschaftliches Panel und engere Abstimmung. Staaten sollen nationale Pläne erarbeiten
Santa Marta. Die erste Internationale Konferenz für den Übergang über fossile Brennstoffe hinaus ist am Mittwoch zu Ende gegangen. An dem Treffen nahmen Vertreter aus 56 Ländern, Delegationen der Europäischen Union, insgesamt mehr als 1.500 Teilnehmende sowie 13 Interessengruppen... weiter

Linker Kandidat für Präsidentschaft mobilisiert Landbevölkerung in Peru

Vor der Stichwahl im Juni fordert Roberto Sánchez Respekt für Stimmen aus ländlichen Regionen. Weiterhin kein amtliches Endergebnis, Rennen um Platz zwei offen
Carhuapata/Lima. Im Vorfeld der Stichwahl um die Präsidentschaft in Peru im Juni hat der Kandidat Roberto Sánchez Palomino von der linksgerichteten Partei "Zusammen für Peru" die Bedeutung der ländlichen Bevölkerung für den demokratischen Prozess betont. Bei einem Besuch in der... weiter

"Die bolivarische Regierung ist in Venezuela weiter an der Macht"

Interview mit Carsten Hanke vom Weltfriedensrat: Neue Gesetze zu Erdöl und Bergbau in Venezuela sind ein Rückschritt, haben aber möglicherweise einen Krieg verhindert
Caracas. Thorben Austen aus der Redaktion von amerika21 interviewt Carsten Hanke vom Weltfriedensrat in Caracas. a21: Sie befinden sich aktuell in Venezuela. Was ist der Zweck Ihrer Reise? CH: Wir besuchen von der Gesellschaft für Frieden und internationale... weiter

Kuba gewinnt Naphtha, Heizöl und Diesel aus heimischem Schweröl

Raffinerie Hermanos Díaz in Santiago de Cuba meldet Testerfolg. Umgerüstete Anlagen verarbeiten nun nationales Schweröl. Weitere Probeläufe sind angekündigt
Havanna. Die Raffinerie Hermanos Díaz in Santiago de Cuba, eine von vier Erdölverarbeitungsanlagen in Kuba, hat nach eigenen Angaben aus heimischem Schweröl die Produkte Naphtha, Heizöl und Diesel gewonnen. Naphtha ist ein leichtes Lösungsmittel, das bei der Ölförderung eingesetzt... weiter