Nachrichten

Bayer wegen Pestizidexporten nach Brasilien in der Kritik

Leverkusen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Bayer-Konzern bei seiner Hauptversammlung am 24. April aufgefordert, Verantwortung für die Gefährdung Indigener Völker durch in der EU verbotene Pestizide zu übernehmen und den Export dieser Pestizide zu stoppen. Die... weiter

Barcelona-Gipfel der Progressiven: Lateinamerikas Präsidenten treten für Kuba und gegen Kriege ein

Aufruf zu Dialog im Nahen Osten, Abrüstung weltweit und Selbstbestimmung
Barcelona. Progressive politische Kräfte haben letzte Woche bis zum Wochenende in der katalanischen Hauptstadt getagt. Dabei spielten lateinamerikanische Politiker und Regierungsoberhäupter eine zentrale Rolle. Ziel war es, Alternativen zu den weltweit erstarkenden ultrarechten... weiter

Kolumbiens Präsident Petro will Ecuadors Präsident Noboa anzeigen

Noboa wirft Petro Nähe zur Mafia vor. Petro weist Vorwürfe zurück und verstärkt Grenzschutz
Bogotá/Quito. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat eine Strafanzeige wegen Verleumdung gegen seinen ecuadorianischen Amtskollegen Daniel Noboa angekündigt. Noboa hatte im Interview mit der kolumbianischen Zeitung Semana gesagt, dass Petro "mit der Mafia Merengue tanzt". Das... weiter

Venezuela nimmt Beziehungen zu IWF und Weltbank wieder auf

Annäherung an die USA und Reformkurs prägen wirtschaftspolitische Neuausrichtung
Caracas. Die venezolanische Regierung hat nach mehreren Jahren der Unterbrechung die Beziehungen zum Internationalen Währungsfonds (IWF) und zur Weltbank wieder aufgenommen. Die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez bezeichnete den Schritt als bedeutend für die wirtschaftliche... weiter

Erste Weltkonferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energien

Antwort auf die "mangelhafte" Abschlusserklärung der COP30 von 2025. Vertreter:innen von 54 Staaten und 2.600 Organisationen kommen zusammen
Santa Marta. Vom 24. bis 29. April findet in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta die erste internationale Konferenz zum gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen statt. Es handelt sich um eine Initiative Kolumbiens und der Niederlande. Regierungsvertreter:innen aus... weiter

Pemex gibt Verantwortung für Ölpest in Mexiko zu, Umweltverbände fordern Konsequenzen

Öl trat seit Anfang Februar aus Unterwasserleitung aus. Staatskonzern gab dies am 16. April bekannt. 933 Kilometer Küste betroffen. Umweltgruppen fordern Transparenz zur Ölmenge und Übernahme der Sanierungskosten
Mexiko-Stadt. Eine Ölpest im Golf von Mexiko ist durch ein Leck in einer Ölpipeline von Petróleos Mexicanos (Pemex) verursacht worden. Dies gab der staatliche Konzern auf einer Pressekonferenz bekannt. Zuvor leugneten sowohl Pemex als auch die mexikanische Regierung über Wochen... weiter