Nachrichten

Mexiko und Brasilien erkunden Tiefsee Ölfelder im Golf

Pemex und Petrobras vereinbaren die gemeinsame Suche nach Erdölvorkommen im Golf von Mexiko. Umweltgruppen warnen vor Gefahren und fordern den Ausstieg aus fossilen Energien
Mexiko-Stadt. Das mexikanische Staatsunternehmen Pemex und die brasilianische Petrobras haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um "Tiefsee- und Ultra-Tiefsee-Erdölvorkommen im Golf von Mexiko zu erkunden". Mit der Allianz sollen zudem weitgehend erschöpfte Felder wiederbelebt... weiter

USA und Israel beenden militärische "Hilfseinsätze" nach Erdbeben in Venezuela

Militärische Unterstützung ist abgeschlossen. Zivile Kooperation läuft weiter. Proteste gegen Präsenz beider Staaten halten an
Caracas. Die USA und Israel haben ihre "Hilfseinsätze" in Venezuela offiziell beendet. Die Kooperation zwischen den beteiligten Ländern dauert jedoch an. Gleichzeitig werfen Teile der venezolanischen Bevölkerung den USA und Israel eine "imperialistische Einmischung" vor, die die... weiter

Guatemala erklärt höchste Alarmstufe Rot nach Ausbruch des Feuervulkans

Am Dienstag rief Katastrophenschutz in drei Departamentos Notfall aus. 1.400 Menschen wurden vorsorglich evakuiert. Asche beeinträchtigt Hunderttausende
Guatemala-Stadt. Die guatemaltekische Koordinierungsstelle für Katastrophenschutz (Conred) hat in den drei Departamentos Sacatepéquez, Chimaltenango und Escuintla die Alarmstufe Rot ausgerufen. Der Feuervulkan (Volcán de Fuego) befindet sich in einer kritischen, explosiven Phase,... weiter

Kuba: Mehr als 7.000 Container mit Lebensmitteln und Medikamenten blockiert

Außenhandelsminister Óscar Pérez-Oliva Fraga macht US-Sanktionen für Lieferstopp verantwortlich. Auch europäische Reedereien stellen Handel mit Kuba ein
Havanna. Mehr als 7.000 Container mit Lebensmitteln, Medikamenten und Gütern für die Energie- und Wasserversorgung können Kuba nicht erreichen und stecken in verschiedenen karibischen Häfen fest. Das hat Kubas Vizepremierminister und Außenhandelsminister Óscar Pérez-Oliva Fraga am... weiter

Perus Ex-Präsident Humala aus der Haft entlassen

Lima. Der ehemalige peruanische Präsident Ollanta Humala hat das Gefängnis von Barbadillo verlassen, wo er wegen Geldwäsche eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren verbüßte. Das Verfassungsgericht des Landes hatte das Urteil zuvor aufgehoben. Konkret erklärte das Verfassungsgericht... weiter

In Venezuela beginnt Dialog zwischen Regierung und Opposition

Die USA sitzen nicht mit am Tisch, gelten aber als treibende Kraft. Zunächst soll es um Hilfe nach den Erdbeben, Demokratie und politische Rechte gehen
Caracas. In Venezuela hat am Samstag offiziell der angekündigte Dialog zwischen Regierung und Teilen der Opposition begonnen. Anders als ursprünglich angedacht, blieb ein erstes persönliches Treffen jedoch aus. Der Parlamentspräsident Jorge Rodríguez, Bruder der Interimspräsidentin... weiter

Algenplage in Mexikos Karibik wächst rasant

Klimaerwärmung gilt als eine der Ursachen. Präsidentin Sheinbaum stellt Milliardenplan für Quintana Roo vor. Verrottende Sargassummassen schaden Umwelt, Gesundheit und Tourismus
Mexiko-Stadt. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat eine umfassende Strategie zum Umgang mit der massiven Algenkrise in der Karibik vorgestellt. In Quintana Roo, dem Bundesstaat, der am stärksten von der Ansammlung dieser Makroalge an den Küsten betroffen ist, wird die... weiter

USA geht nach Rubio-Bericht gegen Kuba-Solidarität vor

Parlamentarische Schritte gegen Kuba-Solidaritätsgruppe. Betroffene sprechen von einer neuen McCarthy-Ära
Washington. Nach Veröffentlichung des jüngsten Berichts des US-Außenministeriums mit dem Titel "Kuba: Die Hauptstadt des Kommunismus des 21. Jahrhunderts" hat der US-Kongress eine Untersuchung gegen die Organisation People's Forum eingeleitet. Weitere betroffene Gruppen berichten... weiter

IWF-Chefin Georgieva stärkt Mileis Reformkurs bei ihrem Besuch in Argentinien

Proteste gegen IWF-Mission. Kritik an Fortsetzung von "Elend, Kolonialisierung und Plünderung" durch den IWF
Buenos Aires. Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, hat Argentinien für zwei Tage besucht. Ziel des Besuchs war die Besprechung der Rückzahlung der milliardenschweren Schulden gegenüber dem IWF sowie des Stands der vom ultrarechten... weiter