Nachrichten (Umwelt, Soziales)

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Brasilien: 128 Tote nach Überschwemmungen und Erdrutschen in Pernambuco

​​​​​​​Anhaltende Regenfälle für die kommenden Tage vorausgesagt. Zahlreiche Unterstützungsangebote aus der Bevölkerung
Recife. Eine Woche nach den verheerenden Erdrutschen im Bundesstaat Pernambuco halten die Aufräumarbeiten in den betroffenen Stadtvierteln an. Noch immer wissen viele Anwohner:innen nicht, ob und wann sie in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren können. Die Angst vor weiteren... weiter

Kolumbien: Vorwürfe des "Autoritarismus" gegen grüne Bürgermeisterin von Bogotá

Stadtplanung für Immobilien- und Baugeschäfte per Dekret durchgezogen. Ablehnung auch durch Mitglieder der eigenen Partei
Bogotá. Die Bürgermeisterin Bogotás von der Partei Alianza Verde (Grüne Allianz), Claudia López, hat kurz vor Silvester einen stark umstrittenen Flächennutzungsplan (Plan de Ordenamiento Territorial, POT) gegen den Willen der Mehrheit im Stadtrat per Dekret verabschiedet. Auch... weiter

Gefährliche Pestizide: Welle an Neuzulassungen in Brasilien

Globaler Spitzenverbraucher: Etwa 2.300 Pestizide in Brasilien im Einsatz. Expertenberichte über Anstieg der Kindersterblichkeit in Gemeinden, die ihr Wasser aus Sojaanbaugebieten erhalten
Brasília. Bei einer öffentlichen Anhörung der Umweltkommission in Brasilien zu den Auswirkungen des Pestizideinsatzes haben renommierte Wissenschaftler:innen den zunehmenden Einsatz von Pestiziden kritisiert. Sie forderten zudem Unterstützung für alternative, umweltverträgliche... weiter

Glyphosatverbot in Mexiko: Greenpeace widerspricht der Agrarindustrie

An Bericht beteiligte Expert:innen und Landwirt:innen bestätigen, dass eine glyphosatfreie Produktion technisch und wirtschaftlich machbar ist
Mexiko-Stadt. Die Umwelttorganisation Greenpeace hat mit einer neuen Studie auf den in Mexiko immer größer werdenden Widerstand der Agrarindustrie gegen das Verbot von gentechnisch verändertem Mais und das schrittweise Verbot von Glyphosat bis 2024 reagiert. Vor rund neun Monaten... weiter

Anstieg der Kindersterblichkeit bei Yanomami-Indigenen in Brasilien

In den vergangenen Jahren starben immer mehr indigene Kinder. Fehlende medizinische Versorgung und illegaler Bergbau werden als Gründe genannt
Boa Vista. Die Yanomami-Indigenen machen nur 0,013 Prozent der brasilianischen Bevölkerung aus, trotzdem haben sie einen Anteil von sieben Prozent an der landesweiten Kindersterblichkeitsrate. Allein in den Jahren 2019 und 2020 starben nachweislich 24 Yanomami Kinder im Alter... weiter

Argentinien, Brasilien und Paraguay von schwerer Dürre im Paraná-Becken betroffen

Trinkwasser- und Energieversorgung, Schiffsverkehr und Landwirtschaft sind gefährdet. Zu den Ursachen gehören auch Klimawandel und massive Abholzungen
Asunción/Brasília/Buenos Aires. Der Schiffsverkehr in Paraguay auf dem für den Waren- und Gütertransport zentralen Paraná-Fluss ist wegen der Dürre im Großraum des Wassereinzugsgebiets des Paraná nahezu zum Erliegen gekommen. Daher einigten sich Paraguay, Argentinien und Brasilien... weiter