Nachrichten (Lateinamerika, Politik)

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Zelaya plant Rückkehr nach Honduras

Bericht von "La Prensa": Díaz Arravillaga als Botschafter nach Berlin
Lobo-Führung verhandelt mit OAS. Protest gegen Entlassungen demokratischer Richter. Berlin akzeptiert offenbar neuen Botschafter
Tegucigalpa/Berlin. Der letzte demokratisch gewählte Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, könnte in den kommenden Wochen in sein Land zurückkehren. Der Politiker der Liberalen Partei war Ende Juni vergangenen Jahres Opfer eines Militärputsches geworden. Seither ist die politische... weiter

Venezuela überstellt Kuba Terrorverdächtigen

Francisco Chávez Abarca
Francisco Chávez Abarca mutmaßlich an Bombenanschlägen in Kuba beteiligt. Salvadorianer plante Destabilisierung in Venezuela
Caracas. Der international gesuchte Terrorverdächtige Francisco Chávez Abarca ist am Mittwoch von Venezuela an Kuba ausgeliefert worden. Die kubanische Justiz wirft dem Mann aus El Salvador die Beteiligung an mehreren Bombenanschlägen auf der Karibikinsel vor. Er soll unter anderem... weiter

Kuba setzt auf Entspannung mit EU

Treffen in Havanna: Moratinos, Castro, Ortega (v.r.n.l.)
Regierung in Havanna lässt 52 Regierungsgegner frei. Dialog mit katholischer Kirche und spanischem Außenminister
Havanna. Mit der Freilassung von mehreren Dutzend Regierungsgegnern hat die kubanische Staatsführung ein deutliches Zeichen der Annäherung an die Europäische Union gesandt. Nach Informationen der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina werden 52 regierungsfeindliche Aktivisten... weiter

Moratinos lehnt Treffen mit Dissidenten ab

Miguel Ángel Moratinos - hier 2008 in Brasilien
Regierungsgegner in Kuba setzen weiter auf Konfrontation. Ärzte kämpfen um Gesundheit von Hungerstreikendem
Havanna. Spaniens Außenminister Miguel Ángel Moratinos beendet am heutigen Dienstag einen zweitägigen Arbeitsbesuch in der kubanischen Hauptstadt. Wie schon bei der Visite des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio "Lula" da Silva Ende Februar wird nun auch der Besuch des... weiter

Boliviens Indigene fordern mehr Einfluss

Demonstration der CIDOB Ende 2008
Umsetzung der Verfassungsreform schreitet voran. Disput um Quotenplätze für Nachkommen der Ureinwohner
La Paz. Boliviens Verfassungsprozess geht in seine letzte Phase. Mitte vergangener Woche unterzeichnete Präsident Evo Morales mit dem neuen Wahlrecht das dritte von fünf fundamentalen Normen, die laut der neuen Verfassung zur "Neugründung Boliviens" nötig sind. Bis zum 22. Juli... weiter

Kolumbien überwachte Ecuadors Präsidenten

Logo des Geheimdienstes DAS
Amtierender Präsident Kolumbiens und dessen gewählter Nachfolger, Juan Manuel Santos, in Spionagefall verwickelt
Bogotá/Quito. Der kolumbianische Geheimdienst DAS hat bereits im Jahr 2008 eine Abhörorganisation in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito aufgebaut. Ziel der Spionage waren Präsident Rafael Correa und zahlreiche ecuadorianische Politiker, Unternehmer, Militäroffiziere sowie... weiter

Gesetzesentwurf gegen Jugendbanden präsentiert

Mauricio Funes
Präsident Funes will die Mitgliedschaft in Maras verbieten und kann dafür auf breiten Rückhalt zählen. Rechte fordert weitergehende Maßnahmen
San Salvador. In El Salvador zeichnet sich ein härteres Vorgehen gegen die so genannten Maras ab. In Folge des Brandanschlags auf einen Bus, bei dem am 20. Juni in einem Vorort San Salvadors mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen waren, hatte Staatspräsident Mauricio Funes unter... weiter

EU-Minderheit schürt Konflikt um Kuba

Deutscher Diplomat Volker Pellet und tschechischer Vertreter Fleismann
Osteuropäische Staaten und Deutschland drängen auf Verschärfung der Position gegenüber Havanna. Vorsicht bei Kritik an Wirtschaftslage
Brüssel. Die Politik der Europäischen Union gegen Kuba sorgt in zunehmendem Maße für Spannungen innerhalb des Bündnisses. Zwar ist es der spanischen Ratspräsidentschaft nicht gelungen, den "Gemeinsamen Standpunkt" abzuschaffen, mit dem die EU seit 1996 einen Systemwechsel in... weiter

Proteste am Jahrestag des Honduras-Putsches

Kundgebung vor der Botschaft von Honduras in Berlin
Aktivisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wollen Arbeit mit der Widerstandsfront FNRP ausbauen
Berlin/Wien. In Deutschland, Österreich und der Schweiz haben Menschenrechts- und Demokratieaktivisten am Montag Protestaktionen und zum ersten Jahrestag des Militärputsches in Honduras organisiert. Sie folgten damit einem Aufruf der honduranischen Widerstandsbewegung FNRP,... weiter

Gedenken an Putsch in Honduras

Demonstranten
Widerstandsfront erinnert an den Sturz der letzten demokratischen Regierung. Aktionen weltweit
Tegucigalpa. Ein Jahr nach dem Staatsstreich gegen die letzte demokratisch gewählte Regierung des Landes ist Honduras nicht zur Normalität zurückgekehrt. Am heutigen Jahrestag des Umsturzes demonstrieren zehntausende Menschen in dem mittelamerikanischen Land gegen das... weiter

Bis zu 50 Millionen US-Dollar gegen Chávez

US-venezolanische Autorin Eva Golinger in einer Aufnahme des Kanals VTV
Rechte fordert mehr Finanzierung für Opposition in Venezuela. Adenauer-Stiftung zahlt bereits über eine halbe Million Euro
Caracas. Venezolanische Oppositionsgruppen erhalten jährlich zwischen 40 und 50 Millionen US-Dollar, um ihren Kampf gegen die Regierung von Präsident Hugo Chávez und die Bolivarische Revolution aufrecht zu erhalten. Das berichtet die US-venezolanische Journalistin Eva Golinger... weiter

ALBA-Staaten gegen Kolonisierung

Nachfahren der indigenen und afrikanischstämmigen Bevölkerung Lateinamerikas legen politische Linie des Bündnisses fest
Quito. Organisationen indigener und afrikanischstämmiger Bevölkerungsgruppen haben auf einer zweitägigen Konferenz in Ecuador zu einer eigenständigeren Politik der Staaten Lateinamerikas aufgerufen. Auf dem ersten Treffen der Volksgruppen im Rahmen des linken Staatenbündnisses... weiter

Kampf gegen Jugendbanden

Präsident Mauricio Funes kündigt nach tödlichem Brandanschlag auf einen Bus neues Gesetz gegen die so genannten Maras an
San Salvador. Im mittelamerikanischen El Salvador wurden am Sonntag 18 Menschen getötet, als Unbekannte einen Bus anzündeten und einen weiteren beschossen. Zwölf Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Das Verbrechen geschah in Mejicanos, einem 140.000-Einwohner-Vorort der... weiter

USA: Kuba-Gruppen greifen Propagandaskandal auf

USA: Kuba-Gruppen greifen Propagandaskandal auf
Solidaritätsorganisationen erhöhen Druck auf Regierung im Fall der "Cuban Five". Berufungsantrag für Gerardo Hernández vorgelegt
Miami. Gruppierungen der Kuba-Solidaritätsbewegung in den USA wollen den Druck auf die Regierung von Präsident Barack Obama erhöhen, fünf politische Gefangene aus dem sozialistischen Inselstaat freizubekommen. Sie stützen sich dabei auf neue Informationen, nach denen die... weiter

US-Regierung finanziert Propaganda gegen Kuba

US-Regierung finanziert Propaganda gegen Kuba
Pressekonferenz in Washington: Solidaritätsgruppen enthüllen Propagandakampagne Washingtons im Fall der "Cuba Five"
Washington. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat offenbar zehntausende US-Dollar an Journalisten bezahlt, damit sie im Interesse Washingtons über den Fall der "Cuban Five" berichten. Die fünf Kubaner sind in den USA zu langjährigen Haftstrafen - zwischen 15 Jahren und zwei Mal... weiter