Nachrichten (Kultur, Menschenrechte)

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Aufregung um möglichen Geheimdienstauftrag von Diplomaten aus Argentinien in Berlin

Botschaft von Argentinien in Berlin
Neuer "Kulturbeauftragter" Lopérfido soll mit nachrichtendienstlichem Auftrag nach Berlin kommen. Kulturmanager hatte Ex-Außenminister Steinmeier getroffen
Buenos Aires/Berlin. Die Entsendung des argentinischen Kulturmanagers Darío Lopérfido an die Botschaft des südamerikanischen Landes in Berlin sorgt für zunehmende Debatten. Nach dem Bekanntwerden der Ernennung von Lopérfido hatten Anfang Mai bereits gut 100 Künstler, Intellektuelle... weiter

Regierung und Funktionäre in Argentinien leugnen Opferzahlen der Diktatur

Namen und Daten von Opfern der Diktatur in Argentinien im "Park der Erinnerung"
Protest gegen Anzweifelung von 30.000 Ermordeten und Verschwundenen zwischen 1976 und 1983. Offenbar soll Geschichte umgeschrieben werden
Buenos Aires. In Argentinien hat erneut ein hoher Amtsträger unter der Regierung von Präsident Mauricio Macri die Zahl der Opfer der Militärdiktatur (1976-1983) angezweifelt und damit Protest provoziert. Der Chef der Zollbehörde, Juan José Gómez Centurión, stellte in einer... weiter

Bonn wehrt sich gegen "Kissinger-Professur"

Studierende und Wissenschaftler kritisieren geplante Einrichtung einer Professur zu Ehren des ehemaligen US-Außenministers
Bonn. In Bonn mehrt sich die Kritik an einer neuen Professur für Internationale Beziehungen und Völkerrechtsordnung, die nach dem ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger benannt werden soll. Bei einer öffentlichen Veranstaltung wurde die Entscheidung der Universitätsleitung... weiter

Debatte um argentinische Orte der Erinnerung

Veranstaltung in Berlin über die Nutzung von Orten der Diktaturverbrechen als Gedenkorte. Experte aus Rosario stellt "Museum der Erinnerung" vor
Berlin. Derzeit laufen in Argentinien landesweit Strafprozesse wegen Menschenrechtsverbrechen während der letzten Militärdiktatur. Seit November 2012 wird auch der historische Prozess zu den mit der ehemaligen Marineschule ESMA in Zusammenhang stehenden Taten weiterverhandelt. In... weiter

Kolumbianische Paramilitärs als Telenovela-Helden

Privatkanal strahlt neue Seifenoper über Führungspersonen des Paramilitarismus aus. Opfer der Paramilitärs fordern die Einstellung der Fernsehserie
Bogotá. Hunderte von Opfern des Paramilitarismus haben am Freitag vor dem Gebäude des kolumbianischen Fernsehkanals RCN gegen die Ausstrahlung der neuen Seifenoper "Die drei Kaine" demonstriert. Die Serie über drei Paramilitär-Chefs, die Castaño-Brüder, verletze die Würde der... weiter