Nachrichten (Kolumbien, Wirtschaft)

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Präsident von Kolumbien verlässt Brasilien mit Investitionszusagen

Duque: "Beziehungen zwischen Kolumbien und Brasilien auf historischem Höhepunkt". Brasilien möchte 1,4 Milliarden US-Dollar investieren
São Paulo/Brasília. Am Dienstag ist der kolumbianische Präsident Iván Duque nach Brasilien gereist, um dort für Investitionen, Handel und mehr bilaterale Zusammenarbeit zu werben. Aus kolumbianischen Regierungskreisen hieß es: "Präsident Duque reist mit dem Ziel nach Brasilien,... weiter

Kongress in Kolumbien winkt umstrittene Steuerreform durch

Ohne große Diskussionen verabschiedet das Parlament die Steuerreform. Regierungskritische Abgeordnete bleiben Abstimmung fern. Proteste sind bereits in Planung
Bogotá. Der kolumbianische Kongress hat in dieser Woche dem neuesten Projekt einer Steuerreform zugestimmt. Nach dem Einigungsverfahren wurden die Anpassungen vom Senat und dem Repräsentantenhaus gutgeheißen. Als nächster Schritt folgt nun die Unterzeichnung durch Präsident Iván... weiter

Generalstreik in Kolumbien gegen neoliberale Reformen

Unter dem Motto "Für Leben, Frieden, Demokratie, gegen das neue Schwindelpaket Duques und die Steuerreform" mobilisieren Gewerkschaften, politische und soziale Organisationen für landesweiten Streik
Bogotá. Das Nationale Streikkomitee (Comité Nacional de Paro, CNP) ruft in Kolumbien erneut zu Protesten gegen die Politik der ultrarechten Regierung und geplante Wirtschaftsreformen von Präsident Iván Duque auf. Der Generalstreik am 28. April soll dabei den Auftakt landesweiter... weiter

Kolumbien: Hilfeschrei wegen Gewaltwelle in Buenaventura

Drogenbanden verursachen Massenflucht aus betroffenen Vierteln. Einwohner:innen organisieren sich und verlangen nach strukturellen Lösungen
Buenaventura. Seit Ende Dezember versetzen Spaltungen der lokalen Drogenstruktur "La Local" die Hafenstadt Buenaventura in Angst und Schrecken. Sie haben in diesem Jahr dort 30 Morde verübt und 18 Menschen verschwinden lassen. Circa 400 Personen mussten laut der regionalen... weiter

Kolumbien: Streik bei Cerrejón nach 91 Tagen beigelegt, Zukunft der Mine ungewiss

Gewerkschaft konnte die bisherigen Vorteile des Gesamtarbeitsvertrags halten. Steigen bis 2023 alle bisherigen Shareholder von Cerrejón aus?
Maicao, La Guajira. Der längste Streik in der Geschichte des Steinkohlebergwerks Cerrejón ist zu Ende. Die Gewerkschaft Sintracarbón (Sindicato Nacional de trabajadores de la Industria del Carbon) und Cerrejón haben nach 91 Tagen Streik einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV)... weiter

UN-Sonderberichterstatter fordert Stopp des Bergbaus von Cerrejón in Kolumbien

"Tödliche Bedrohung" für Indigene während Corona-Pandemie. Abbau nahe Schutzgebiet soll eingestellt werden, bis er sicher stattfinden kann
Genf. Cerrejón muss einen Teil des Betriebes suspendieren, weil der Kohleabbau der Umwelt und der Gesundheit der indigenen Wayúu-Bevölkerung schweren Schaden zufüge und sie während der Covid-19 Pandemie noch verletzlicher mache. Dies fordert der Sonderberichterstatter für Umwelt... weiter

Feindbild Venezuela, Geschäfte für US-Unternehmen: Pompeo beendet Lateinamerika-Reise

Nachbarstaaten sollen gemeinsam mit den USA den Druck auf Venezuelas Regierung erhöhen. Pompeo drängt auf Kooperation mit US-Firmen
Bogotá et al. Bei der Reise von US-Außenminister Mike Pompeo in vier südamerikanische Länder ist vor allem Venezuela Thema der Beratungen gewesen. Zwar spielten auch die Drogenbekämpfung und die wirtschaftliche Kooperation eine Rolle, jedoch ließ Pompeo mit seinen Gesprächspartnern... weiter

Ein neuer "Plan Colombia"? Trump und Duque bauen Beziehungen aus

In Anlehnung an das berüchtigte Aufrüstungsprogramm der 2000er-Jahre starten die USA und Kolumbien nun die Initiative "Colombia crece"
Bogotá. Kolumbiens Präsident Iván Duque hat den Beginn einer neuen Phase der bilateralen Beziehungen mit den USA erklärt. Unter dem Titel "Colombia Crece" (Kolumbien wächst) wollen die Vereinigten Staaten im Laufe der kommenden Jahren mehrere Milliarden US-Dollar in den Andenstaat... weiter

Für Handel oder gegen Hisbollah? Kolumbien und Israel starten Freihandel

Neuer Handelsvertrag soll helfen, Kolumbiens Wirtschaft zu diversifizieren. Fokus auf Rüstungsgüter und Bekämpfung "terroristischer Gruppen"
Bogotá/Tel Aviv. Die Regierung von Präsident Iván Duque in Kolumbien hat in dieser Woche als erster Staat in Lateinamerika ein Freihandelsabkommen mit Israel in Kraft gesetzt. Die konservativen Regierungen der beiden Länder betonten zu diesem Anlass die politischen Gemeinsamkeiten... weiter

Corona-Pandemie: Über 8.000 Tote und Quarantäne-Chaos in Kolumbien

Lockerung der Isolierungsmaßnahmen auf Druck der Wirtschaft. Verunsicherung durch ständig geänderte und teils widersprüchliche Regeln
Cali et al. Trotz massiver Einschränkungen und bereits viereinhalb Monaten Ausgangssperre breitet sich das Coronavirus in Kolumbien stetig weiter aus. In dem südamerikanischen Land gibt es inzwischen 240.795 bestätigte Infektionen, 8.269 Menschen sind an den Folgen gestorben (Stand... weiter

Kolumbien: Militärs verkaufen Waffen an kriminelle Banden, darunter auch deutsche Pistolen

Offenbar systematische Geschäfte der Armee mit den Mafias. Auch deutsche Waffen im Angebot
Bogotá. Enthüllungsjournalisten haben neue Beweisstücke einer engen Partnerschaft zwischen kriminellen Gruppen und Armeeeinheiten öffentlich gemacht. Es geht dabei um den illegalen Verkauf von Waffenscheinen und Waffen an die Mafia. Zu den Beweisen gehören Gespräche zwischen... weiter