Nachrichten (Lateinamerika, Politik)

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Regierungsumbildung im Kabinett García

Lima. Für den morgigen Dienstag kündigen peruanische Medien eine massive Regierungsumbildung im Kabinett des Präsidenten Alan García an. Nach Presseberichten sollen mindestens sechs Ministerinnen und Minister entlassen werden. Betroffen sind u.a. die Ressorts Wirtschaft, Inneres... weiter

Dilma Rousseff klar in Führung

Brasilia. Die Präsidentschaftskandidatin der Arbeiterpartei (PT) in Brasilien, Dilma Rousseff, liegt bei den jüngsten repräsentativen Umfragen klar in Führung. Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Datafolha liegt die PT-Kandidatin bei 49 Prozent, während der zweitplatzierte... weiter

Venezuela verhaftet Paramilitär

Caracas. Die venezolanische Bundespolizei verhaftete im südwestlichen Bundesstaat Táchira ein hochrangiges Mitglied der paramilitärischen Organisation Águilas Negras. Die Behörden werfen dem Kolumbianer vor, an mehr als 20 Morden in der Grenzregion zu Kolumbien beteiligt gewesen zu... weiter

Stromausfälle im Wahlkampf

Caracas. In Venezuela häufen sich die Stromausfälle unmittelbar vor den Parlamentswahlen. Die Behörden vermuten hinter einer Reihe von Ausfällen Sabotageakte. Der Präsident Venezuelas, Hugo Chávez, beklagte am Mittwoch eine "Welle der Sabotage" bei der Stromversorgung. Ziel der... weiter

Maras lassen Muskeln spielen

Nach Verabschiedung des Anti-Banden-Gesetzes in El Salvador legen Maras Busverkehr lahm und fordern Verhandlungen mit Präsident Funes
San Salvador. Die Jugendbanden Mara Salvatrucha (MS 13) und Mara 18 haben ein dreitägiges Transportverbot für den Busverkehr in ganz El Salvador verhängt. Ein Großteil der Busunternehmer beugte sich den Drohungen und ließ seit vergangenem Dienstag die Arbeit ruhen. Im Osten des... weiter

Colom spricht von "Genozid"

Präsident Guatemalas übernimmt Verantwortung für Völkermord und bittet Überlebende um Verzeihung
Guatemala. Präsident Álvaro Colom übernimmt im Namen des guatemaltekischen Staates erstmals die Verantwortung für die Staatsverbrechen während des Bürgerkrieges. In einer am Montag verbreiten Erklärung bittet Colom die Familien der Überlebenden um Verzeihung. Während des... weiter

Fidel Castro: "Beendet die Diffamierung von Juden"

Kubas Revolutionsführer warnt Iran vor den Konsequenzen antisemitischer Ideologie
Havanna. Der ehemalige Präsident von Kuba, Fidel Castro, fordert den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf, die Diffamierung der Juden zu beenden. In einem Interview in der amerikanischen Zeitschrift The Atlantic warnte Castro, dass die iranische Regierung die... weiter

Knapp 400 Homo-Ehen in Mexiko-Stadt

Mexiko-Stadt. In den vergangenen sechs Monaten wurden in Mexiko-Stadt 398 gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen. Dies teilte am Montag die Lokalregierung der mexikanischen Hauptstadt mit. 53 Prozent der vermählten Paare seien männlich und 47 Prozent weiblich. Seit März dieses... weiter

Terrorismusverfahren gegen Filmemacher

Bogotá. Der kolumbianische Journalist und Filmemacher William Parra wird von einer Sonderstaatsanwaltschaft des Landes beschuldigt, die Guerilla-Organisation FARC zu unterstützen. Gegen Parra, der mehrere Jahre für den internationalen Nachrichtenkanal TeleSur arbeitete, beantragte... weiter

1,8 Milliarden für sozialistische Kommunen

Caracas. Am gestrigen Samstag kündigte Venezuelas Präsident Hugo Chávez an, dass die Regierung des Landes den Aufbau von sozialistischen Kommunen massiv unterstützen werde. Insgesamt sollen in diesem Jahr 1,8 Milliarden BsF (ca. 360 Mio Euro) für die Zusammenschlüsse von selbst... weiter

Ambitionen auf Sitz im UNO-Sicherheitsrat

Santos sieht Kolumbien im UNO-Sicherheitsrat. Unterstützung durch französische Diplomatie wegen Verhandlungen über Rüstungskäufe
Bogotá. Den Eintritt Kolumbiens in den UNO-Sicherheitsrat unterstützen 70 Länder. Das betonte unlängst der kolumbianische Präsident Manuel Santos. Die Mitgliedschaft im mächtigsten Organ der Vereinten Nationen war ein bereits von der Vorgängerregierung verfolgtes Ziel. Kurz vor dem... weiter

Weitere Eskalation des Drogenkriegs

Tatort
Sprengstoffanschläge nach Massaker an 72 Migranten. Ermittler und Bürgermeister ermordet. Drogenkartell Los Zetas verantwortlich
Mexiko-Stadt. Die Gewalt im mexikanischen Tamaulipas ist in der vergangenen Woche eskaliert. Nachdem in dem nordöstlich gelegenen Bundesstaat am Anfang vergangener Woche 72 Leichen von Migranten gefunden wurden, wurde am Donnerstag ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft ermordet.... weiter