Nachrichten (Lateinamerika, Wirtschaft)

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Arbeitskampftag in Mexiko-Stadt: Die Vielfalt der Bewegung

Breites Bündnis beteiligt sich an Demonstrationen. Bildungsgewerkschaft droht Proteste bei Fußball-WM an. Regierung bezeichnet ihre Vorhaben als arbeiternah
Mexiko-Stadt. Federführend organisiert von der Bildungsgewerkschaft CNTE haben am 1. Mai auf dem zentralen Hauptplatz von Mexiko-Stadt nach offiziellen Angaben ca. 30.000 Menschen demonstriert. Die Teilnehmenden zogen in 13 Demonstrationszügen durch die Straßen der Hauptstadt zum... weiter

Kuba gewinnt Naphtha, Heizöl und Diesel aus heimischem Schweröl

Raffinerie Hermanos Díaz in Santiago de Cuba meldet Testerfolg. Umgerüstete Anlagen verarbeiten nun nationales Schweröl. Weitere Probeläufe sind angekündigt
Havanna. Die Raffinerie Hermanos Díaz in Santiago de Cuba, eine von vier Erdölverarbeitungsanlagen in Kuba, hat nach eigenen Angaben aus heimischem Schweröl die Produkte Naphtha, Heizöl und Diesel gewonnen. Naphtha ist ein leichtes Lösungsmittel, das bei der Ölförderung eingesetzt... weiter

Indigene stürmen Baubeginn von Trump-geförderter Methanolfabrik in Mexiko

Vom weltweit größten geplanten Methanolwerk profitieren mehrere Konzerne. Fracking wird eingesetzt. Das Projekt gilt als Priorität für Trump
Mexiko-Stadt. Mit einer Protestaktion haben indigene Umweltaktivisten die Grundsteinlegung für den Bau einer Methanolfabrik im Bundesstaat Sinaloa verhindert. Rund 100 Demonstranten stürmten die Veranstaltung im Hafen von Topolobampo und demontierten den Grundstein des... weiter

USA sichern sich Zugang zu Brasiliens seltenen Erden

Weißes Haus unterstützt Kauf durch US-Bergbaukonzern. Größtes Vorkommen außerhalb Chinas. Kritiker sehen darin "Schlag gegen die Souveränität" Brasiliens
Goiânia. Der Konzern USA Rare Earth hat den Kauf des in Brasilien ansässigen Bergbauunternehmens Serra Verde für 2,8 Milliarden US-Dollar angekündigt. Die Lagerstätte im Bundesstaat Goiás gilt als strategisch wichtig, da sie zu den wenigen bekannten Vorkommen außerhalb Asiens... weiter

"Schädlicher" Schutz für Investoren torpediert Klimapolitik im Globalen Süden

Europäische Investoren führen die meisten Klagen. Deutschland ganz vorn. Kolumbien kündigt Ausstieg aus dem Investitionsschutzsystem an
Bogotá. Eine Studie europäischer Organisationen hat das System der Investor-Staat-Schiedsverfahren (ISDS) als "schädlich" und als zentrales Hindernis für den Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft identifiziert. Das ISDS ermöglicht es Konzernen, Staaten zu verklagen, wenn diese... weiter

Venezuela nimmt Beziehungen zu IWF und Weltbank wieder auf

Annäherung an die USA und Reformkurs prägen wirtschaftspolitische Neuausrichtung
Caracas. Die venezolanische Regierung hat nach mehreren Jahren der Unterbrechung die Beziehungen zum Internationalen Währungsfonds (IWF) und zur Weltbank wieder aufgenommen. Die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez bezeichnete den Schritt als bedeutend für die wirtschaftliche... weiter

Erste Weltkonferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energien

Antwort auf die "mangelhafte" Abschlusserklärung der COP30 von 2025. Vertreter:innen von 54 Staaten und 2.600 Organisationen kommen zusammen
Santa Marta. Vom 24. bis 29. April findet in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta die erste internationale Konferenz zum gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen statt. Es handelt sich um eine Initiative Kolumbiens und der Niederlande. Regierungsvertreter:innen aus... weiter

Pemex gibt Verantwortung für Ölpest in Mexiko zu, Umweltverbände fordern Konsequenzen

Öl trat seit Anfang Februar aus Unterwasserleitung aus. Staatskonzern gab dies am 16. April bekannt. 933 Kilometer Küste betroffen. Umweltgruppen fordern Transparenz zur Ölmenge und Übernahme der Sanierungskosten
Mexiko-Stadt. Eine Ölpest im Golf von Mexiko ist durch ein Leck in einer Ölpipeline von Petróleos Mexicanos (Pemex) verursacht worden. Dies gab der staatliche Konzern auf einer Pressekonferenz bekannt. Zuvor leugneten sowohl Pemex als auch die mexikanische Regierung über Wochen... weiter