Nachrichten

Ex-Bürgermeister wegen mutmaßlichem Mordauftrag gegen honduranischen Umweltschützer in Haft

Kriminelles Netzwerk hinter dem Mord an Juan López vermutet. Prozess gegen Unternehmer Lenir Pérez wegen illegalen Bergbaus und Umweltdelikten erneut vertagt
San Pedro Sula. Der jüngst abgewählte Bürgermeister der Kreisstadt Tocoa im Aguán-Tal im Norden von Honduras, Adán Fúnes, muss sich als mutmaßlicher Auftraggeber des Mordes an dem bekannten Umweltaktivisten Juan López vor Gericht verantworten. Der Aktivist, Stadtrat und katholische... weiter

Kolumbien stimmt über die Zukunft des politischen Projekts von Gustavo Petro ab

Erster Wahlgang in Kolumbien: Iván Cepeda kämpft für die Fortsetzung des politischen Projekts von Gustavo Petro.
Bogotá. Am Sonntag den 31. Mai sind die Kolumbianer aufgerufen, einen Nachfolger für Präsident Gustavo Petro zu wählen, der laut Verfassung nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren darf. Die Wahl gilt als Entscheidung über die Fortsetzung oder das Ende des politischen Zyklus,... weiter

Neue Anklagepunkte, aber keine Einzelhaft mehr für Maduro in den USA

Neue US-Untersuchung gegen Nicolás Maduro wegen fehlender Belastbarkeit bestehender Anklagepunkte. Zudem endet seine monatelange Einzelhaft
New York/Miami. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro, der seit seiner Entführung am 3. Januar in einem Gefängnis in New York festgehalten wird, droht eine Ausweitung der juristischen Offensive gegen ihn. Laut Berichten US-amerikanischer Medien hat die Bundesstaatsanwaltschaft in... weiter

"Gold gegen Glasperlen": Kritik an neuem Freihandelsabkommen EU-Mexiko

Abkommen wurde neun Jahre verhandelt und braucht noch Ratifizierung. 72 Organisationen warnen vor einseitigen Vorteilen für Konzerne
Mexiko-Stadt. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum haben in Mexikos Hauptstadt ein neues Freihandelsabkommen unterzeichnet. Im Rahmen der Unterzeichnungszeremonie kritisierten 72 Organisationen aus Lateinamerika und... weiter

Evangelikale in Guatemala feiern Israels Gründungstag

Märsche finden jährlich seit 2018 statt. Frühe diplomatische Beziehungen beider Länder. Im Bürgerkrieg lieferte Israel Waffen
Guatemala-Stadt. Mit verschiedenen Aktivitäten haben evangelikale Kirchen und Privatschulen sowie israelisch-guatemaltekische Freundschaftsverbände den 78. Gründungstag Israels in Guatemala gefeiert. Einige Hundert Menschen zogen am Samstag in Guatemala-Stadt mit einer... weiter

Argentiniens Luftbrücke nach Bolivien sorgt für Kritik

Ein Hercules C-130 Flugzeug der argentinischen Luftwaffe
Menschenrechtsgruppen, Abgeordnete und Gewerkschaften verlangen Auskunft. Widersprüchliche Angaben zu Flügen der argentinischen Luftwaffe nach Bolivien
Buenos Aires/La Paz. Menschenrechtsorganisationen, Abgeordnete und Gewerkschaften befürchten, dass die Mitte Mai für La Paz eingerichtete "Luftbrücke" der argentinischen Regierung nicht nur humanitäre Güter, sondern auch Material zur Niederschlagung der bolivianischen Proteste... weiter

Venezuela: US-Militärflugzeuge üben Evakuierung in Caracas

US-Botschaft in Venezuela koordinierte Einsatz. Caracas genehmigte die Flüge. Ziel der Übung war schnelle militärische Reaktion und eine Botschaftsräumung
Caracas. Am vergangenen Samstag sind zwei US-Militärflugzeuge vom Typ Osprey über die venezolanische Hauptstadt Caracas geflogen. Der von der US-Botschaft in Venezuela koordinierte Einsatz diente offiziell als Teil einer Übung zur schnellen militärischen Reaktion und Notfall-... weiter

Megagesetz in Chile begünstigt Reiche und erhöht Ungleichheit

Chilenisches Parlament
Steuersenkungen sollen Wachstum bringen. Opposition warnt vor geringeren Staatseinnahmen und Zerstörung sozialer Errungenschaften. Zustimmung im Senat nicht sicher
Santiago de Chile/Valparaíso. Am vergangenen Mittwoch hat das Parlament in Chile die Megareform "Plan für den Nationalen Wiederaufbau" von Präsident José Antonio Kast mit 90 zu 59 Stimmen angenommen. Die Oppositionsparteien stimmten geschlossen gegen das Gesetz. Die Partei PDG (... weiter

Mexiko berät Wahlpaket zu Einmischung aus dem Ausland

Kritik von Juristen und Opposition. Zweites Gesetz richtet sich gegen Kandidaten mit Verbindung zum Drogenhandel. Mehrheit von Morena dürfte Annahme sichern.
Mexiko-Stadt. Das mexikanische Parlament erörtert derzeit mehrere Initiativen zum Wahlrecht. In einer außerordentlichen Sitzungsperiode müssen diese bis zum 1. Juni verabschiedet und in Kraft gesetzt werden, damit sie bei den Wahlen von 2027 zur Anwendung kommen könnten. Aufgrund... weiter