Hintergrund & Analyse

Argentinien ‒ fest im Griff von Verschuldung und korrupten Eliten ?

Eine leichte Brise der Hoffnung auf Wandel erfasst das Land und lässt ein Ende des neoliberalen Projektes möglich erscheinen
Siebzehn Jahre nach der Staatspleite 2002 steckt Argentinien erneut in einer wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Krise. Allerdings ist ein Aufstand gegen die politische Klasse wie zu jener... weiter

Venezuela: Bergbau im Cerro La Vieja

Landesregierung und Kapital gegen die Menschenrechte der Bevölkerung von Simón Planas
Der Berg La Vieja (Cerro la Vieja) liegt gegenüber der Stadt Sarare im Verwaltungsbezirk Simón Planas im Teilstaat Lara. Er hat eine Fläche von 524 Hektar und 683 Quadratmeter, die von großem... weiter

US-Sanktionen: Tödlich, illegal und erfolglos

Wirtschaftssanktionen bringen unvorstellbares Leid über die Bevölkerung des betroffenen Landes
Eine Klärung des Rätsels, wer für die Sabotage der beiden Tanker im Golf von Oman verantwortlich ist, steht noch aus — klar ist jedoch, dass die Regierung von [US-Präsident Donald] Trump iranische... weiter

Bericht zur Venezuela-Reise im April 2019

Andrej Hunko, Mitglied des Deutschen Bundestags und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates für die Partei Die Linke, über seinen Venezuela-Besuch
Einleitung Vom 16. bis zum 27. April 2019 habe ich mich in Venezuela aufgehalten, um mir vor Ort ein Bild von der Lage zu machen und Gespräche mit diversen Vertreterinnen und Vertretern aus... weiter

Die Ära der Sanktionskriege

Berlin und Brüssel suchen nach Gegenmaßnahmen gegen extraterritoriale US-Sanktionen, wie sie die Regierung Trump zunehmend verhängt ‒ unter anderem gegen Kuba
Bei den extraterritorialen Sanktionen handelt es sich um einseitig beschlossene Boykottmaßnahmen, die die US-Regierung weltweit durchzusetzen versucht, um auch andere Staaten inklusive ihrer... weiter

Lateinamerika: Schädliche Investitionsschutzabkommen

Die Abkommen haben weder mehr Investitionen angezogen noch zu einer stärkeren Entwicklung beigetragen. Staaten machen sich erpressbar
Insbesondere in den 1990er Jahren haben viele Staaten Lateinamerikas bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, in der Meinung, dass sie damit für ausländische Direktinvestitionen... weiter

Argentinien: Macris Niedergang, der Peronismus und die Linke

So wie Macri den Großteil der Unzufriedenheit mit der letzten CFK-Regierung eingefangen hat, kanalisiert nun der Kirchnerismus die Enttäuschung durch die Rechte
Die enorme Wirkung der Aufstellung des Duos Fernández-Fernández veranschaulicht den Wandel in der politischen Landschaft, den Macris wirtschaftliches Versagen verursacht hat. Dieser deutliche... weiter

Mercosur ‒ Europäische Union: Freihandel mit Folgen

Gewerkschaften warnen vor Reduktion des Mercosur auf kolonialen Status als Lieferant von Rohstoffen und Absatzmarkt für EU-Konzerne
Mit Applaus begrüßt die deutsche Exportindustrie die Einigung auf ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur. Das Abkommen, das Ende vergangener Woche nach... weiter

Bananenrepublik 2.0 ‒ Honduras’ Weg in die politische und humanitäre Krise

Vor zehn Jahren führten die konservativen Eliten mit Rückendeckung der USA einen Militärputsch durch
Als der damalige Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, am 28. Juni 2009 die Bevölkerung zu einer verfassunggebenden Versammlung befragen wollte, putschte die konservative Elite mit Hilfe des... weiter

Lateinamerika: Der Kampf der Frauen um einen bäuerlichen, popularen Feminismus

Beitrag zum 7. Kongress der Lateinamerikanischen Koordination ländlicher Organisationen (Cloc) vom 25. bis 30. Juni in Kuba
Die Entwicklung bei der politischen Teilhabe von Frauen aus ländlichen Regionen in Lateinamerika ist eng verbunden mit der Rebellion, die sich im Aufstand der Indigenen, der Bäuerinnen und Bauernund... weiter

Hintergründe zu den Wahlen in Guatemala

Die Macht in Guatemala konzentriert sich auf eine kleine Oligarchie. Schafft die Linke bei den Wahlen am 16. Juni einen Kurswechsel?
1985 fanden nach drei Jahrzehnten Diktatur und noch während des Bürgerkrieges die ersten, allerdings vom Militär kontrollierten, demokratischen Wahlen im Lande statt. 1996 unterzeichneten die... weiter

Die Oslo-Krise der Rechten in Venezuela

Das Kräfteverhältnis lässt es weder für die USA noch für die zum Dialog bereiten Sektoren im Land zu, den Abgang Maduros zu verlangen
Die Rechte in Venezuela hat ein Verhaltensmuster, das sich wiederholt: Sie schlägt Strategien des "Alles oder Nichts" vor, ohne über die Voraussetzungen zu verfügen, sie auch durchzusetzen. Das... weiter