Hintergrund & Analyse

Die Außenpolitik des Martínez-Regimes in El Salvador 1931–1944

Die internationalen Beziehungen eines rechten Caudillos an der zentralamerikanischen Pazifikküste zwischen den USA und den Achsenmächten

El Salvador stellte in den 1930er Jahren ein Unikum in Zentralamerika dar: Der 1931 ins Amt gekommene Maximiliano Hernández Martínez sympathisierte offen mit faschistischen Ideen und unterhielt … weiter ›

Investoren-Klagen gegen Kolumbien und der Friedensprozess

Wie Schiedsverfahren zwischen Investoren und Staat Kolumbiens Suche nach Frieden und sozialer Gerechtigkeit unterminieren könnten

Im Jahr 2016 wurde Kolumbien erstmals mit Investoren-Klagen vor dem Weltbank- Schiedsgericht ICSID konfrontiert, dafür gleich mehrfach. Diese richten sich gegen staatliche Maßnahmen, die das … weiter ›

Medienkrieg gegen progressive Regierungen

Kann es Demokratie geben, wenn die Kommunikationsmedien einer antidemokratischen Minderheit gehören?

I. Medienmonopole
Sie bilden die Kapitalkonzentration ab
Die zeitgenössischen Kriege werden zwischen imperialen Mächten um die Eroberung von Kolonien und Märkten sowie zwischen … weiter ›

Operation Carne Fraca in Brasilien: Warum die großen Medien sich um unser Essen nicht kümmern

Die industrielle Agrarwirtschaft gehört weltweit zu den größten Verursachern von Landkonflikten und schlechter Ernährung, aber die Medien ignorieren das

Eine Stimmung von "das haben wir ja immer gesagt" beherrscht die sozialen Netzwerke nach Bekanntwerden der Operation Carne Fraca (Operation Gammelfleisch) der Bundespolizei, durch die ein System von … weiter ›

Der Mord an Elisabeth Käsemann in Argentinien und das Versagen des Auswärtigen Amtes

Warum rettete die Bundesrepublik Deutschland nicht ihre Bürger aus den Folterlagern in Argentinien? Welche Rolle spielte dabei die Botschaft Bonns?

Während der Militärdiktatur von 1976 bis 1983 in Argentinien wurden über 30.000 Menschen entführt, ermordet und in zum Teil bis heute geheimen Massengräbern "entsorgt". Die blutige … weiter ›

Venezuela: Die Volksmacht neu denken

Die Volksorganisation steht vor neuen Herausforderungen, nicht nur sozialer und ökonomischer sondern auch politischer Akteur zu sein

Auf einigen Internetseiten und in sozialen Netzwerken zirkuliert seit Tagen eine Nachricht: Ein verlassenes Landgut – ihr Besitzer ist ein ehemaliger Bürgermeister und chavistischer Militär – wurde … weiter ›

Wahlen in Chile: Tiefe Gräben

In Chile positionieren sich zu Beginn des Wahljahres die Kandidaten des linken wie des rechten Spektrums

Einen klaren Favoriten für die kommenden Präsidentschaftswahlen in Chile gibt es bisher nicht, denn die Ernüchterung der Bevölkerung über die politische Klasse ist groß. Viele sehen in dieser … weiter ›

Ecuador: Nein, es ist nicht egal, ob Lenín Moreno oder Guillermo Lasso regiert

Ohne Zweifel würde eine Lasso-Regierung eine regressive "Anpassung" vorantreiben ‒ mit politischen Rückschritten und sozialer Repression

Ecuador ist mit seinem derzeitigen Wahlprozess das neue Schlachtfeld eines Medienkrieges, der seit 15 Jahren mit dem Ziel geführt wird, in unserer Region wieder neoliberale Regierungen und … weiter ›

Das Verbrechen an Berta Cáceres und die in den USA ausgebildeten "Spezialeinheiten"

Zwei Mordverdächtige waren Geheimdienstoffiziere. Training in berüchtigter Schule der US-Streitkräfte in Fort Benning

Ein Jahr nach dem Verbrechen an der honduranischen Aktivistin Berta Cáceres haben Nachforschungern ergeben, dass zwei der für den Mord festgenommenen Personen Offiziere des Geheimdienstes waren. Sie … weiter ›

Weiß, ordentlich und sicher: rechte Städte

Der Rechtsschwenk in Lateinamerika spiegelt sich auch in den großen Schaufenstern der globalen Welt wider: den Städten

Das Konzept des Rechts auf Stadt, durch Lefebvre in den 1970er Jahren geprägt, erweiterte das Register der individuellen und kollektiven Rechte und regte zur Betrachtung des Rechts der Personen an, … weiter ›

Trump treibt Mexiko in die Arme der EU

Nach den Drohungen von Trump mit dem Bau einer Grenzmauer und Strafzöllen, sucht Mexikos Regierung die "Nähe" zur EU und zu Deutschland

Die mexikanische Regierung dringt auf eine rasche Modernisierung ihres Freihandelsabkommens mit der EU und konstatiert "eine große Nähe" zu Deutschland. Ursache sind die Drohungen von US-Präsident … weiter ›

Marta Harnecker: "In Venezuela wurde ein neues revolutionäres Subjekt geschaffen"

Die chilenische Wissenschaftlerin Marta Harnecker sprach in Athen mit dem Journalisten Tassos Tsakiroglou über Marxismus, Venezuela und die lateinamerikanische Linke

Sie sind zu einer Konferenz über die heutige Bedeutung von Marx’ theoretischem System nach Griechenland gekommen. Welche Lehren können wir inmitten einer schweren internationalen Finanzkrise … weiter ›

Bolivien - Die Kunst (zu wissen) wie man investiert

Wie die Wirtschaftspolitik der Regierung in Bolivien brachliegende Ressourcen produktiv werden lässt

Bolviens Wirtschaftsrevolution hat begonnen, Ressourcen produktiv werden zu lassen, die im Allgemeinen ohne irgendeine produktive Investition brachliegen. Entscheidungen dieser Art haben es der … weiter ›

"Die Radikalisierung der Befreiungsprozesse in Lateinamerika ist unumgänglich"

Für die Mehrzahl der Länder sind sozialistische Prozesse die notwendige Bedingung für ihre Entwicklung, meint der kubanische Philosoph Martínez Heredia

Seit einem Jahr hören wir immer wieder, dass die Situation auf unserem Kontinent schwieriger geworden ist, weil sich gegen die Völker gerichtete Dinge ereignen und wegen der Offensive des … weiter ›

Mexiko: Chronik einer verdeckten Privatisierung

Die Privatisierung von Pemex führt zu weniger Mitteln für öffentliche Investitionen. Eine heikle Sache in Zeiten der allgemeinen Unzufriedenheit mit der Staatsführung Peña Nietos

In Mexiko sehnen viele bereits jetzt das Ende des Jahres 2017 herbei. Mit den zwölf Glockenschlägen, die das neue (oder vielleicht alte Jahr) einläuteten, trat der höchste Anstieg der … weiter ›

Inhalt abgleichen