Hintergrund & Analyse

Eine wenig bekannte Geschichte: Gilberto Bosques in Kuba

Als mexikanischer Generalkonsul in Frankreich verhalf er Zehntausenden zur Flucht vor dem Faschismus. Als Botschafter in Kuba erteilte er Verfolgten der Batista-Diktatur Visa

Der Generalkonsul Mexikos in Frankreich, Gilberto Bosques, (1892-1995) und seine Mitarbeiter im Konsulat in Marseille haben von 1938 bis 1942 über 45.000 Flüchtlingen, Antifaschisten, Juden, … weiter ›

Ein gar nicht so weicher Putsch im Mercosur

Für die Länder Südamerikas hat die Integration ‒ der Völker und nicht nur des Handels ‒ tiefgreifende strategische Bedeutung

Venezuela hat die Entscheidung seiner Partner, das Land von der Vollmitgliedschaft und dem temporärem Vorsitz des Gemeinsamen Marktes des Südens (Mercosur) auszuschließen, als "betrügerisch" und als … weiter ›

"Es ist absurd, gentechnisch veränderte Produkte zu verbieten"

Kubanische Wissenschaftler im Gespräch mit dem Internetportal Cubadebate

Wir wollen uns heute über die Entwicklung gentechnisch veränderter Produkte unterhalten, ein Thema, das auf Cubadebate aufgrund von verschiedenen von uns publizierten Artikeln bereits einen großen … weiter ›

Besetzungen für Bildung in Brasilien

Schüler trotzen konservativer Regierung. Besuch einer besetzten Schule in Rio de Janeiro

In ganz Brasilien halten Schüler öffentliche Schulen im Protest gegen die neue konservative Regierung und den Bildungsnotstand besetzt. Die Aktionen finden auch Zuspruch seitens vieler Lehrer, Eltern … weiter ›

Fidel Castro und die Unterdrückung der Intellektuellen

Ignacio Ramonet über die Repressalien in Spanien und Frankreich nach Veröffentlichung seines Fidel-Castro-Buches

Der Tod Fidel Castros hat in einigen großen westlichen Medien für eine ganze Reihe von unverschämten Lügen über den kubanischen Comandante gesorgt. Das hat mich geschmerzt. Es ist bekannt, dass ich … weiter ›

Als Fidel Castro in Berlin Basketball spielte und über die Ostsee fuhr

Erstmals auf Deutsch: Protokoll des kubanischen Journalisten Luis Báez zum Besuch des kubanischen Revolutionsführers in der DDR im Jahr 1972

Im Juni 1972 reiste Fidel Castro nach Deutschland – in die DDR. Der acht Tage währende Besuch war ein Höhepunkt der generell guten Beziehungen zwischen beiden Staaten – und offenbar auch eine späte … weiter ›

Fidel Castro: "Die Völker werden unregierbar werden"

Botschaft des kubanischen Revolutionsführers an die 11. Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung im Juni 2004 in São Paulo

Die Unctad, eine vor 40 Jahren gegründete Organisation, war ein edler Versuch der unterentwickelten Welt, innerhalb der Vereinten Nationen ein Instrument zu schaffen, das über den rationellen und … weiter ›

Fidel Castro: "Der Mensch ist vom Aussterben bedroht"

Diese Wirtschaftsordnung ist unvereinbar mit den Gesetzen der Natur und des Lebens. Die Konsumgesellschaften sind die Hauptverantwortlichen für die Vernichtung der Umwelt

Der kubanische Revolutionsführer warnte seit Beginn der 1990er Jahre immer wieder vor den verheerenden Folgen der kapitalistischen Gesellschafts- und Weltwirtschaftsordnung für die Umwelt und die … weiter ›

Fidel Castro: Die Gefahr eines Atomkrieges

Der Wirtschaftswissenschaftler Michel Chossudovsky aus Kanada im Gespräch mit dem kubanischen Revolutionsführer aus dem Jahr 2010

Vom 12. bis 15. Oktober 2010 führte der bekannte kanadische Professor der Wirtschaftswissenschaften, Michel Chossudovsky, Gespräche mit Fidel Castro, bei denen es um die Gefahr eines Atomkriegs, die … weiter ›

Fidel Castro: "Milliarden Menschen sind ihrer elementarsten Rechte beraubt"

Ansprache des kubanischen Revolutionsführers beim Gipfeltreffen der Länder des Südens im Palacio de las Convenciones in Havanna am 14. April 2000

Die Süd-Süd Zusammenarbeit ist für Fidel Castro immer ein programmatisches Zentrum gewesen und hat sich so in der kubanischen Politik niedergeschlagen. Der Gipfel in Havanna vom 11. bis 14. April … weiter ›

Ist die Bolivarische Revolution ein populistischer Fehlschlag?

Die Sozialprogramme in Venezuela sind keine "milden Gaben" einer populistischen Regierung, sondern beinhalten die Beteiligung und Befähigung der Bevölkerung

Im zweiten Teil unseres Interviews mit Steve Ellner spricht der Professor der Universidad de Oriente eine Reihe kontroverser Themen in Venezuela an, einschließlich der Wirksamkeit von staatlichen … weiter ›

Haiti, die offene Wunde Lateinamerikas

Die "internationale Gemeinschaft" hält das Land in einer Spirale von Kolonialismus und Ausplünderung gefangen ‒ immer im Namen guter Absichten, wie "humanitäre Hilfe"

Haiti stand unlängst wegen des verheerenden Hurrikans Matthew und der Verschiebung der Präsidentschaftswahlen auf unbestimmte Zeit im Licht der Öffentlichkeit. Diese Wahlen sollten eigentlich am 9. … weiter ›

Die unverwundbaren Mädchen der "Sexarbeit"

Die Verbreitung des Diskurses der "Sexarbeit", wenn von Prostitution die Rede ist, ist der Triumph des neoliberalen Patriarchats

Stellen wir uns ein Mädchen vor. Sie könnte acht Jahre alt sein oder auch 17. Das Mädchen lebt in extremer Armut. Möglicherweise sind sein Vater und seine Mutter in einem kriegerischen Konflikt … weiter ›

Die sieben Vorschläge von Donald Trump, die seinen Wahlsieg erklären

Ignacio Ramonet zeigt auf, wie Trump US-Präsident werden konnte und warum die gesamte globale Architektur durcheinander gerät

Der Sieg von Donald Trump bedeutet – ebenso wie der des Brexits in Großbritannien und des Neins beim Plebiszit über den Friedensvertrag in Kolumbien- zuvorderst eine krachende Niederlage für die … weiter ›

Wie kann Venezuelas Wirtschaft gesunden?

Venezuela könnte ziemlich rasch zum Wachstum zurückkehren, ohne die langwierige Rezession, die neoliberale Anpassungen normalerweise erzeugen

Die internationalen Medien haben seit einiger Zeit ein ständiges Trommelfeuer von Berichten und Leitartikeln (nicht immer leicht voneinander zu unterscheiden) über den Zusammenbruch der … weiter ›

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