Nachrichten (Menschenrechte, Umwelt)

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Verfassungsgericht in Guatemala stoppt Bau eines neuen Wasserkraftwerks

Klage von indigenen Gemeinden stattgegeben. Erfolg nach jahrelangen Protesten. Korruptionsvorwurf gegen Ministerium für Energie und Bergbau
Nebaj, Guatemala. Einstimmig hat das Verfassungsgericht in Guatemala zugunsten der indigenen Bevölkerung gegen den Bau des Wasserkraftwerks "La Vega 1" entschieden. Das Ministerium für Energie und Bergbau (MEM) muss sich nun mit den betroffenen Gemeinden über das Projekt beraten.... weiter

Kohlekraftwerk in Venezuela gestoppt

Indigene Gruppen und Umweltschützer setzen sich durch. Regierung zieht Planungen für Kohlekraftwerk, Eisenbahnlinie und Hafen zurück
Caracas/Maracaibo. Die Regierung von Venezuela hat entschieden, das Projekt für den Bau eines Kohlekraftwerks im Bundesstaat Zulia nicht weiter zu verfolgen. Auch werden weder die 70 Kilometer lange Eisenbahnlinie durch La Guajira gebaut, noch ein Tiefwasserhafen im Wayuu-Dorf von... weiter

CIDH besorgt über Situation der Mapuche in Chile

Unternehmen verletzten Menschenrechte der Indigenen. Mapuche-Organisationen klagen gegen geplantes Wasserkraftwerk des europäischen Enel-Konzerns
Washington/Neltume. Die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (CIDH) hat sich am 17. März mit Menschenrechtsverletzungen befasst, die Unternehmen indigenen Völkern in Chile zufügen. Exemplarisch ging es um den geplanten Stausee und das Wasserkraftwerk des transnationalen... weiter

Regierung in Mexiko plant Privatisierung des Wassers

Kritiker befürchten Preisanstieg und leichtere Vertreibungen durch Megaprojekte. Abstimmung über das Allgemeine Wassergesetz zunächst vertagt
Mexiko-Stadt. Nach Protesten eines breiten Bündnisses gegen ein neues Wassergesetz in Mexiko ist die geplante Abstimmung im Parlament auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Am vergangen Donnerstag legte die Vereinigte Kommission für Trinkwasser, Sanierung und Wasserkraftreserven... weiter

Gipfel der Völker: Industrienationen müssen Verantwortung übernehmen

Indigene Rechte und Kritik am Kapitalismus stehen im Mittelpunkt des Alternativen Klimagipfels. Marsch durch Lima bringt Forderungen auf die Straße
Lima. In der peruanischen Hauptstadt ist der Alternative Klimagipfel zu Ende gegangen, der parallel zum offiziellen UN-Klimagipfel COP20 stattfand. Auf dem "Gipfel der Völker" trafen sich rund 3.000 Aktivisten, Politiker, Künstler, Gewerkschaftsführer und Vertreter von Bauern- und... weiter

Neue deutsche Botschafterin in Honduras vorgestellt

Verhandlungen über neue Art der Kooperation. Kritik an deutscher Entwicklungszusammenarbeit
Tegucigalpa. In Honduras hat die neue deutsche Botschafterin Beatrix Christina Kania das Amt übernommen. Die Außenministerin des mittelamerikanischen Landes , Mireya Agüero, empfing die Diplomatin und nahm deren Beglaubigungsschreiben entgegen. Kania war zuvor unter anderem in... weiter

Skandal um Siemens-Geschäftspartner in Mexiko

Bergbauunternehmen Grupo México wird für massive Umweltverschmutzung verantwortlich gemacht
Mexiko-Stadt. In Mexiko haben massive Umweltverschmutzungen durch den Bergbaukonzern Grupo México erneut zu einer Debatte über die Branche geführt. Das größte Bergbauunternehmen Mexikos und der drittgrößte Kupferproduzent der Welt hatte kürzlich eine der größten akuten... weiter