Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)

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Kolumbien: Drohungen und Femizidpläne in Quibdó

Die kriminelle Gruppe Clan de Golfo schreibt Frauen in einer WhatsApp Nachricht als militärische Ziele aus. Rekordzahl an Femiziden im ersten Halbjahr im Land
Quibdó. Gewalt gegen Frauen als Waffe im Konflikt – mehrere NGOs berichten über einen "Plan Femizid" der kriminellen Gruppe Clan de Golfo in Quibdó. Demnach zirkulieren in der Stadt am Pazifik Kettenbriefe mit Namen von 27 Frauen. "Sie haben 24 Stunden, um die Stadt zu verlassen,... weiter

Täter sagt aus: Bis zu 10.000 extralegale Hinrichtungen in Kolumbien

Laut Aussage von Ex-Kommandeur waren Streitkräfte in "falsos positivos" involviert. Zusammenarbeit mit Paramilitärs. Weit mehr Opfer, als bisher dokumentiert
Cali. Ein pensionierter Kolonel des kolumbianischen Militärs, der zu den Hauptverantwortlichen für Tausende Morde in dem südamerikanischen Land zählt, hat die Zahl der Opfer im Zusammenhang mit den sogenannten "falschen Positiven" (falsos positivos) auf über 10.000 geschätzt.... weiter

Petro kritisiert in Chicago Trump, den "Völkermord" in Gaza und den Kapitalismus

Hetze gegen Haitianer:innen sei Terrorismus. "Schweigen" von Macron, Scholz und Biden zu Gaza kritisiert. Klimakrise durch "Mächtigste der Erde" verursacht
Chicago. Im Rahmen der internationalen Konferenz "Retten wir den Planeten" in Chicago hat der kolumbianische Präsident Gustavo Petro die xenophoben Äußerungen des US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump über Haitianer:innen scharf verurteilt. Die Hetze gegen die haitianische... weiter

Illegaler Kauf israelischer Spyware in Kolumbien, Präsident Petro fordert Ermittlung

Mutmaßlich mit Drogengeldern unter der Regierung Duque erworben und womöglich noch aktiv. Israels Verteidigungsministerium soll involviert sein
Bogotá. Präsident Gustavo Petro hat den mutmaßlich illegalen Kauf der Spionagesoftware Pegasus von der israelischen Firma NSO Group Technologies durch den Geheimdienst der Polizei (Dipol) der Vorgängerregierung von Iván Duque angeprangert. Pegasus könnte noch immer außerhalb der... weiter

Tote Geflüchtete zwischen Panama und Kolumbien nach US-Abkommen

USA will mehr Abschiebungen aus Panama. Neues Abkommen. Kolumbien kritisiert Migrationspolitik. Rekordzahlen auf der gefährlichen Fluchtroute.
Panama/Bogotá/Washington. Zehn Geflüchtete sind im Dschungel von Darien auf der Migrationsroute zwischen Kolumbien und Panama gestorben. Die kolumbianischen Behörden führen ihren Tod auf die Schließung mehrerer Grenzübergänge mit Stacheldraht durch die Regierung Panamas zurück. Die... weiter

Neben Chiquita soll auch Coca-Cola Paramilitärs in Kolumbien finanziert haben

Inhaftierter Paramilitär spricht von Killerarmeen im Dienste der Unternehmen in Urabá. Ziel sei die Vernichtung der Gewerkschaften gewesen
Bogotá. Nach dem Urteil gegen den Bananenkonzern Chiquita wegen der Finanzierung der ehemaligen paramilitärischen Selbstverteidigungskräfte Kolumbiens (AUC) (amerika21 berichtete) hat ein Ex-Kommandant der AUC weitere Großunternehmen des gleichen Verbrechens beschuldigt. Darunter... weiter