Bogotá. Die kolumbianische Generalstaatsanwaltschaft kündigte am Freitag Prozesse gegen 11 Mitarbeiter des kolumbianischen Geheimdienstes DAS an. Ihnen wird vorgeworfen, tausende Personen ohne Rechtsgrundlage telefonisch überwacht zu haben. Neben Journalisten und... weiter
Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)
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Santos schweigt zu Mord an Aktivistin
Auch Kolumbiens neue Regierung setzt Militärpolitik von Expräsident Uribe fort. Weitere Massengräber im Süden des Landes entdeckt
Bogotá. Die Regierung des neuen kolumbianischen Präsidenten Manuel Santos schweigt beharrlich zu dem Mord an der Menschenrechtsaktivistin Norma Irene Pérez. Die Aktivistin hatte auf die Massengräber in der Region La Macarena hingewiesen, in denen circa 2000 anonyme Leichen... weiter
Zwei Menschenrechtsaktivisten in Kolumbien ermordet
Bogotá. In Kolumbien sind anfang der Woche innerhalb von 24 Stunden zwei Menschenrechtsaktivisten ermordet worden. Am Montag wurde im Municipio La Macarena der Körper von Norma Irene Pérez gefunden, die seit dem 7. August verschwunden war. Sie war als Aktivistin an der Untersuchung... weiter
Klage gegen Uribe am IGH
Ex-Präsident Uribe soll Friedensgemeinde gefährdet haben. Kolumbianische Repräsentantenkammer verweigert Untersuchung
Bogotá. Gegen den ehemaligen Präsidenten Kolumbiens, Álvaro Uribe, wird in wenigen Tagen eine erste Anklage beim Internationalen Gerichtshof (IGH) eingereicht. Dies kündigten der Abgeordnete Iván Cepeda und seine Partei Polo Democrático an. Uribe wird in der Klage beschuldigt... weiter
Kolumbianischer Gewerkschafter ermordet
Bogotá. In Kolumbien wurde am Donnerstag Luis Germán Restrepo ermordet. Polizeikräfte berichteten, der bekannte Gewerkschafter sei in den Abendstunden in Medellín, etwa 250 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Bogotá, von einem Unbekannten erschossen worden. Restrepo war Präsident... weiter
Protest gegen UNO-Job für Álvaro Uribe
Kolumbiens Expräsident leitet UNO-Untersuchungskommission zu Israel. Gewerkschafter und Menschenrechtlicher protestieren
New York. Am Dienstag trat in New York erstmalig die UNO-Kommission zusammen, welche den israelischen Angriff auf die internationale Hilfsflotte für den Gaza-Streifen am 31. Mai diesen Jahres untersuchen soll. Geleitet wird das Gremium durch den neuseeländischen Premierminister,... weiter
Kritik an Uribe in Gaza-Kommission der UNO
New York/Bogota. Menschenrechtsorganisationen und Politiker in Europa und Lateinamerika haben die Entscheidung des UNO-Generalsekretärs Ban Ki-Moon kritisiert, den scheidenden kolumbianischen Präsidenten Álvaro Uribe in die Untersuchungskommission zum israelischen Überfall auf... weiter
Uribe greift Familien von Mordopfern an
Anklage wegen Massengrabs führt zu heftigen Reaktionen des Präsidenten. Menschenrechtsaktivisten hoffen nun auf EU-Parlament
Bogota. Drei Tage nach einer öffentlichen Anhörung über die humanitäre Krise im südkolumbianischen La Macarena, wo rund 2000 anonyme Leichen neben einer Militärbasis begraben liegen, besuchte der scheidende Präsident Uribe den Ort. Er sei gekommen, um den stationierten Truppen "zu... weiter
2000 Leichen im Süden Kolumbiens
Öffentliche Anhörung in La Macarena zu mutmaßlichem Massenmord der Armee. Staatsanwaltschaft zurückhaltend
Bogota. Rund 200 Kilometer südlich von Bogotá im Gemeindebezirk La Macarena liegen die Reste von 2000 Menschen verscharrt. Das bestätigt nach Angaben des Senators Iván Cepeda vom Donnerstag der Bericht einer staatlichen Aufsichtsbehörde.
Am selben Tag fand in La Macarena eine... weiter
Sanfte Strafen für Paramilitärchefs
Haft für Verantwortliche an Massaker und Vertreibungen in Kolumbien von 39 auf acht Jahre herabgesetzt
Bogotá. Erst fünf Jahre nach der Verabschiedung des "Gesetzes für Gerechtigkeit und Frieden" zur Sanktionierung der Verbrechen demobilisierter Paramilitärs in Kolumbien sind die ersten zwei Urteile gefällt worden.
Die unter den Tarnnamen "Diego Vecino" und "Juancho Dique”... weiter
Manuel Santos besucht Merkel
Menschenrechtler fordern klare Haltung der Kanzlerin. Gewerkschafter und Journalisten in Kolumbien konkret gefährdet
Berlin. Am kommenden Mittwoch wird die deutsche Bundeskanzlerin mit Juan Manuel Santos, dem zukünftigen kolumbianischen Präsidenten, zusammentreffen. Bereits im Vorfeld des Treffens forderten heute deutsche Nichtregierungsorganisationen, dass Angela Merkel die schwierige... weiter
Bereits 31 ermordete Gewerkschafter im Jahr 2010
Morde an Gewerkschaftsaktivisten haben in Kolumbien systematischen Charakter
Bogotá. In diesem Jahr wurden in Kolumbien bereits 31 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter umgebracht. Weitere 56 erhielten Drohungen von Paramilitärs, außerdem wurden vier Attentate verübt. Dies teilte der Gewerkschaftsdachverband CUT (Central Unitaria de Trabajadores) mit.... weiter
Kolumbien: Richterin flieht ins Exil
Morddrohungen nach Urteil gegen kriminellen Militär. Nachlässige Haltung der Regierung setzt Juristin Todesgefahren aus
Bogotá. Nur zwei Wochen nach dem Urteil gegen einen hochrangigen Militär haben Morddrohungen die Zivilrichterin Maria Stella Jara dazu gezwungen, Kolumbien zu verlassen. Sie hatte Anfang Juni Oberst Alfonso Plazas Vega wegen der Verschleppung von elf Zivilisten im Jahr 1985 zu 30... weiter
Kolumbien: Bis zu 2000 Leichen in Massengrab
Menschenrechtsorganisationen und Anwohner befürchten zahlreiche Zivilisten unter den Opfern. Armee hatte Tote verscharrt
Bogotá. In Kolumbien ist mutmaßlich das größte Massengrab in der Geschichte Lateinamerikas entdeckt worden. Bis zu 2000 Leichen sollen in den vergangenen fünf Jahren in dem Gebiet La Macarena, rund 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Bogotá, von Militärs verscharrt worden sein.... weiter










