Nachrichten (Lateinamerika, Menschenrechte)

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Peru: Kriminelle Gruppen bedrohen indigene Gemeinden in Amazonasregion

Seit 2012 mehr als 60 Umweltaktivisten ermordet. Hauptgründe sind Drogenhandel und Extraktivismus. Strukturelle Dimension der Gewalt
Yurúa. Die indigene Organisation Regional AIDESEP Ucayali (ORAU) aus der peruanischen Provinz Ucayali hat bekannt gegeben, dass die Einschüchterungen gegen indigene Führer:innen und Menschenrechts­verteidiger:innen in der Grenzregion zu Brasilien zugenommen haben. In einem... weiter

Mexiko: Ein lebendiges Haus der Erinnerung eröffnet

Erinnerung als politischer Prozess. Casa gedenkt Verfolgung aber auch Widerstand der Maya und anderer Menschen
Dzulá. Maya-Máasewáal haben in Mexiko ihr eigenes Haus der Erinnerung eröffnet und gedenken in autonomer Geschichtsarbeit dem Widerstand ihrer Vorfahren, mit Schlüssen für Gegenwart und Zukunft.  Am 30. Juli 2026 hat in der Gemeinde Dzulá auf der südlichen Yucatán-Halbinsel die... weiter

Kolumbien: Erdbeben verschärft strukturelle Verarmung im Pazifik

Vor dem Beben fehlten Strom und Netz. Danach blieben viele Schäden ungezählt. Indigene Gemeinden fordern mehr Aufmerksamkeit
Quibdó. Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am 10. August das kolumbianische Departamento Chocó besonders hart getroffen. 29 der 31 Gemeinden weisen Schäden auf, mehr als 45.000 Menschen sind betroffen. Wie arm die Region schon vor dem Beben war, zeigen die Zahlen des Statistikamts... weiter

Mexiko: Widerstand gegen Ammoniakfabrik mit deutscher Beteiligung

In der Bucht von Ohuira wehren sich Yoreme-Gemeinden gegen das Vorhaben. Deutsche und schweizer Firmen dabei
Sinaloa. Das umstrittene Megaprojekt im nördlichen mexikanischen Bundesstaat Sinaloa steht seit dem erneuten Baubeginn 2025 in der Kritik. Indigene Yoreme-Gemeinden, die insbesondere vom Fischfang in den biodiversen Feuchtgebieten der Pazifikküste leben, befürchten die Zerstörung... weiter

Honduras: Garífuna protestieren für Land und Gerechtigkeit

Protestcamp vor Oberstem Gerichtshof in Tegucigalpa. Anlass ist der Konflikt um ein Grundstück in San Juan
Honduras. In Honduras organisiert die Organización Fraternal Negra Hondureña (OFRANEH) seit einer Woche ein Camp vor dem Obersten Gerichtshof des Landes. Der Zusammenschluss von 46 Garífuna-Gemeinden reagierte damit auf die Zuspitzung eines seit 2006 andauernden Landkonflikts: In... weiter

Nach Erdbeben in Kolumbien rückt das Militär vor

Soldaten statt Rettung und Hilfslieferungen. Viele Menschen sind empört und fassungslos
Cali. Parallel zu den maßgeblich von Freiwilligen organisierten Rettungs- und Hilfsmaßnahmen ist Cali in den letzten Tagen massiv mit Polizei und Militär verstärkt worden. Bürgermeister Alejandro Eder verhängte zudem am 10. August eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr und... weiter

USA geht nach Rubio-Bericht gegen Kuba-Solidarität vor

Parlamentarische Schritte gegen Kuba-Solidaritätsgruppe. Betroffene sprechen von einer neuen McCarthy-Ära
Washington. Nach Veröffentlichung des jüngsten Berichts des US-Außenministeriums mit dem Titel "Kuba: Die Hauptstadt des Kommunismus des 21. Jahrhunderts" hat der US-Kongress eine Untersuchung gegen die Organisation People's Forum eingeleitet. Weitere betroffene Gruppen berichten... weiter