Nachrichten (Alle Länder, Militär)

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Mexiko: Neue Entwicklungen im Fall Ayotzinapa

Hochrangiger Militär festgenommen. Angehörige der Verschwundenen fordern weitere Verhaftungen
Mexiko-Stadt. Ein Bundesrichter hat den Hauptverdächtigen wegen der Entführung von 43 Studenten aus Ayotzinapa freigesprochen. Er bleibt trotzdem wegen anderen Anklagen im Gefängnis. Der ehemalige Bürgermeister von Iguala im Bundesstaat Guerrero, José Luis Abarca, war zuvor... weiter

Wahlen in Brasilien: Militär will direkt in die Stimmenauszählung eingreifen

Armee plant eigene Zählung des Wahlergebnisses, "um Korrektheit zu prüfen". Wahlbehörde widerspricht. Demokratie im Land steht vor Zerreißprobe
Brasília. Die brasilianischen Streitkräfte planen, die kommende Präsidentschaftswahl mit einer eigenen Stichprobenzählung zu begleiten. Sollte das offizielle Ergebnis von ihrer Zählung abweichen, wollen sie die Wahl beanstanden. Damit ermächtigen sie sich, über den Wahlausgang... weiter

"Kampf gegen das Böse": Brasiliens Präsident vereinnahmt Staatsakt für seinen Wahlkampf

Bolsonaro stellt am Unabhängigkeitstag Portugals Staatschef bloß und droht Lula. Tausende folgen dem Präsidenten an die Copacabana
Brasília/Rio de Janeiro. Präsident Jair Bolsonaro hat die Feierlichkeiten zum 200. Unabhängigkeitstag Brasiliens am Mittwoch für eigene Wahlkampfauftritte vereinnahmt. Nach der Abnahme der Militärparade auf der Hauptachse in Brasília wechselte das Staatsoberhaupt nur die... weiter

Wahrheitskommission Mexiko: Ranghohe Militärs im Fall der 43 verschwundenen Studenten mitverantwortlich

82 Haftbefehle gegen mutmaßliche Täter im Fall der Verschwundenen von Ayotzinapa, darunter 20 Militärs. Angehörige fordern weitere Aufklärung
Mexiko-Stadt. Ranghohe Militärs waren direkt für die Repression gegen die Studenten von Ayotzinapa in Iguala im September 2014 mitverantwortlich. Dies gab Unterstaatssekretär Alejandro Encinas Rodríguez am 26. August auf einer Pressekonferenz im Präsidentenpalast in Mexiko-Stadt... weiter

Kolumbien und Venezuela nehmen diplomatische Beziehungen wieder auf

Beide Regierungen ernennen Botschafter. Auch die Zusammenarbeit im militärischen und wirtschaftlichen Bereich soll vorangetrieben werden
Bogotá/Caracas. Die neue kolumbianische Regierung unter Gustavo Petro setzt mit ihren außenpolitischen Entscheidungen den angekündigten Bruch mit der Politik der Vorgängerregierung unter Iván Duque weiter um. Dies betrifft auch das Verhältnis zu Venezuela. Die venezolanische... weiter

Polizeieinsatz in einer Favela in Brasilien hinterlässt 19 Tote

Vorgehen der Polizei immer wieder von großer Gewalt geprägt. Kritik an Gouverneur Cláudio Castro. Bevölkerung bittet um Frieden. Präsident Bolsonaro verweigert Opfern Anteilnahme
Rio de Janeiro. Vergangenen Donnerstag sind 18 Personen durch einen Polizeieinsatz im Complexo do Alemão in einer Favela in Rio de Janeiro ums Leben gekommen. Gestern wurde ein weiteres Opfer gemeldet. Der Einsatz ereignete sich in den frühen Morgenstunden. Gegen fünf Uhr... weiter

Neuer Präsident von Kolumbien für bilateralen Waffenstillstand und Gespräche mit Guerillas

Petro sucht raschen Dialog mit ELN und Farc-Dissidenz. Widersprüchliche Informationen zum Verbleib von Farc-Dissidentenführer Iván Márquez
Bogotá. Der designierte linke Präsident von Kolumbien, Gustavo Petro, hat angekündigt, er werde der ELN-Guerilla und "allen bewaffneten Gruppen" einen bilateralen Waffenstillstand vorschlagen, um Verhandlungen aufzunehmen. Frühere Regierungen hatten stets darauf beharrt, die... weiter