Nachrichten (Kolumbien, Soziale Bewegungen)

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Warum jetzt auch Kolumbien in Aufruhr ist

Eine Million Teilnehmer beim Streik. Ausgangsperren in Cali und Bogotá. Wurden Agents Provocateurs in Wohngebiete gebracht?
Bogotá. Nach der gewaltsamen Auflösung von Massendemonstrationen, bei denen am Donnerstag Hunderttausende gegen die Regierung von Präsident Iván Duque protestierten, sind die Menschen spontan zu "Cacerolazos" in ihren Vierteln übergegangen. In Wohngebieten schlugen sie am Streiktag... weiter

Mega-Streik in Kolumbien, Regierung antwortet mit Militär

Proteste am heutigen Donnerstag. Unmut wegen Wirtschaftsreformen und fehlender Friedenspolitik. Regierung geht auf Konfrontationskurs
Bogotá. Am heutigen Donnerstag kann es in Kolumbien zu den wichtigsten Protesten der jüngsten Geschichte kommen. Die Regierung hat bereits im Vorfeld mit massiver Militarisierung und Drohungen gegen soziale Organisationen auf den angekündigten landesweiten Generalstreik reagiert.... weiter

Studierende in Kolumbien fordern Ende der Korruption und der Polizeigewalt

Korruptionsskandal an der Universidad Distrital. Studierende fordern Rücktritt der Führungsebene. Polizei lässt Protest eskalieren
Bogotá. Fast 5.000 Studierende privater und öffentlicher Universitäten der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá haben am Freitag friedlich gegen Korruption demonstriert. Die Forderungen erweiterten sich um den Abbau des Sondereinsatzkommandos der Polizei "Escuadrón Móvil... weiter

Eskalation der Gewalt vor Lokalwahl in Kolumbien, Friedenspakt der Parteien

Politisch motivierte Morde betreffen vor allem Departement Bolívar. Parteien sollen sich zu Gewaltfreiheit bekennen
Bogotá. In Kolumbien ist vor wenigen Tagen erneut ein Kandidat für die bevorstehenden Kommunal- und Regionalwahlen tot aufgefunden worden. Luis Eduardo Caldera, der für die Soziale Partei der Nationalen Einheit (Partido Social de Unidad Nacional) für einen Gemeinderat im... weiter

840 Aktivisten seit Friedensabkommen in Kolumbien getötet

705 soziale Aktivisten und 135 ehemalige Guerilleros ermordet. Paramilitarismus erneut auf dem Vormarsch. Auch Streitkräfte in der Kritik
Bogotá/Cali/Montería. Am vergangenen Donnerstag um drei Uhr am Nachmittag sind zwei junge Bauern öffentlich erschossen worden. Bewaffnete Männer zwangen das gesamte Dorf Brazo Izquierdo, bei der "Hinrichtung" anwesend zu sein. Die Männer zerrten die Bewohner aus ihren Häusern,... weiter