Hintergrund & Analyse (Medien)

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Fidel Castro – "Das letzte Relikt des Kalten Krieges"

Mit der Darstellung Kubas als anachronistisches System soll der "real existierende" Kapitalismus als alternativlos dargestellt werden
Der Student der Kommunikationswissenschaft, Kerem Schamberger, untersuchte im Rahmen seiner Bachelorarbeit am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IfKW) der Ludwig-Maximilians-Universität München die Berichterstattung der Tageszeitungen "Die Welt" (DW), "Süddeutsche... weiter

Der Fall Nisman und die "vergessenen" Wikileaks-Depeschen

Es ist erstaunlich ruhig geworden um den am 18. Januar tot aufgefundenen argentinischen Staatsanwalt Alberto Nisman. Denn die neuen Ermittlungsergebnisse passen nicht ins Narrativ der bürgerlichen Presse
Zuvor beherrschten Schlagzeilen die Titelseiten, die mehr oder weniger direkt die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner für seinen Tod verantwortlich machten, und die rechte Opposition sowie relevante Teile des Justizapparates riefen zu Solidaritätsmärschen à la "Je suis Nisman"... weiter

Eine lateinamerikanische Berlinale

Auf der diesjährigen Berlinale sind über 50 lateinamerikanische Filme zu sehen. Zehn Tage lang wird Berlin zur Spielstätte von Spiel- und Dokumentarfilmen aus aller Welt. Das lateinamerikanische Kino ist dieses Jahr in allen Programmsektionen der Berlinale stark vertreten
Auf der diesjährigen Berlinale werde man wohl mehr Spanisch als Deutsch sprechen, witzelte Festivaldirektor Dieter Kosslick auf der Pressekonferenz für ausländische Medien und bezog sich damit auf die starke Präsenz Lateinamerikas beim internationalen Filmfestival. Über 50 Filme und Produktionen... weiter

Das Brasilien-Bild der deutschen Medien

Ein Gespräch zwischen Frederico Füllgraf und Harald Neuber über Medien in Brasilien, die deutsche Presse über Lateinamerika und die Regierung von Dilma Rousseff
Am heutigen 1. Januar tritt Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff eine neue Amtszeit an, nachdem Sie sich in der Stichwahl gegen den Konservativen Aécio Neves durchgesetzt hatte. Amerika21-Redakteur Harald Neuber sprach über die Wahlen, das deutsche Brasilien-Bild und die Medien mit Frederico... weiter

Die Geierfonds und die Medien

Wie Hedgefonds und Medienunternehmen versuchen, sich der Ressourcen in Argentinien und Venezuela zu bemächtigen
Im nördlichen und südlichen Süden schrillen immer noch die Alarmglocken. Im aktuellen Jahr 2014 sind die Anstrengungen zur Destabilisierung der Regierungen von Venezuela und Argentinien noch einmal verstärkt worden. Dabei handelt es sich um Erfahrungen, die sich in jedem anderen... weiter

Geheimaktion der USA "Cuban Twitter" aufgedeckt

Soziales Netzwerk ZunZuneo sollte in Kuba "zu Dissens animieren"
Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hat nach umfangreichen investigativen Recherchen ein geheimes Projekt der USA gegen Kuba aufgedeckt. Unter der Überschrift "'Cuban Twitter' heimlich von den USA geschaffen, um Unruhen anzustiften" beschreiben die Autoren detailliert, wie 2009 mit dem... weiter

Die Niederlagen der Medienmonopole in Lateinamerika

Der brasilianische Kolumnist Altamiro Borges zu neuen Pressegesetzen und Medienkonzernen
Die jüngsten Gesetzesänderungen in Argentinien, Ecuador und Uruguay folgen auf die Veränderungen in Venezuela – das erste Land der Region, das sich diesem strategischen Thema annahm – sowie in Bolivien und Nicaragua. Das aufsässige Lateinamerika ist heute nicht ohne Grund das größte Machthindernis... weiter

Immer noch mehr weiß als schwarz

In Brasilien hat der Aufstieg armer Bevölkerungsteile in die Mittelschicht eine Debatte um Repräsentanz in den Medien entfacht
Carla Vilas Boas ist schwarz. Sie hat afrikanische, indigene und europäische Wurzeln – wie die Mehrheit der brasilianischen Bevölkerung. Dennoch verwendet sie viel Zeit darauf, ihr krauses Haar zu glätten. Sie folgt einem Ideal aus dem Fernsehen, das Blonde und Blauäugige als Vorbilder der... weiter

Masse von Medien statt Massenmedien für Brasilien

Journalisten der Gruppe Mídia NINJA berichten täglich über Proteste im Land. "Journalismus von der Straße" soll der Dominanz traditioneller Medienkonzerne entgegenwirken
Seit Juni kommt es in Brasilien zu Protesten, wie sie es seit über 20 Jahren nicht mehr gegeben hat. Damals im Jahre 1992 demonstrierten Hunderttausende für die Amtsenthebung des korrupten Präsidenten Collor de Mello. Heute sind die Anliegen der Proteste vielseitiger. Angefangen mit... weiter

Allendes Lektion

Editorial der chilenischen Zeitschrift Punto Final zum 40. Jahrestag des Putsches in Chile
Präsident Salvador Allende Gossens hat der chilenischen Linken eine unvergessliche Lektion der Konsequenz und des persönlichen Mutes gegeben. Diese Lektion ist das moralische und politische Kapital für eine sozialistische und demokratische Linke in Chile, die auf der Basis von Bürgerbeteiligung,... weiter

Telesur: Acht Jahre verborgene Geschichten

Patricia Villegas, Leiterin von Telesur, über den multistaatlichen Fernsehkanal, Objektivität und den neuen Medienmarkt in Lateinamerika
Unlängst hat der lateinamerikanische Fernsehsender Telesur sein achtjähriges Bestehen gefeiert. Im Interview sprach die Leiterin des Senders, Patricia Villegas, über die Geschichte des Kanals, Herausforderungen und Perspektiven. Eines der Vorhaben von Telesur bei seiner Gründung war es,... weiter

"Wir brauchen eine kubanische Presse, die von den Journalisten selbst geleitet wird"

Die kubanischen Blogger Harold Cárdenas und Roberto Peralo fordern ein Mediengesetz und plädieren für eine stärkere Unabhängigkeit des Journalismus auf der Insel
Harold Cárdenas und Roberto Peralo sind zwei Professoren an der Universität Matanzas, die eines Tages beschlossen, einen Blog zu schreiben und bis dahin war alles normal, wenn sie nicht in Kuba lebten. Ohne eine von der Regierung zugeteilte ADSL-Verbindung, wie sie einige kubanische Blogger haben... weiter

Unkenrufe zu Venezuelas Währungsabwertung

Die neueste Abwertung der Währung in Venezuela zog Vorhersagen über einen ökonomischen Kollaps nach sich. Glücklicherweise entpuppt sich dies als Wunschdenken
Venezuelas neueste Abwertung hat relativ wenig Interesse in der internationalen Medienlandschaft erregt. Natürlich stellte die venezolanische Opposition diese als einen verzweifelten Versuch dar, einem unvermeidbaren wirtschaftlichen Zusammenbruch zu entgegnen. Das Argument der Opposition, von der... weiter

Mythen über Medien

Anders als die Berichterstattung über Venezuela vermittelt, ist das Medienangebot im Land selbst in den vergangenen Jahren stark angewachsen. Davon profitieren auch die privaten Medien
Der Beitrag stammt aus dem Dossier Nr. 7 der Lateinamerikanachrichten "Medien und Macht in Lateinamerika" von März 2013. "Dieses Medien-Dossier der LN will über die Hintergründe der lateinamerikanischen Berichterstattung informieren und gleichzeitig alternative Medien bekannter machen", schreibt... weiter

Außenpolitische Berichterstattung und Alternativen

Die internationale Berichterstattung verliert an Umfang und Themenvielfalt. Der Beitrag analysiert den Prozess der Produktion von Nachrichten und formuliert Anforderungen an eine alternative Auslandsberichterstattung
Mit einer zunehmenden Zahl von Leserinnen und Lesern erreichen uns immer häufiger auch Anfragen über das medienpolitische Selbstverständnis von amerika21.de. Dieser Beitrag ist das Ergebnis von medienpolitischen Diskussionen, an denen Redaktionsmitglieder von amerika21.de in den vergangenen... weiter