Hintergrund & Analyse

Frauenmorde in Mexiko: "Kein Willen zur Aufklärung"

Ein Gespräch über Feminizide, Staatsversagen, Korruption und ein persönliches Versprechen von Präsident Andrés Manuel López Obrador
Am 2. Juni 2018 wurde im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca die Fotojournalistin María del Sol Cruz Jarquín getötet. Vier Jahre später war ihre Mutter Soledad Jarquín Edgar auf einer Rundreise durch... weiter

Die koloniale Präsenz Frankreichs auf Martinique

Die Konsequenzen der französischen Herrschaft sind für die Mehrheit der Bevölkerung Martiniques verheerend, sowohl ökonomisch und sozial wie auch psychisch
In einem weltweiten Kontext, der gekennzeichnet ist vom Risiko eines allgemeinen Krieges, in dem die politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen immer stärker alle Nationen betreffen werden,... weiter

In Peru verschärft sich die politische Krise

Präsident Castillo wird weiter isoliert und geschwächt, während die Rechte vom Kongress aus ihre Putschpläne vorantreibt
Die Krise der Regierung von Pedro Castillo, dem Landschullehrer und Gewerkschafter, der als Kandidat der Linken an die Macht kam, verschärft sich. Die Rechte, die seit dem ersten Tag seiner Regierung... weiter

Ein neuer Faktor der "Weltordnung": Das wachsende Brics-Bündnis

Von den Mainstreammedien weitgehend ignoriert, fand kürzlich der Brics-Gipfel statt. Mehrere neue mögliche Mitglieder waren eingeladen, darunter Argentinien
Mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung und fast ein Viertel des Bruttosozialproduktes der Welt: Das repräsentieren die fünf Brics-Mitgliedsländer, ein Akronym für eine Gruppe von aufstrebenden... weiter

Brasilien: Lula for President?

Ex-Präsident Lula liegt in aktuellen Umfragen zur Präsidentschaftswahl klar vor dem amtierenden Präsidenten Bolsonaro
Es sieht gut aus für Luiz Inácio Lula da Silva, den Kandidaten der Arbeiterpartei PT. In allen Umfragen führt er klar vor dem Amtsinhaber Jair Bolsonaro, der aber noch nicht vorschnell abgeschrieben... weiter

"Arme Länder entwickeln reiche Länder, nicht umgekehrt"

Der Globale Norden entzieht dem Süden Rohstoffe im Wert von 2,2 Billionen Dollar pro Jahr. Diese Summe würde ausreichen, um die extreme Armut fünfzehnfach zu beenden, weltweit
Wir wissen schon lange, dass der industrielle Aufstieg der reichen Länder auf der Ausbeutung des Globalen Südens während der Kolonialzeit beruhte. Die industrielle Revolution in Europa stützte sich... weiter