Nachrichten (Südamerika, Soziale Bewegungen)

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Preiserhöhungen setzen Regierung in Chile unter Druck

Nach Anhebung bei Benzin und Diesel demonstrieren Tausende in Santiago. Polizei setzt Wasserwerfer und Tränengas ein. Kritik aus den eigenen Reihen
Santiago. In der vergangenen Woche ist es in der chilenischen Hauptstadt Santiago erneut zu Protesten gekommen. Der neue Präsident, José Antonio Kast, hatte Anfang der Woche deutliche Erhöhungen bei den Treibstoffpreisen verkündet. Dies bedeutet auch einen unmittelbaren Anstieg der... weiter

Proteste gegen das Vergessen in Argentinien anlässlich des 50. Jahrestags des Militärputsches

Landesweit nahmen Hunderttausende an Märschen und Gedenkveranstaltungen teil. Wachsender Anteil der Bevölkerung leugnet Taten der Diktatur
Buenos Aires/Córdoba. Anlässlich des 50. Jahrestages des Militärputsches ist es am Dienstag in Argentinien landesweit zu Gedenkmärschen und Protestveranstaltungen gekommen. Menschenrechtsorganisationen organisierten die Veranstaltungen unter dem Motto "Mehr denn je: Nie Wieder!" (... weiter

Wasserwerfereinsatz bei Umweltprotesten in Chile am Weltwassertag

Tausende demonstrieren in 15 Städten Chiles gegen die Umweltpolitik der neuen Regierung unter Präsident Kast. Was als friedlicher Familienausflug begann, endete in Santiago im Tränengas
Santiago. Die erste größere Kundgebung nach dem Regierungswechsel in Chile hat am Sonntag mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas geendet. Unter dem Motto "Nein zum Rückschritt im Umweltschutz" gingen am Weltwassertag rund 30.000 Demonstrierende in insgesamt 15 Städten auf... weiter

Ultrarechter Präsident Kast übernimmt in Chile das Amt

Zahlreiche rechte Staatschefs bei Amtseinführung. Erste Proteste von Schülern. Regierung will wegen Gewaltverbrechen verurteilte Sicherheitskräfte begnadigen
Santiago. Am vergangenen Mittwoch hat José Antonio Kast in Chile als erster ultrarechter Präsident seit dem Ende der Pinochet-Diktatur 1990 und der Rückkehr zur Demokratie das Regierungsgeschäft übernommen. Bei den Wahlen im Dezember 2025 konnte er sich mit 58 Prozent der Stimmen... weiter

Kolumbien: Nur 28 Staaten unterzeichnen Erklärung zur Agrarreform auf ICARRD+20

Interview mit Ronnie Palacios von der agrarökologischen Bewegung Q'anil aus Guatemala. ICARRD+20 brachte Regierungen und Bewegungen zusammen. Palacios sieht Fortschritte, nennt Lücken bei Ökolandwirtschaft und Gewässerschutz
Cartagena. Vom 24. bis 28. Februar hat in Cartagena in Kolumbien die zweite Konferenz für Agrarreform und ländliche Entwicklung (ICARRD+20) stattgefunden. a21: Auf der Konferenz nahmen sowohl Regierungsvertreter als auch kleinbäuerliche und soziale Organisationen teil. Wie kam... weiter

"Nicht einen Schritt zurück": Hunderttausende protestieren in Chile gegen kommende rechte Regierung

Kämpferische Demonstration am 8. März. Erster Widerstand gegen befürchtete Rückschritte der Regierung von Kast. Demonstrant:innen erinnern an Diktaturverbrechen und Verschwundene
Santiago. Mehr als eine halbe Million Menschen haben in Chile am Internationalen Frauentag in der Hauptstadt demonstriert. Am Mittwoch tritt der neue Präsident José Antonio Kast mit seiner ultrarechten Regierung das Amt an. Damit wird ein extremer Politikwechsel befürchtet. Am... weiter

Sieben Jahre nach Dammbruch in Brasilien startet Prozess gegen Vale

Betroffene und Famlien der Opfer fordern Gerechtigkeit. TÜV-Süd beteiligt. Auch in Deutschland soll Anklage erfolgen.
Belo Horizonte. Am Montag hat am Bundesgericht der 6. Region (TRF-6) in Belo Horizonte der Strafprozess zum Dammbruch von Brumadinho begonnen. Sieben Jahre nach der Katastrophe vom 25. Januar 2019 müssen sich der Bergbaukonzern Vale, eine brasilianische Tochtergesellschaft von TÜV-... weiter

Argentinisches Abgeordnetenhaus billigt Arbeitsmarktreform

Mehrheit von 135 zu 115 Stimmen nach zehnstündiger Debatte. Senat muss endgültige Fassung jetzt verabschieden. Streiks und Proteste
Buenos Aires. Das argentinische Abgeordnetenhaus hat in einer Sondersitzung die von der Regierung eingebrachte Gesetzesvorlage zur Flexibilisierung des Arbeitsmarkts verabschiedet. Kurz nach Mitternacht am Freitag erfolgte der Beschluss.  Im Abgeordnetenhaus dominierte die... weiter

Amnestiegesetz in Venezuela verabschiedet

Regierung spricht von Versöhnung. Menschenrechtsorganisationen kritisieren eingeschränkten Geltungsbereich. 379 Gefangene sollen schnell entlassen werden
Caracas. In Venezuela hat das Parlament am Donnerstagabend das Amnestiegesetz verabschiedet. Es deckt insgesamt 13 spezifische Ereignisse zwischen 1999 und 2026 ab, darunter den gescheiterten Putsch gegen Hugo Chávez 2002, die oppositionellen Proteste 2014 und 2017 sowie die... weiter