Nachrichten (Südamerika)

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Proteste in Kolumbien gegen De la Espriella

Tausende in Bogotá auf der Straße. Petro und Cepeda beim Protest anwesend. Sorge vor zunehmender Repression
Bogotá. Nach Presseangaben haben rund 62.000 Menschen am Mittwoch gegen die Politik von Kolumbiens ultrarechtem Präsidenten Abelardo de la Espriella protestiert. Es war die erste große Mobilisierung gegen seine Regierung seit Amtsantritt am 7. August. Gewerkschaften, Studenten,... weiter

Fujimori kündigt in Peru neue Schulregeln an

Kurze Haare, keine lackierten Fingernägel und Bekleidungsvorschriften. Kritik an Rückgriff auf "autoritäre und rückständige Konzepte"
Lima. Perus Präsidentin Keiko Fujimori hat neue Maßnahmen angekündigt, um an staatlichen Schulen "für Ordnung" zu sorgen. Das teilte sie am Montag bei einer Zeremonie in Chaclacayo, einem östlichen Vorort von Lima, mit. Jungen müssen demnach kurze Haare tragen. Mädchen dürfen... weiter

Brasilien: Team von Lula wirft Meta Benachteiligung vor

Smartphone mit den App-Symbolen von Instagram, Facebook und WhatsApp
Vor der Stichwahl wandte sich die Kampagne an das Wahlgericht. Sie sieht Nachteile bei Onlineanzeigen und kritisiert auch Rede Globo
Brasília. Gut eine Woche vor der Stichwahl um das brasilianische Präsidentenamt weitet das Wahlbündnis von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) seine Vorwürfe gegen Meta aus. In einer neuen Eingabe beim Obersten Wahlgericht Brasiliens TSE (Tribunal Superior Eleitoral) vom... weiter

Brasilien schafft die Sechs-Tage-Woche ab

Abgeordnete und Unterstützer feiern im brasilianischen Senat das Ende der Sechstagewoche.
Mit 75 zu einer Stimme billigt der Senat die Verfassungsänderung. Auch Opposition stimmte zu
Brasília. Der brasilianische Senat hat am Mittwochabend die Abschaffung der sogenannten 6×1-Arbeitswoche beschlossen. Bei der Abstimmung über die Verfassungsänderung stimmten in beiden Wahlgängen jeweils 75 Senatoren dafür und einer dagegen. Die Regelung, nach der Beschäftigte... weiter

Hunderttausende in Brasilien für Lula auf der Straße

Nach der ersten Wahlrunde nehmen die Kundgebungen zu. Zugleich häufen sich Drohungen aus dem Lager Bolsonaros gegen Hochschulen und Forschende
São Paulo/Recife. Seit dem Ende des ersten Wahldurchgangs finden in Brasilien zahlreiche Großdemonstrationen für eine Wiederwahl des amtierenden Präsidenten Luíz Ignacio Lula da Silva statt. Den ersten Wahlgang hatte der ultrarechte Kandidat Flávio Bolsonaros knapp gewonnen, am 25... weiter

Streit bei linkem Treffen in Mexiko

Neben gemeinsamen Positionen Diskussionen über Rohstoffpolitik und Venezuela. Wortgefecht zwischen Petro und Abgeordnetem der PSUV. Díaz-Canel warnt vor "stillem Genozid" in Kuba
Mexiko-Stadt. Die Verteidigung der Souveränität, die Ablehnung der US-Politik und die Suche nach Alternativen zum Neoliberalismus haben das 30. Internationale Seminar "Die Parteien und eine neue Gesellschaft" der mexikanischen Arbeiterpartei (PT) geprägt. Das Seminar fand vom 8.... weiter

Ecuador: Gericht spricht von den USA angegriffene Fischer frei

Richterin sieht keine Hinweise für Drogenhandel. Fischer sprachen von Drohungen und Misshandlungen in Haft. Laut US-Südkommando seien die Fischkutter schwimmende Tankstellen für Drogenhändler
Quito. Ein Gericht in Ecuador hat 32 Fischer freigesprochen, deren Boote im September von US-Streitkräften im Pazifik zerstört worden waren. Die Richterin in der Hafenstadt Manta befand am vergangenen Mittwoch, dass den Besatzungen der Schiffe "Conquista II" und "María Candelaria"... weiter

Lichtblicke für die Linke in Brasilien

Nach dem Rechtsruck bei den Wahlen ist der Frust im linken Lager groß. Aktivisten und Beobachter sehen dennoch Chancen für progressive Kräfte
Brasília. Die von der "Coalizão Negra por Direitos" (Schwarze Koalition für Bürgerrechte) vorangetriebene Initiative "Quilombo nos Parlamentos" (Quilombo in die Parlamente)hat landesweit über 22 Millionen Stimmen erreicht und voraussichtlich 42 Mandate errungen. In der... weiter

USA erheben neue Anklagepunkte gegen Maduro und Flores

Die Staatsanwaltschaft in New York erweitert das Verfahren. Richter lehnte Hausarrest für Flores ab
New York. Die Staatsanwaltschaft in New York hat am Donnerstag neue Anklagen gegen den im Januar entführten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores erhoben. Dabei geht es um mutmaßliche Folter an US-Amerikanern und anderen Personen, die in den... weiter