Nachrichten (Lateinamerika, Politik)

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Brasilien vor der Wahl: Lula führt, Flávio Bolsonaro holt auf

Spannungen mit den USA und Argentinien prägen den Wahlkampf. Onlineplattformen müssen dem Wahlgericht Pläne zum Schutz des Wahlgangs vorlegen
Brasília. Knapp zwei Monate vor dem ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl am 4. Oktober liegt der amtierende Präsident Luiz Inácio Lula da Silva weiterhin vor Senator Flávio Bolsonaro. Laut der jüngst veröffentlichten Genial/Quaest-Erhebung erreicht Lula 39 Prozent Zustimmung,... weiter

Konferenz in Kuba zu 100 Jahren mit Fidel

In Havanna läuft vom 10. bis 12. August eine internationale Tagung zu seinem 100. Geburtstag. Grußworte kamen unter anderem von der KP Chinas und der Europäischen Linken
Havanna. 1.500 Teilnehmer nehmen an der Internationalen Konferenz "Fidel: Vermächtnis und Zukunft" teil, die vom 10. bis zum 12. August in Havanna stattfindet. Zum Beginn der Veranstaltung wurde ein Video mit Etappen aus dem Leben des 2016 verstorbenen Revolutionsführers Fidel... weiter

USA bauen umstrittene Drogenkrieg-Allianz in Lateinamerika aus

Das US-Südkommando richtet mit 18 Staaten eine dauerhafte gemeinsame Truppe ein. Sie ersetzt eine vielfach kritisierte Vorgängeroperation
Washington/Doral. Das für Militäroperationen in Lateinamerika und der Karibik zuständige US-Südkommando (Southcom) hat eine neue, permanente Struktur mit 18 Partnerländern zur Koordinierung von Operationen gegen Drogenkartelle und andere transnationale kriminelle Organisationen in... weiter

Argentinien schwächt Gesetz zum Schutz des Eigentums nach Protesten ab

Nahe des Senats feuert die Nationale Gendarmerie Gummigeschosse auf Demonstranten
Begrenzungen für ausländische Investoren bleiben bestehen, Naturschutz nach Waldbränden wird nicht eingeschränkt, der Senat erleichtert aber Zwangsräumungen von Mietern
Buenos Aires/Córdoba. Während Tausende im ganzen Land an Demonstrationen teilnahmen, stimmte der argentinische Senat in einer nächtlichen Sitzung über den Gesetzesentwurf der Regierung zur "Unverletzbarkeit des Privateigentums" ab. Das Gesetz sollte ursprünglich auch Beschränkungen... weiter

Kolumbien: Umstrittene Amtseinführung des ultrarechten Präsidenten De la Espriella

Machtwechsel mit Zeremonie in einer Privatuniversität in Cali polarisiert das Land. Der neue Präsident kündigt Reform der Vermögenssteuer an
Bogotá. Der ultrarechte Abelardo De la Espriella hat das Präsidentenamt Kolumbiens übernommen. Die Zeremonie am 7. August fand erstmals seit mehr als einem Jahrhundert außerhalb Bogotás statt, in der Arena der privaten Universidad Santiago de Cali, und beendete einen der... weiter

In Argentinien weiten sich Proteste gegen Milei aus

Soziale Organisationen kritisieren Sparpolitik und Arbeitsmarktreformen der rechten Regierung
Buenos Aires. Lehrergewerkschaften und Hafenarbeiter prägen in dieser Woche eine neue Welle von Protesten gegen Präsident Javier Milei. Sie machen die Regierung für den Verlust der Kaufkraft, die Unterfinanzierung des öffentlichen Bildungswesens, die Deregulierung des... weiter

CIA gründet geheime Taskforce gegen Kuba

New York Times deckt Kuba-Taskforce des Auslandgeheimdienstes auf. Diese soll die politische Elite auf der Karibikinsel spalten. Nachbar Kuba zum Feind Nummer 1 auserkoren
Washington. Der US-Auslandsgeheimdienst CIA baut eine geheime Kuba-Taskforce auf. Das berichtet die New York Times (NYT) mit Verweis auf Personen, die, wie es heißt, mit dem Vorgang vertraut sind. Demnach soll diese Taskforce "dem Geheimdienst ermöglichen, rasch mehr finanzielle... weiter

USA und Israel beenden militärische "Hilfseinsätze" nach Erdbeben in Venezuela

Militärische Unterstützung ist abgeschlossen. Zivile Kooperation läuft weiter. Proteste gegen Präsenz beider Staaten halten an
Caracas. Die USA und Israel haben ihre "Hilfseinsätze" in Venezuela offiziell beendet. Die Kooperation zwischen den beteiligten Ländern dauert jedoch an. Gleichzeitig werfen Teile der venezolanischen Bevölkerung den USA und Israel eine "imperialistische Einmischung" vor, die die... weiter

Kuba: Mehr als 7.000 Container mit Lebensmitteln und Medikamenten blockiert

Außenhandelsminister Óscar Pérez-Oliva Fraga macht US-Sanktionen für Lieferstopp verantwortlich. Auch europäische Reedereien stellen Handel mit Kuba ein
Havanna. Mehr als 7.000 Container mit Lebensmitteln, Medikamenten und Gütern für die Energie- und Wasserversorgung können Kuba nicht erreichen und stecken in verschiedenen karibischen Häfen fest. Das hat Kubas Vizepremierminister und Außenhandelsminister Óscar Pérez-Oliva Fraga am... weiter