Nachrichten (Südamerika, Soziales)

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Preiserhöhungen setzen Regierung in Chile unter Druck

Nach Anhebung bei Benzin und Diesel demonstrieren Tausende in Santiago. Polizei setzt Wasserwerfer und Tränengas ein. Kritik aus den eigenen Reihen
Santiago. In der vergangenen Woche ist es in der chilenischen Hauptstadt Santiago erneut zu Protesten gekommen. Der neue Präsident, José Antonio Kast, hatte Anfang der Woche deutliche Erhöhungen bei den Treibstoffpreisen verkündet. Dies bedeutet auch einen unmittelbaren Anstieg der... weiter

Argentinien: Landesweite Streiks an Universitäten

Politik von Präsident Milei in Kritik. Proteste fordern höhere Gehälter. Unbefristete Arbeitsniederlegung
Buenos Aires. Seit Wochenbeginn streiken weite Teile der Dozent:innen der staatlichen Universitäten, um ihrer Forderung nach Gehaltserhöhungen Nachdruck zu verleihen. Initiiert wurde der Ausstand von den beiden größten nationalen Dozent:innengewerkschaften Conadu Histórica und... weiter

Brasilien plant 117 Schulen für indigene Gemeinschaften

Finanziert aus dem Programm zur Wachstumsbeschleunigung PAC. Bau in 14 Bundesstaaten. Bildungsminister Camilo Santana stellte das Vorhaben im Bundesstaat Amazonas vor
Iranduba. Während eines Besuchs bei der indigenen Gemeinschaft Sahu-Apé im Bundesstaat Amazonas hat Bildungsminister Camilo Santana den Bau von 117 neuen Bildungseinrichtungen angekündigt. "Wir wissen, dass das Land noch immer sehr ungleich ist, und das gilt auch für das... weiter

Venezuela: Debatte über Amnestiegesetz vertagt

Regierung und Opposition diskutieren, ob sich Begünstigte schuldig bekennen müssen. Verschiebung soll "Klima der Versöhnung" schützen. Studierendenbewegung demonstriert für Freilassungen
Caracas. In der zweiten Lesung des geplanten Amnestiegesetzes hat sich das venezolanische Parlament am Donnerstag nicht abschließend auf den endgültigen Wortlaut einigen können. Während die ersten sechs Artikel, teils mit leichten Änderungen zur ursprünglichen Fassung,... weiter

Boric ruft in Chile wegen Waldbränden den Katastrophenfall aus

Weite Teile Zentral- und Südchiles brennen seit Wochen. Regionen Biobío und Ñuble besonders betroffen. 20 Tote, über 1.500 Verletzte und mehr als 50.000 Evakuierte
Santiago. Seit mehreren Wochen stehen weite Teile Zentral- und Südchiles in Flammen. Besonders betroffen sind die Regionen Biobío und Ñuble. Dort brachen am 16. und 17. Januar zahlreiche Feuer nahezu gleichzeitig aus. Dabei starben 20 Personen und mehr als 1.500 Menschen wurden... weiter

Ecuador: Kann die Regierung die Medikamentenkrise lösen?

Gesundheitsministerin verspricht Beschaffung der fehlenden Medikamente. Medikamentenknappheit ist Ausdruck einer systemischen Krise, warnt die ecuadorianische Ärzt:innenkammer
Quito. María José Pinto, Vizepräsidentin und Gesundheitsministerin von Ecuador, hat am zweiten Weihnachtsfeiertag versichert, dass bis März 2026 die Engpässe in der Versorgung mit Medikamenten durch Großeinkäufe gelöst werden sollen. Die Regierung hatte bereits im September den... weiter

Generalstreik in Bolivien gegen Streichung von Kraftstoffsubventionen

Präsident verteidigt die Reformen, Subventionen seien "schlecht konzipiert". Rückendeckung aus Washington. Gewerkschaften warnen vor sozialen Folgen. Proteste in den Tagen vor Weihnachten
Sucre/La Paz. Rodrigo Paz, neuer Staatschef von Bolivien, hat ein weitreichendes neoliberales Reformpaket verabschiedet. Im Zentrum steht die Abschaffung der Treibstoffsubventionen. Während Regierung und Wirtschaftsverbände von notwendiger Stabilisierung sprechen, warnen... weiter