Nachrichten (USA)

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Wikileaks-Gründer Assange lobt Brasilien

Julian Assange
Interview: Internetaktivist denkt über Arbeit aus dem südamerikanischen Land nach. Kritik an Umgang mit US-Depeschen durch etablierte Medien
London/Brasilia. Der Mitbegründer der Internetplattform Wikileaks, Julian Assange, hat dem scheidenden Präsidenten Brasiliens, Luiz Inácio "Lula" da Silva, in einem Interview mit der brasilianischen Tageszeitung Estado do São Paulo für dessen "couragierte" Unterstützung gedankt.... weiter

Paramilitärs töteten für US-Firma Drummond

Demonstrant in den USA mit Plakat gegen Drummond
Bergbaukonzern beauftragte in Kolumbien Milizionäre zur Sicherung einer Eisenbahnlinie. Ex-Präsident Uribe missachtet Vorladung zum Prozess
Bogotá/Washington. Ein ehemaliges Mitglied rechtsgerichteter Paramilitärs in Kolumbien hat bezeugt, dass Todesschwadrone in der Vergangenheit im Auftrag des US-amerikanischen Bergbaukonzerns Drummond Kleinbauern getötet haben. Zum Ziel wurden Eigentümer kleiner Landparzellen, die... weiter

USA ignorieren Ablehnung von Botschafter

Caracas. Venezuelas Regierung hat erneut bekräftigt, dass es einen US-Botschafter Larry Palmer nicht akzeptieren wird. Damit reagiert Venezuela auf die Ankündigung der USA, Palmer bald in das südamerikanische Land schicken zu wollen, ungeachtet der Ablehnung aus Venezuela. Der... weiter

Mapuche werden kriminalisiert

Demonstranten in Berlin weisen auf das Anti-Terror-Gesetz hin
Wikileaks und Lateinamerika: Berichte der US-Botschaft widerlegen negative Darstellung der Indigenen-Bewegung. Mapuche leiden unter Verfolgung
Santiago de Chile/Washington. Die chilenische Regierung hat bereits im Jahr 2008 unter der sozialistischen Präsidentin Michelle Bachelet die US-Bundespolizei FBI um Hilfe gebeten, um das "Mapuche-Problem" in Griff zu bekommen. Das geht aus diplomatischen US-Depeschen hervor, die... weiter

US-Botschaft wollte Zelaya isolieren

Portrait des Ex-Botschafters Ford vor US-Fahne
Wikileaks und Lateinamerika: Einstiger Abgesandter Washingtons baute 2008 Kontakt zu Gegnern von Präsident auf. Staatschef als "rebellischer Teenager"
Tegucigalpa/Washington. Die US-Botschaft in Honduras hat während der Regierungszeit von Ex-Präsident George W. Bush massiv Einfluss auf die Innenpolitik dieses mittelamerikanischen Landes genommen und Verbindungen zu dem später gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya aufgenommen. Das... weiter

USA wollen Einfluss in Mexikos Armee

Emblem der mexikanischen Armee: Umriss eines Soldaten vor der Landesfahne
Wikileaks und Lateinamerika: Washington verfolgt strategisches Projekt in südlichem Nachbarstaat. Konflikt mit militärischen Traditionalisten
Mexiko-Stadt. Die Internetplattform Wikileaks ist im Besitz von 2.625 Dokumenten, die von der US-Botschaft bzw. den US-Konsulaten aus Mexiko nach Washington geschickt wurden. Von den sechs bislang veröffentlichten Depeschen aus der Zeit von Oktober 2009 bis Februar 2010 befassen... weiter

US-Dienst INR spionierte in Argentinien

US-Diplomat Arturo Valenzuela (re.) mit Vizepräsidenten Julio Cobos (li.)
Wikileaks und Lateinamerika: US-Außenamt wusste wenig über argentinische Regierung. Spionagedienst INR holte Informationen ein
Buenos Aires/Washington. Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández war für die US-Regierung anscheinend lange schwer einzuschätzen. Dies lässt ein von dem Internetportal Wikileaks veröffentlichtes Dokument des Nachrichtendienstes des US-Außenministeriums (INR) vermuten. In... weiter

Venezuela als "Zimbabwe Lateinamerikas"

Auf Mission: US-Diplomat Valenzuela mit Uruguays Außenminister Luis Almagro
Wikileaks und Lateinamerika: Angaben über angestrebte Isolierung Venezuelas decken sich mit diplomatischen Aussagen. Botschaft verfolgt Protestpotential
Caracas/Washington. Nach Berichten der spanischen Tageszeitung El País finden sich in den am Sonntag veröffentlichten Wikileaks-Dokumenten strategische Positionen von US-Diplomaten, nach denen Venezuela in Lateinamerika diplomatisch isoliert werden soll. Eine genaue Angabe der... weiter

Ecuador bietet Wikileaks-Chef Zuflucht an

Quito. Die Regierung von Ecuador hat dem Gründer der Internetplattform Wikileaks, Julian Assange, Zuflucht in dem südamerikanischen Land angeboten. "Wir sind bereit, ihn in Ecuador aufzunehmen, ohne Probleme und ohne jedwede Konditionen", sagte der stellvertretende Außenminister... weiter

Widerstand gegen Anti-Terror-Kampf der USA

MST-Aktivistin in Brasilien: Landlosenbewegung kritisierte Anti-Terror-Gesetze
Wikileaks und Lateinamerika: Regierung Da Silva kooperierte verdeckt mit Washington. Vorbehalte von Basisbewegungen gegen repressive Gesetze
Brasilia/Washington. Brasiliens Behörden haben Verdächtige in Terrordelikten aus politischen Erwägungen unter anderslautenden Anklagen verhaftet. Dies geht aus den ersten Dokumenten der US-amerikanischen Botschaft in Brasilia hervor, die von der Internetplattform Wikileaks am... weiter

Hilfe für Honduras-Putsch politisch gewollt

Botschafter der USA, Hugo Llorens, mit Präsident Zelaya
Wikileaks und Lateinamerika: US-Botschafter bezeichnete Putsch gegen Präsident Zelaya als illegal. Einschätzung traf in Washington auf taube Ohren
Tegucigalpa/Washington. Die US-Regierung hat das Putschregime in Honduras politisch und finanziell unterstützt, obwohl die Botschaft Washingtons in Tegucigalpa den Sturz von Präsident Manuel Zelaya am 28. Juni 2009 eindeutig als illegal bezeichnete und die zentralen Argumente der... weiter