Nachrichten (Kolumbien)

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Ecuador klagt kolumbianischen General an

Mehrfach im Visier der Justiz: General Freddy Padilla
Untersuchung über Verantwortung an Bombenangriff in Ecuador 2008. Scheidender Präsident Uribe reagiert ungehalten
Quito. Am Dienstag hat die ecuadorianische Justiz angekündigt, den bereits eingestellten Prozess gegen den Kommandanten der kolumbianischen Streitkräfte, Freddy Padilla, wegen Mordes wieder aufzurollen.  Nach Auskunft des Staatsanwaltes in der ecuadorianischen Stadt Sucumbios... weiter

Sanfte Strafen für Paramilitärchefs

Protest gegen Terror der Paramilitärs in Kolumbien
Haft für Verantwortliche an Massaker und Vertreibungen in Kolumbien von 39 auf acht Jahre herabgesetzt
Bogotá. Erst fünf Jahre nach der Verabschiedung des "Gesetzes für Gerechtigkeit und Frieden" zur Sanktionierung der Verbrechen demobilisierter Paramilitärs in Kolumbien sind die ersten zwei Urteile gefällt worden.  Die unter den Tarnnamen "Diego Vecino" und "Juancho Dique”... weiter

Manuel Santos besucht Merkel

Menschenrechtler fordern klare Haltung der Kanzlerin. Gewerkschafter und Journalisten in Kolumbien konkret gefährdet
Berlin. Am kommenden Mittwoch wird die deutsche Bundeskanzlerin mit Juan Manuel Santos, dem zukünftigen kolumbianischen Präsidenten, zusammentreffen. Bereits im Vorfeld des Treffens forderten heute deutsche Nichtregierungsorganisationen, dass Angela Merkel die schwierige... weiter

Kolumbien überwachte Ecuadors Präsidenten

Logo des Geheimdienstes DAS
Amtierender Präsident Kolumbiens und dessen gewählter Nachfolger, Juan Manuel Santos, in Spionagefall verwickelt
Bogotá/Quito. Der kolumbianische Geheimdienst DAS hat bereits im Jahr 2008 eine Abhörorganisation in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito aufgebaut. Ziel der Spionage waren Präsident Rafael Correa und zahlreiche ecuadorianische Politiker, Unternehmer, Militäroffiziere sowie... weiter

Bereits 31 ermordete Gewerkschafter im Jahr 2010

Morde an Gewerkschaftsaktivisten haben in Kolumbien systematischen Charakter
Bogotá. In diesem Jahr wurden in Kolumbien bereits 31 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter umgebracht. Weitere 56 erhielten Drohungen von Paramilitärs, außerdem wurden vier Attentate verübt. Dies teilte der Gewerkschaftsdachverband CUT (Central Unitaria de Trabajadores) mit.... weiter

Kolumbien: Richterin flieht ins Exil

Morddrohungen nach Urteil gegen kriminellen Militär. Nachlässige Haltung der Regierung setzt Juristin Todesgefahren aus
Bogotá. Nur zwei Wochen nach dem Urteil gegen einen hochrangigen Militär haben Morddrohungen die Zivilrichterin Maria Stella Jara dazu gezwungen, Kolumbien zu verlassen. Sie hatte Anfang Juni Oberst Alfonso Plazas Vega wegen der Verschleppung von elf Zivilisten im Jahr 1985 zu 30... weiter

Santos nächster Präsident in Kolumbien

Uribe-Regime wird bruchlos fortgesetzt. Gefechte mit der Guerilla am Wahltag
Bogotá. Juan Manuel Santos hat die Präsidentschaftswahlen in Kolumbien gewonnen. Den ersten Hochrechnungen zufolge liegt der ehemalige Verteidigungsminister mit etwa 67 Prozent eindeutig vor Antanas Mockus, der danach auf ungefähr 28 Prozent kommt. Die Zahlen basieren auf der... weiter

Kolumbien bestimmt neuen Präsidenten

Kolumbien bestimmt neuen Präsidenten
Linke ruft zur Stimmenthaltung auf. Santos in allen Prognosen vorne
Bogotá. Am morgigen Sonntag finden in Kolumbien die Stichwahlen zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten Juan Manuel Santos und Antanas Mockus statt. Nach allen Prognosen liegt der ehemalige Verteidigungsminister Santos deutlich in Führung und kann auf bis zu 60 Prozent... weiter

Kolumbien: Urteil wegen politischer Morde

Kolumbien: Urteil wegen politischer Morde
Oberst wegen Verschleppung von elf Zivilisten in Haft. Scheidender Präsident Uribe mischt sich ein
Bogotá. In Kolumbien ist ein führender Militär wegen der Verschleppung von elf Menschen schuldig gesprochen worden. Ein Zivilgericht verurteilte Oberst Alfonso Plazas Vega Mitte vergangener Woche zu 30 Jahren Freiheitsentzug. Die Opfer verschwanden 1985 bei militärischen... weiter

Kolumbien gefährlichstes Land für Gewerkschafter

Kolumbien gefährlichstes Land für Gewerkschafter
90 Prozent der weltweit getöteten Gewerkschafter wurden 2009 in Lateinamerika ermordet
Genf. Nach einem aktuellen Bericht des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) ist Lateinamerika der gefährlichste Kontinent für Arbeitervertreter. Alleine in Kolumbien ereigneten sich fast die Hälfte aller registrierten Morde an Gewerkschaftern. Unter der Regierung von Àlvaro... weiter

Verdacht: Uribes Bruder Chef von Paramilitärs

Verdacht: Uribes Bruder Chef von Paramilitärs
Santiago Uribe Vélez soll in Kolumbien rechtsgerichtete Milizen geleitet haben. Polizei-Major sagt aus
Bogotá. Ein kolumbianischer Polizei-Major außer Dienst hat unlängst in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires erklärt, dass der Bruder des scheidenden kolumbianischen Präsidenten in den 1990er Jahren eine paramilitärische Struktur im Bundesstaat Antioquia geleitet hat. Major... weiter

Kolumbien: Santos führt in der ersten Runde

Enttäuschung für die Grünen. Unregelmäßigkeiten am Wahltag
Bogotá. Den ersten Wahlgang bei der Präsidentschaftswahl in Kolumbien konnte Manuel Santos nach offiziellen Ergebnissen deutlich für sich entscheiden. Mit etwa 46,6 Prozent liegt der ehemalige Verteidigungsminister deutlich vor dem Kandidaten der Grünen Antanas Mockus, für den etwa... weiter

Kolumbien vor der Wahl

Kolumbien vor der Wahl
Parapolitik holt Uribe ein. Vorladung wegen Abhörskandal. Armeechef tritt zurück
Bogotá. In Kolumbien werden heute die letzten Vorbereitungen für die Präsidentschaftswahlen am morgigen Sonntag abgeschlossen. Umfrage-Institute sagen ein knappes Rennen zwischen dem ehemaligen Verteidigungsminister Santos und dem Grünen-Kandidaten Mockus voraus. Da bisher niemand... weiter

Kolumbiens Geheimdienst spioniert in EU

"Operation Europa": Debatte über ein Freihandelsabkommen offenbar gezielt beeinflusst
Bogotá/Brüssel. Ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Kolumbien könnte von dem Geheimdienst des südamerikanischen Landes manipuliert worden sein. Das berichtete die einflussreiche belgische Tageszeitung Le Soir Mitte dieser Woche. Nach Recherchen des Blattes... weiter

Handel mit Risiken und Nebenwirkungen

Handel mit Risiken und Nebenwirkungen
Deutsche und Kolumbianer diskutierten in Berlin über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Land
Berlin. Kolumbien droht mit einem unlängst in Madrid unterzeichneten Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union auf die Rolle eines Exporteurs von Rohstoffen und agrarwirtschaftlichen Produkten reduziert zu werden. Zu dieser kritischen Schlussfolgerung kamen Vertreter von... weiter