Nachrichten (Ecuador, Wirtschaft)

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Chevron-Skandal weitet sich in Südamerika aus

Rechtsstreit zwischen Ecuador und der US-Erdölfirma Chevron nimmt neue Dimensionen an. Konflikt bedroht Argentiniens Erdgas-Pläne
Buenos Aires. Es schien als wäre alles schon unter Dach und Fach: Die staatliche argentinische Erdölfirma YPF hatte mit dem kalifornischen Ölkonzern Chevron endlich den dringend gesuchten Investor für die Erschließung der Schiefergasvorkommen in der Region Vaca Muerta gefunden.... weiter

Ecuador: Urteil gegen Chevron bestätigt

US-Ölkonzern soll 18 Milliarden Entschädigung zahlen. Unternehmen beschuldigt Justiz. Betroffene sehen Beweis für massive Umweltzerstörung
Lago Agrio, Ecuador. Der US-Ölkonzern Chevron muss 18 Milliarden Dollar Entschädigung für die massive Zerstörung der Umwelt im ecuadorianischen Regenwald zahlen. Diese Summe bestätigte nun ein Berufungsgericht in der ecuadorianischen Stadt Lago Agrio. Der Gerichtshof der Provinz... weiter

Ecuador verschärft Kartellgesetze

Quito. Das ecuardorianische Parlament hat vergangene Woche ein neues Kartellgesetz verabschiedet. Der Präsident des Landes, Rafael Correa, hatte den Gesetzentwurf im Vorfeld der Abstimmung als maßgebend für seine Regierungsarbeit bezeichnet und erklärt, dass es in Ecuador... weiter

Ablehnung von Yasuní-Initiative: FDP gegen alle

Yasuni ITT
Botschafter Ecuadors erwartet dennoch Einigung bei Klimaschutzprojekt. CDU-Fraktionsvize Ruck will Differenzen mit Minister Niebel ausräumen
Berlin. In der Debatte um die Unterstützung des ecuadorianischen Klimaschutzprojektes im Yasuní-Nationalpark bleiben die Fronten im Bundestag verhärtet. Während alle anderen Fraktionen das Projekt mehr oder weniger unterstützen, mauert die FDP. Deren Entwicklungshilfeminister Dirk... weiter

Correa: Bergbau-Konzerne sollen vor Abbau zahlen

Fruta del Norte
Ecuador will bis zu 200 Millionen US-Dollar Lizenzgebühren einnehmen. Geld soll in betroffene Regionen fließen
Quito. Rafael Correa will durch Lizenzgebühren bei neuen Bergbrauprojekten bereits im Vorfeld 100 bis 200 Millionen US-Dollar einnehmen. Dies kündigte der ecuadorianische Präsident jüngst in seiner wöchentlichen TV- und Radiosendung an. Die Konzerne sollen das Geld schon vor Beginn... weiter

Yasuní-ITT-Initiative in Ecuador gefährdet

der ecuadorianische Minister für fossile Energieträger Wilson Pástor
Minister: Ohne größere Unterstützung startet Erdölförderung im Regenwald. Noch Hoffnung auf deutschen Beitrag. Auch private Spenden möglich
Quito. Erst 1,6 Millionen US-Dollar sind seitens der internationalen Staatengemeinschaft für die Erhaltung des Nationalparks Yasuní in Ecuador zugesagt. Wilson Pástor, der ecuadorianische Minister für fossile Energieträger, erwog angesichts dieser Zahlen vergangene Woche konkret... weiter