Nachrichten (Lateinamerika, Menschenrechte)

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Berlin: Protest gegen die Ausbeutung im internationalen Obsthandel

Gespräch mit zwei Aktivist:innen über Lieferketten, deutsche Pestizide in Brasilien und das Freihandelsabkommen zwischen EU und Mercosur
Berlin. Die Fruit Logistica, das "führende internationale Branchentreffen der Fruchthandelswelt" mit über 90.000 Teilnehmer:innen, findet vom 4. bis 6. Februar in Berlin statt. Nach eigener Darstellung "übernimmt die Fruit Logistica Verantwortung für Umwelt und Menschen" und "... weiter

Paramilitärs in Mexiko beschießen Karawane des Rats in Guerrero

Gruppe Los Ardillos eröffnete Feuer auf Delegation des Indigenen und Populären Rats. Karawane wollte Vertriebene anhören. Trotz Warnungen blieben Sicherheitskräfte fern
Chilpancingo de los Bravo. Am 30. Januar 2026 hat die paramilitärisch-kriminelle Gruppe Los Ardillos eine Karawane des Indigenen und Populären Rates von Guerrero – Emiliano Zapata (CIPOG-EZ) über mehrere Stunden beschossen. Nachdem zuletzt im November 2025 drei Mitglieder der... weiter

Venezuelas Regierung kündigt Amnestiegesetz an

Politische Delikte seit 1999 betroffen. Menschenrechtsgruppen zeigen sich vorsichtig optimistisch
Caracas. In Venezuela hat Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez eine umfassende Amnestie für "politische Delikte" angekündigt. "Wir haben beschlossen, ein allgemeines Amnestiegesetz voranzutreiben, das den gesamten Zeitraum politischer Gewalt von 1999 bis heute abdeckt", erklärte... weiter

Omar warnt vor Eskalation durch ICE in den USA

Ilhan Omar sendet Hilferuf aus Minnesota. ICE-Beamte versuchten in Minneapolis in Konsulat Ecuadors einzudringen. Trump und sein Grenzbeauftragter stellen eine vorsichtige Deeskalation in Aussicht
Saint Paul/Minneapolis/Quito. Die demokratische Kongressabgeordnete Ilhan Omar hat am Donnerstagabend in einem Hilferuf vor untragbaren Verhältnissen in Minnesota gewarnt. Die aus Somalia stammende Politikerin, die seit Monaten von Trump sexistisch und rassistisch beleidigt wird,... weiter

Kast erntet in Chile Kritik am Kabinett mit Anwälten von Pinochet

Nach der Vorstellung seines Teams gerät der designierte Präsident in Chile unter Druck. Selbst aus dem rechten Lager gibt es Kritik an der Besetzung zentraler Posten
Santiago. Der zukünftige Präsident Chiles hat in der letzten Woche sein 24-köpfiges Kabinett für die Regierungsübernahme ab dem 11. März vorgestellt. Kritik gibt es von verschiedenen Seiten, auch wegen der Ernennung von zwei Anwälten von Ex-Diktator Augusto Pinochet zu Ministern.... weiter