Nachrichten (Alle Länder, Menschenrechte)

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Gewalt gegen Vertriebene in Kolumbien

Kolumbien: Tödliche Gewalt gegen soziale Aktivisten dauert an
Debatte in Kolumbien nach Mord an Bauernaktivisten in der Region Urabá. Großgrundbesitzer schüchtern legitime Besitzer des Bodens ein
Bogotá. Die Gewalt gegen Landarbeiter in Kolumbien dauert auch unter der neuen Regierung von Präsident Manuela Santos in unverminderter Härte an. Vor einer Woche wurde der führende Bauernaktivist Hernando Pérez in der nordwestlichen Region Urabá ermordet. Pérez war Sprecher von 25... weiter

Mapuche-Konflikt vor UNO

"Bitten um Gerechtigkeit": Brief an UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon
Chiles Präsident Piñera muss auf Kritik vor Generalversammlung in New York eingehen. Internationale Rügen wegen Anwendung von Diktatur-Gesetz
New York/ Santiago de Chile. In seiner rund viertelstündigen Antrittsrede von der UNO-Generalversammlung ging der neue Präsident Chiles, Sebastián Piñera, am Donnerstag auch auf den schweren Konflikt mit den Mapuche-Ureinwohnern in seinem Land ein. Bei seiner Ansprache zu den... weiter

Unabhängigkeitsfeiern von Gewalt überschattet

Angriffe auf autonome Gemeinde in Oaxaca. Proteste am Rand der Unabhängigkeitsfeiern
Mexiko-Stadt. Die groß angelegte Unabhängigkeitsfeier des so genannten "Bicentenario" diente in den südlichen Bundesstaaten offensichtlich zum Übertünchen von Angriffen auf soziale Bewegungen. Während die Scheinwerfer auf die Festlichkeiten zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit... weiter

Toter nach Polizeieinsatz

Landesweit Demonstrationen zum Unabhängigkeitstag. 1.250.000 für verfassunggebende Versammlung
Tegucigalpa. Eine Großdemonstration zum Unabhängigkeitstag in Honduras endete mit einem massiven Einsatz von Polizei und Militär. Bei der Demonstration am 15. September in San Pedro Sula starb ein Mann. Über 30 Personen wurden verhaftet, wie das Komitee zur Verteidigung der... weiter

Identität und Todesumstände unklar

Menschenrechtskommission der UNO legt ersten Bericht zum Friedhof La Macarena vor
Bogotá. Ohne effektive Kontrolle und Registrierung hat die kolumbianische Armee seit dem Jahr 2002 massenhaft Tote auf dem Friedhof in dem Ort La Macarena im südlichen Bundesstaat Meta beerdigt. Zu diesem Ergebnis kommt das kolumbianische Büro des Hochkommissars für Menschenrechte... weiter

Hans-Litten-Preis für Tirza Flores Lanza

Auszeichnung der deutschen Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen (VDJ) geht an honduranische Juristin
Tegucigalpa. Die Anwältin Tirza Flores Lanza aus Honduras wurde in diesem Jahr von der deutschen Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen (VDJ) für ihre herausragende Arbeit für Demokratie und Gerechtigkeit nach dem Putsch von Juni 2009 mit dem Hans-Litten-Preis... weiter

Indigene Völker vor der Auslöschung

UNHCR: Bedrohung unter der Regierung Uribe weiter gestiegen
Bogotá. Ein Bericht des UNHCR warnt, dass mindestens 34 indigene Völker in Kolumbien aufgrund der anhaltenden Gewalt auf ihrem Land in ihrer Existenz bedroht sind. Darauf wies am gestrigen Montag die NGO Survival hin. Stephen Corry, Direktor der Organisation, erklärte: "Kolumbiens... weiter

Menschenrechtsbehörde an historischem Ort

Argentinisches Folterzentrum wird Institut für Menschenrechte des MERCOSUR
Rio de Janeiro. Der Ministerrat des Staatenbundes Mercosur (Gemeinsamer südamerikanischer Markt) hat am 2. August 2010 die Schaffung eines Instituts für Menschenrechte beschlossen. Der Sitz der Organisation wird in Argentinien errichtet, genauer gesagt in der ehemaligen... weiter

Aachener Friedenspreis an Marco Arana

Marco Arana
Preisgremium der Karlsstadt würdigt Basisengagement für vom Goldabau bedroht Bauern. Preisträger gründete Partei Tierra y Libertad
Aachen. Der peruanische Priester, Menschenrechts- und Umweltaktivist Marco Arana erhielt am gestrigen Mittwoch den Aachener Friedenspreis. Ihre Wahl begründete die Jury damit, dass sich Arana als hartnäckiger Verfechter der Menschen- und Umweltrechte erwiesen habe und für die vom... weiter

Gleichberechtigung in Kuba

CENESEX-Präsidentin Mariela Castro
Frauenrechtsaktivistin Mariela Castro berichtet über geschlechterspezifische Rechte in Kuba: "Aktuelle Debatte ist ein Geschenk"
Bern/Berlin. Die kubanische Wissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Mariela Castro hat am  Dienstag im schweizerischen Bern über den Kampf um die geschlechtliche Gleichberechtigung in Kuba referiert. Die Direktorin des Kubanischen Nationalen Zentrums für Sexualerziehung (... weiter